Papenburg in alten Ansichten

Papenburg in alten Ansichten

Auteur
:   Bernhard Stubbe
Gemeente
:   Papenburg
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2396-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Papenburg in alten Ansichten'

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49. Das Amtshaus 'Altenkarnp' wurde 1723 von dem Drosten des Emslandes erworben. Seine Familie versah seit 1556 das Drostenamt im Emsland. Von den ehemaligen Amtssitzen war die Burg 'Nienhaus' verfallen, die Burg in Meppen baufällig geworden, das Veelensche Absteigequartier in Papen burg 1716 verkauft worden. Das stete Aufblühen dieser auf Veelenschem Grund angelegten Moorkolonie Papen burg machte es erforderlich, in ihrer Nähe einen Sitz zu haben, der gleichzeitig als Drostenwohnung dienen konnte. Der Neubau wurde 1728 vollendet. Über der Tür angebrachte Wappen zeigen links das von H. Veelen und rechts das von seiner Gattin Anna Dorothea geborene Ascheberg. Vor dem Haus steht der Landrat Behnes.

50. Zwei Papenburger Originale: Gerd Bliede und Hosenbernd. Unter dieser Bezeichnung wurden in der hiesigen Tagespresse Anekdoten und wahre Begebenheiten in plattdeutscher Sprache veröffentlicht.

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51. Der 9. Januar 1861 ist eine denkwürdiger Tag in der Heimatgeschichte Papenburgs. Andiesem Tag wurden der Gemeinde Papenburg die Stadtrechte verliehen. Auf den 9. Januar fiel auch der Geburtstag der Prinzessin Friederike, Tochter des Königs Georg V. von Hannover. Zum Andenken an diesen 9. Januar 1861 und den mit der Verleihung der Stadtrechte zusammenfallenden Geburtstag der Prinzessin, ist dem Aschendorferweg von dem Punkte ab, wo derselbe auf den Hauptkanal mündet bis zur Grenze des Stadtgebietes der Name 'Friederikenstraße' verliehen worden.

52. Ein altes Papenburger Haus. Fast alles an diesern Haus ist noch originalgetreu. Der Eingang, die Windfedern, der First, der Schornstein. Sogar die Dachpfannen sind zum Teil noch mit Nägeln geklammert. Noch stehen einige von diesen Häusern in Papenburg. Auf dem Foto sehen wir die Gaststätte Röttgers an der Kirchbrücke um 1910.

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Papenburg

53. Dieses Foto zeigt das Zentrum am Untenende an der Ecke Hauptkanal-Friederikenstraße. Links ist das Hotel Röttgers und rechts das Hotel 'Deutsches Haus' (Hülsmann) zu sehen.

54. Wir sehen hier die Abzweigung zur Wiek. Rechts ist das im Volksmund so bezeichnete 'Branden burger Tor' zu sehen. Wie in Holland wurden auch in Papenburg Siedlungen dieser Art mit einern Kanal ins Moor hinein gegraben. Zuerst wurde ein Hauptkanal gezogen, dann ein ganzes Netz von Nebenkanälen (Wieken), gegraben, An den Kanalufern konnten dann Siedlerplätze - sogenannte Plaatzen - vergeben werden.

55. Vom Vosseberg aus, einem sandigen Boden, führten Heidewege in die nähere Umgebung. Hier gab es um die Jahrhundertwende noch einige Heidschnuckenherden. Der Schäferberuf war, wie aus alten Akten zu ersehen ist, für die Papenburger ein gutes Gewerbe. Wer die Schafherden weiden lassen wollte, mußte dieses gegen Entgelt tun. Die Schäfer wohnten in einem der Stadt gehörenden Hause mit reichlich Land. Dem Rentmeister mußten die Schäfer einige Tage im Jahr ein Pferdegespann stellen. Der Name 'Schäfereiweg' weist auf diese Vergangenheit der Papenburger Schäfer heute noch hin.

56. Für Papenburg war Torf Handelsware Nummer 1. Die Bewohner dieses Landstriches waren früher weit mehr als heute auf den Torf angewiesen. Mit Heideplaggen oder Torf streute der Bauer den Stall. Das Torffeuer brannte jahrein, jahraus in der großen Herdstelle. Mit Holz mußte sparsam umgegangen werden, Kohle war gänzlich unbekannt. Torfgraben wurde damals oft zum Existenzkampf.

57. Die ersten Siedler Papenburgs waren Torfgräber. Das Torfstechen wurde im Frühsommer beendet. Die Frauen und Kinder hatten den nassen Torf inzwischen so aufgeringt, daß der Wind diesen trocknen konnte. Die abgetorften Flächen konnten anschließend kultiviert werden. Die Kunst der Verfehnung lernten die Papenburger Siedler durch die Holländer.

58. Dieses Foto zeigt eine sich irn Einsatz befindliche Torfmaschine. Eine für die vcrteilhafte Ausbeutung der Hochmoore epochemachendeErfindung einer Torfrnaschine konnte der Erfinder Beckmann aus Papenburg im Jahre 1911 mit Erfolg vorstellen. Die Erfindung wurde 1912 patentiert. 800 Stück gleichmäßig gestochener Torf konnten in einer Minute ausgeworfen werden. Eine Zahl, die sich noch auf 1 200 Stück erhöhen ließ. Im Bestreben, die ausgedehnten Moore im nordwestlichen Deutschland rationell auszubeuten, war diese Erfindung ein wichtiger Schritt voran.

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