Papenburg in alten Ansichten

Papenburg in alten Ansichten

Auteur
:   Bernhard Stubbe
Gemeente
:   Papenburg
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2396-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Papenburg in alten Ansichten'

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29. Löschverkehr im Deverhafen (hier eine Ladung Holz für die Firma Brügmann & Sohn). Mit dem Niedergang der Segelschiffahrt verlor der 'Theodorenkanal' an Bedeutung. Die jetzt eingesetzten Dampfschiffe konnten infolge ihres größeren Ladevermögens und Tiefganges nur noch im Haupthafen entladen werden. Das Holz wurde und wird größtenteils aus den skandinavischen Ländern und Rußland eingeführt.

30. Dieses Bild zeigt die Werft Klasen. Gewöhnlich wurde ein Platz neben dem Haus für die Helling hergerichtet, ein großer Holzschuppen erbaut und der Werftbesitzer konnte mit zwölf bis fünfzehn Zimmerleuten den Bau eines Schiffes beginnen.

31. Stapellauf des 3-Mastschoners 'Thekla' bei der Papenburger Werft A. Beckmann im Juli 1897. Diese Werft mußte 1903 geschlossen werden. Den alten Papenburgern ist diese 'Schippoffschuwerei' (Stapellauf) noch gut in Erinnerung, Viele Menschen versammelten sich in der Nähe des Schauplatzes, wenn das Schiff zu Wasser gelassen wurde. Durch die Gewalt des Aufpralls ergab es sich, daß das Wasser des öfteren die anliegenden Straßen überschwemmte, so daß sich die Zuschauer in einer gewissen Entfernung halten mußten.

32. Diese Zeichnung zeigt den Stapellauf eines Seglers auf der Schiffswerft Jas. Lambert Meyer. Links auf dem Helgen befinden sich mehrere Schiffe im Bau. Rechts sehen wir fertige Schiffe. Der auf dem Bild zu sehende Querstapellauf ergab sich aus der Enge des Hafenbeckens und ist bis heute bei dieser Papenburger Werft üblich geblieben.

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Verlag Ton Beiar. Rodberg, Papenburg

33. Im Papenburger Hafen liegt ein Segelschiff vor Anker. Im Hintergrund sehen wir den Bahnhof. Die Aufnahme stammt aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg. Mit diesen Schiffen fuhren die Papenburger Kapitäne und Mannschaften, die nun von Moorsiedlern zu Seefahrern geworden waren, immer weiter auf die Weltmeere hinaus. Aus den Chroniken ist zu entnehmen, daß sich im Jahre 1808 vierundvierzig Papenburger Kapitäne in Buenos Aires trafen und sich rund fünfzig Jahre später im Herbst eines Jahres vierundsechzig Papenburger Schiffe im Hafen von Riga befanden.

34. Kirchlich gehörten die Kolonisten, die alle katholisch waren, zu Aschendorf. 1674 wurde der Bau einer Kirche beschlossen. Im Jahre 1774 mußte diese um die Hälfte vergrößert werden und 1870 erwies sich die Kirche wiederum als zu klein. Nach Fertigstellung der neuen Kirche wurde dieses auf dem Bild zu sehende Gotteshaus 1878 abgetragen.

35. Die St. Antoniuskirche kurz nach ihrer Fertigstellung. Im Jahre 1873 wurde das Fundament gelegt, das eine Million Steine erforderte. Den ersten Stein legte am 2. August 1873 als ältestes Gemeindemitglied der Schiffsbaumeister Everhard Zurmeyer. Nachdem das Fundament sich gehörig gesetzt hatte, nahm der Bau im Jahre 1875 seinen Fortgang. Das vollendete Gotteshaus wurde am 11. Dezember 1877 vom Bischof Joh. Hein. Beckmann feierlich konsekriert. Den Plan dieses Gebäudes hatte der Architekt Alexander Behnes entworfen und ausgeführt.

36. Ein Wort zum Brückenbau in Papenburg. Zum Papenburger Straßenbilde gehörte die alte hölzerne Zugbrücke. Nach dem Muster der alten Papenburger Klappbrücken baute die Firma Kassens 1930 mit einem Kostenaufwand von etwa 5 000 Reichsmark als Holzkonstruktion die 'Meyers Brücke', die wir im Bild sehen. Diese Brücke hatte eine Spannweite von 6 m und lag in der Nähe der reformierten Kapelle am Obenende.

37. Das evangelische lutherische Gotteshaus am Hauptkanal. Der Grundstein zu dieser Kirche wurde am 2. September 1868 gelegt. Am 20. Februar 1870 konnte die Kirche eingeweiht werden.

38. An der Friederikenstraße wurde 1859 eine lutherische Pfarrstelle mit Betsaa! und Schulklasse eingerichtet. Nach Fertigstellung der neuen Kirche im Jahre 1870 ist das Gebäude an den letzten Zinngießer von Papenburg verkauft worden.

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