Osterwieck in alten Ansichten

Osterwieck in alten Ansichten

Auteur
:   Günter Kirsten
Gemeente
:   Osterwieck
Provincie
:   Sachsen-Anhalt
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5400-0
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Osterwieck in alten Ansichten'

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Osterwieck a. Harz

49. Die Weihefeier des Bismarckturms auf dem Kirchberg bei Osterwieck fand am 21. August 1904 statt. Die damaligen Teilnehmer und Spender durften sich in das goldene Buch eintragen. Der Turm besitzt eine 55 Stufen hohe eiserne Treppe, die auf den Boden der Aussiehtsplatte führt. Die Kuppel trägt eine Bekrönung, deren Abdeckung zur Aufnahme von acht eisernen Feuerbecken eingerichtet war.

50. Im Jahre 1889 errichtete die Schützengesellschaft auf dem Kirchberg ein neues Schützenhaus, das 1945 einem Brand zum Opfer fiel.

51. Die Schützenbrüderschaft von Osterwieck kann auf eine langjährige Tradition zurückblicken. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte im Jahre 1580, wobei schon 200 Jahre vorher das sogenannte 'Vogelschießen' veranstaltet wurde. Die Fahne und die Schützenketten befinden sich in noch relativ gutem Zustand im Museum.

52. Wenn wir Osterwiecker Besuch bekommen, dann führen wir ihn gern den Kirchbergweg hinauf, um ihn von da oben das wundervolle Harzpanorama genießen zu lassen: die einzelnen Höhen bei Goslar, die Harlyberge bei Vienenburg, den langgezogenen Butterberg bei Harzburg, darüber rechts ganz am äußersten Horizont einige Häuser von Hahnenklee, die Kanossasäule auf dem Burgberge, das Eckertal mit der Taubenklippe und die dunklen Streifen, die das Ilsetal bezeichnen (aus der Chronik von Paul Eisert 1924).

53. In einer Annonce der I1se-Zeitung vom 23. April 1929 steht geschrieben: 'Ab morgen Mittwoch 3Y2 Uhr finden nach langer und schwerster Winterzeit die recht beliebten Abonnementskonzerte regelmäßig wieder statt. Zu zahlreichem Besuch laden freundlichst ein R. Meißner und Paul Müller'.

Auf dem Bild links ist das Forsthaus und rechts das Waldhaus, ein Ausflugslokal etwas außerhalb von Osterwieck, zu sehen.

54. Aus amtlichen Urkunden läßt sich über die 'Halbinsel' folgendes mitteilen. In einer Acta vom 6. Oktober 1752 wird es noch als 'Lusthaus vor dem Schulzentor mit dem dortigen Garten' bezeichnet. Im 18. Jahrhundert bewohnte die Familie von Gustedt dieses Haus vor dem Schulzentor. Das Familienwappen ist noch heute über der Eingangstür zu sehen. Die Aufnahme von 1898 zeigt die Nutzung als Gasthof 'Zur Halbinsel'.

55. 'Irn Laufe des 8. Juni 1905 gingen schwere Gewitter im Harz nieder, so daß die Harzbäche sich in reißende Ströme verwandelten. Die Ilse führte gewaltige Wassermassen zu Tal. Auch das Ziehen des großen Schützes vermochte die Wassermassen nicht zu fassen.' (I1se-Zeitung vom 9. Juni 1905). Innerhalb kurzer Zeit waren die niedrig gelegenen Teile unserer Stadt und Umgebung von Hochwasser überflutet. Das Wasser stieg so hoch, daß die Keller und sogar die unteren Etagen von vielen Häusern auf dem Teichdamm und in der Karl-, Friedrich- und Wilhelmstraße unter Wasser standen.

56. 'Vom Teichdamm aus bahnte sich das Wasser einen Weg an der neuen Schule vorbei über den Rössingplatz und strömte von dort die Neukirchenstraße herunter, während vom Damm aus das Wasser durch das Wietholz ebenfalls dorthin floß. Tralie, Marktplatz und Schulzenstraße bildeten einen großen See. Die leichteren, über die Lake führenden Brücken, innerhalb der Stadt, sind sämtlich unbrauchbar geworden. Die hiesige Polizei in Verbindung mit Mannschaften der freiwilligen Feuerwehr und Beamten der Zuckerfabrik waren die ganze Nacht hindurch tätig, um die nötigen Maßnahmen zur Verhütung größeren Unglücks zu treffen.' (Ilse-Zeitung vom 9. Juni 1905).

57. Zur Regulierung des Wasserstandes der Ilse wurde das große Schütz (in plattdeutsch Schütt gesprochen) gebaut. Die erste Notiz über eine Instandsetzung des großen 'Fren Schüttes' ist vom 1. November 1743 datiert (Ilse-Zeitung vom 19. März 1928). Es ist anzunehrnen, daß das Schütz nach dem großen Hochwasser von 1905 massiv gebaut und befestigt wurde.

58. Dieses Bild zeigt die Sattlerfabrik Arwe J. und Gottfried, die unter anderem auch Koffer herstellte. Daß auch viele Frauen in diesen Fabriken arbeiteten, zeigt dieses Foto aus der Zeit um 1910.

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