Papenburg in alten Ansichten

Papenburg in alten Ansichten

Auteur
:   Bernhard Stubbe
Gemeente
:   Papenburg
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2396-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Papenburg in alten Ansichten'

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19. Papenburg-Untenende (Luftaufnahme). In der Mitte links sehen wir die evangelische Kirche, die in den Jahren 1868/70 erbaut wurde. In der Mitte rechts ist die Antoniuskirche zu erkennen, die in den Jahren 1874/77 erbaut wurde. Papenburg ist eine sehr weit ausgedehnte Stadt, dreizehn Kilometer Luftlinie sind es von einem Ende zum anderen. Vier Stunden benötigt man zum Durchwandern. Mit dieser großen Ausdehnung gehört Papenburg zwei Landschaftsgebieten an, dem Emsgebiet und den nordemsländischen Mooren. Danach gliedert sich Papenburg ebenfalls in zwei Stadtteile, dem Unten- und dem Obenende.

20. Das Bild zeigt die mit steinernen Pfeilern versehene Zugbrücke Wiek-Gasthauskanal, die wegen ihrer Größe auch von den Papenburgern 'Brandenburger Tor' genannt wurde. Insgesamt sechsundzwanzig Brücken überspannten die Papenburger Kanäle. Die Schiffer mußten das Öffnen dieser Brücken selbst besorgen. Die Fahrt auf den Kanälen erwies sich deshalb als zeitraubend und arbeitsaufwendig.

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21. Das Foto zeigt die kleine Michaeliskirche am Obenende. Bis zum Jahre 1784 waren die Bewohner des Obenendes in kirchlicher Beziehung auf die im Jahre 1674 am Untenende erbaute Kirche angewiesen. In den Jahren 1783/84 wurde am Obenende eine kleine Kapelle erbaut. 1850 wurde der neue Turm fertig (heute der 'Alte Turm'). Am 16. Oktober 1850 ist durch Erlaß des Bischofs von Osnabrück eine selbständige Pfarre errichtet worden.

22. Auf dem Foto sehen wir die dritte Kastenschleuse (Kleinhaus-Schleuse) um 1930. Das Bauwerk wurde letztmalig im Jahre 1900 in seinem Oberbau erneuert. Das um 1900 verwendete Holz mußte im Jahre 1957 abgetragen werden. Die Schleuse hatte seit der Stillegung des Kanals nur noch die Aufgabe, den Wasserstand in den Obenender Kanalhaltungen so zu regulieren, daß der für die Landwirtschaft günstige Grundwasserstand erhalten blieb. Nach Zuschüttung der Schleuse sorgt heute ein Wehr für die Be- und Entwässerung.

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23. Das Bild zeigt links die große St. Michaelkirche, die im Jahre 1913 erbaut wurde. Rechts ist der 'Alte Turm' zu sehen. Im Querbau war die Obenender Schule untergebracht.

24. Taxiunternehmer Kleinhaus stellt sein neues 'Vehikel' vor. Beim Gastwirt Schnieders am Obenende wird dieses Gefährt von Freunden und Bekarmten bestaunt.

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25. Am 21. Oktober 1894 gründeten Schiffer einen Papenburger Binnenschiffahrtsverein. Nur selbständige Papenburger Binnenschiffer konnten Mitglieder werden. Die Binnenschiffer entschlossen sich zur Errichtung von Helgen an den Kanälen. Am Splittingkanal, in der Nähe des Sandmannschen Wohnhauses, entstand eine solche Anlage, die bis in die jüngste Vergangenheit benutzt wurde.

26. Dieses Bild zeigt die Gastwirtschaft Gautier, im Volksmunde 'Settken Burlage" genannt, um die Jahrhundertwende. Hierzu ein Auszug aus einer Verordnung aus dem Jahre 1784: Den Eingesessenen aus Papenburg wird auf ihre untertänige Vorstellung und Bitte bis zur Widerrufung hiermit erlaubt, jährlich auf den ersten Dienstag nach Pfingsten in den Wirtshdusern in Papenburg gegen Bezahlung, was sie alsdann an Bier und Sonsten verzehren, miteinander in Gesellschaft, jedoch in allen Ehren, Frieden und Einigkeit sich lustig zu machen. Altenkamp, den 26. Juni 1784.

27. Werk der 'Allgemeinen Elektro-Metallurgisohen Gesellschaft' am Bethlehem. Der Betrieb wurde in den Jahren 1897/1899 errichtet und arbeitete bis zur Weltwirtschaftskrise im Jahre 1929. Die Gebäude wurden in massiver Bauweise errichtet (Bäderhaus, Laugerei, Maschinenhaus und Werkstatt) und mit den Einrichtungen zur Gewinnung von 800 kg Nickel und 1 000 kg Kupfer je Tag versehen. Das gesamte Werk konnte in zwei Jahren für einen Preis von etwa 200 000 Reichsmark erstellt werden.

28. Die Schifferschule - auch Navigationsschule genannt - wurde am 9. Dezember 1841 von den Bürgern Papenburgs errichtet. Ostern 1846 ging sie in den Besitz der KöniglichHannoverschen Regierung über, Nachdem der König im Jahre 1866 abdankte, wurde unter preußischer Verwaltung das Gebäude im Jahre 1873 vergrößert. Gleichzeitig wurden drei Klassen eingerichtet. Die Leiter dieser Schule waren Wilhelm Döring und HUbert Borgmann. Berühmtester Schüler: Graf Luckner im Jahre 1907.

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