Ottersberg in alten Ansichten Band 1

Ottersberg in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Joh. Schumacher
Gemeente
:   Ottersberg
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2153-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Ottersberg in alten Ansichten Band 1'

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39. In einer Urkunde vom 20. November 1923 ist die Entstehung des Gefallenen-Ehrenmales der früheren Gemeinde Campe niedergeschrieben. Es ist den Gefallenen Friedrich Habighorst, Diedrich Sch1obohm, Hermann Otterstedt, Friedrich Küse1, Friedrich Müller, Hermann Frank, Claus Lüssen, Hermann Früchtenicht, Diedrich Früchtenicht, Georg Ange1beck, Wilhelm Habighorst und Hinrich Klee gedacht.

40. Der Ort steil Alt-Campe ist immer noch eine zusammengeschweißte Gemeinde von Einwohnern die in Freud und Leid zusammenstehen. Sonntagsmorgen ist allgemeiner Treffpunkt in der Gastwirtschaft 'Zum Edelhof. Der Edelhof gehörte in geraumer Vorzeit zu der Burg Ottersberg. Wie schon der Name sagt, wohnte hier der Edelmann von Greiffenkranz. Seit einigen Generationen wohnt hier die Familie Lüssen.

41. Ein Bild aus dem Ortsteil Campe. Das Ende einer Hochzeitsfeier. Es war zu der Zeit (urn 1925) noch üblich das am Morgen nach einer Hochzeit in den Nachbarhäusern des Hochzeithauses die Hühnerställe nach Eiern abgesucht, und zum Frühstück gebacken wurden. Das Bild stellt eine Gruppe der Eiersucher da,

Zur Waldschenke. H. Klee.

42. Eines der ältesten Aufnahmen aus dem Ortsteil Campe, die Waldschänke von Hermann Klee. Das Bild entstand etwa um das Jahr 1900. Es war eine Frühstücksstätte für Mensch und Tier auf dem weiteren Weg in Richtung Quelkhorn-Fischerhude. Die Futterkrippe und der Zaun zum Anbinden der Pferde sind Zeugen vergangener Jahre. In den dreißiger Jahren wurde das alte Gebäude abgebrochen und durch ein stattliches Einkehrlokal ersetzt.

43. 'Kartoffelernte', Das Bild zeigt eine Gruppe Frauen und Männer die sich bei der Kartoffelernte dem Fotografen stellten. Die Aufnahme entstand im Jahre 1925. Zu der Zeit erfolgte die Kartoffelernte noch per Pferd und Pflug, das sammeln der Kartoffeln erfolgte von Hand.

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44. Einer hilft den Anderen. Eine Arbeitsgemeinschaft die ihren Nachbarn hilft beim Hausbau, hier beim Sand fahren. Diese Arbeitsleistungen waren zu der Zeit (etwa vor 50 Jahren) kostenlos. Es war eben Nachbarshilfe.

45. Im Jahre 1933 wurde die alte erste Wümmebrücke abgebrochen. Der BIiickenneubau erfolgte im Rahmen des Sofortprogramms gemäß Durchführungsbestimrnung zur Arbeitsbeschaffung vom 6. Januar 1933. Dadurch konnten durch den Neubau 45 Arbeiter neu eingestellt werden. Laut einem Zeitungsbericht vom 9. Dezember 1933 wurden etwa 180 Tagewerke für Facharbeiter und über 1600 Notstandstagewerke aufgewendet, darunter etwa 1300 Tagewerke für Woh1fahrtsempfànger.

46. Um von Bremen kommend nach Ottersberg zu gelangen, muß man mehrere Wasserläufe (sogenannte Arme) der Wümrne überqueren. Hier im ältesten Bild die erste Brücke über den Nordarm. Es handelte sich um schmale einspurige Bogenbrücken in Eisenkonstruktion. Im Hintergrund das 'Gefängnis'. Es gehörte früher zum 'Amtshof, der Ottersberger Burg.

47. Die zweite Brücke, auch Napoleons Brücke genannt. Diese Brücke, wie der Name auch sagt, wurde von den französischen Truppen erbaut, als Napoleon den Feldzug nach Rußland unternahm.

48. Die dritte Brücke, wie auch die vierte Brücke (wovon leider kein Foto vorliegt) waren einspurige Bauwerke, die im Laufe der Zeit das öfteren durch Neubauten dem Verkehr angepaßt werden mußten.

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