Ottersberg in alten Ansichten Band 1

Ottersberg in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Joh. Schumacher
Gemeente
:   Ottersberg
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2153-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Ottersberg in alten Ansichten Band 1'

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59. Ein Haus an der Großen Straße, das den Kriegsgeschehen des Zweiten Weltkrieges zum Opfer fiel. Es wurde durch Feuer beim Einmarsch- der englischen Truppen 1945 vernichtet. Das Haus wurde bewohnt von Klempner Hinrich Behrens. In Ottersberg war er unter dem Namen 'Blick-Hinni' bekannt. Jetzt steht hier die Bäckerei von Wilhelm Seekamp.

Chaussee.

60. Die Große Straße. Eine Aufnahme etwa im Jahr 1900. Typisch für die Zeit ist die Straßenbeleuchtung, die jeden Abend von Hand angezündet werden mußte. Die Straße selbst war alles andere als eine Fahrbahn der heutigen Zeit, Zur Orientierung: Links der Straße sind die Häuser Stein, Ravens, Bremmermann, Flor und Wittrock.

61. Rückwärts schauend, aus Richtung Hamburg kommend, die Große Straße, eine schon breite Straße. Es ist erkennbar, daß die Planer von Gemeinden und Dörfern weiträumig die Häuser und Gärten von der Straße anordneten, um dem erwartenden Verkehr gerecht zu werden. Die Aufnahme entstand in den zwanziger Jahren,

Di. Miihl.

OTTERSBERG

62. Oben: Die 'Seekamp'sche Windmühle' war damals das Wahrzeichen von Ottersberg. In den Nachmittagsstunden des 14. Mai 1926 fiel diese schöne Mühle durch ein Gewitter dem Feuerteufel zum Opfer. Ein Blitzschlag traf die Mühle, die bis auf die Grundmauern niederbrannte. Die damalige Feuerwehr, die prompt zur Stelle war, konnte das Feuer wegen der Gefahr für die Wehrmänner durch herabstürzende Bauteile nicht energisch genug bekämpfen. Augenzeugen berichteten, daß die brennenden, sich langsam drehenden Mühlenflügel einen für die zahlreichen Schaulustigen schaurig-schönen Anblick geboten hätten.

Unten: Die Ruine der Ottersberger Windmühle.

· ,

Gruss aus Ottersberg.

Alter Weg

63. Noch ein Bild der Straße 'Alter Weg' etwa aus dem Jahre 1910. Zur Orientierung: Das Haus links im Bild ist die jetzige Bäckerei Kahrs-Holsten, im Hintergrund Schlobohm, Ameling und von Spreckelsen. Die Kinder, die sich zur Schau stellten, in ihrer damalig üblichen Kleidung, Ob sich einige heute erkennen werden?

64. Der Burghof. Einige Daten aus der Geschichte der Ottersberger Burg: Im Jahre 936 erstmalige Zerstörung der Burg durch Kaiser Otto 1. Der Erbauer dürfte der Ritter von Otterstede gewesen sein. Erzbischof Balduin von Bremen verschenkt 1163 die Burg an den Grafen Bernhard von der Wö1pe. 1222: Eroberung den Burg durch Erzbischof Gerhard 11. von Bremen. 1285: Wiederaufbau der Burg durch Erzbischof Giesebert von Bremen. 1627:

Belagerung der Burg durch die Kaiserlichen, unter Tilly. 1675: Eroberung Ottersbergs durch den Münstersehen Erzbischof van Galen. 1677:

Verlegung der Ortschaft Ottersbergs an den heutigen Platz. 1680: Ottersberg wird nach vorheriger teilweiser Zerstörung den Schweden zurückgegeben.

65. Dieser Platz, die Ansicht der Burg von der Wümme aus, war 1936 für die Freilichtbühne zur Tausendjahrfeier Ottersbergs hergerichtet. Das Festspiel 'Burghard Klüver' schrieben Kar! Lilientha1 und Arno1d Kesselmeyer aus Lilienthal. Die Aufführung des Festspiels wurde durchweg von Ottersberger Laienspielern mit großem Erfolg durchgeführt.

66. Das früher zur Burg gehörende Gebäude, zu damaliger Zeit war es das Gefängnis, wurde im Jahr 1937 abgebrochen. Vorher war es eine Fischhandlung. Die Begradigung der Straße brachte es mit sich, daß auch dieses Gebäude dem Abbruch zum Opfer fiel. Viele Ottersberger werden sich noch an diesen idyllischen Teil Ottersbergs erinnern.

67. Die Lindenallee, die Verbindsstraße zu dem gleich hinter der ersten Wümmebrücke gelegenen Amtshof. Bis zum Jahre 1859 war hier das Amtsgericht, das dann nach Achim verlegt wurde. Es war zugleich Wohnung des überamtsmannes. Etwa 1880 ging das Gebäude mit seinen Wallgräben in Privatbesitz der Familie Clüver. 1934 zog dann hier der Arbeitsdienst ein und nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die alte Burg von der Freien-Rudolf-Steiner-Schule übernommen.

68. Eine Aufnahme aus dem Jahre 1928 mit den vier Kindern der Familie Norden aus der Großen Straße. Alle vier, Johann, Käthe, Anni und Henni Norden waren auf allen Turnfesten der weiteren Umgebung die Asse am Platz, Wie auch hier auf dem Bild, jeder mit der Sieges-Trophäe, dem Eichenkranz mit Schleife.

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