Papenburg in alten Ansichten

Papenburg in alten Ansichten

Auteur
:   Bernhard Stubbe
Gemeente
:   Papenburg
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2396-9
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Papenburg in alten Ansichten'

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S9. Am Ausgang der Ersten Wiek standen fabrikartige Gebäude. Hier wurde das Hochmoor (Weißtorf) abgegraben. Der Weißtorf, der vom heiztechnischen her wenig Wert in sich birgt, ist dem Schwarztorf in anderer Beziehung weit überlegen, In den Aufbereitungswerken wurde der Weißtorf unter Zusatz geeigneter Salze in Form von Huminal für den Gartenbau nutzbar gemacht.

60. Imkerei in Papenburg. Der Papenburger Imkerverein wurde 1863 von H. Heskamp gegründet. In Papenburg-Untenende waren es vcrwiegend alte Kapitäne, die nach Rückgang der Segelschiffahrt zu Hause blieben, und sich der Imkerei widmeten. Am Obenende und in den umliegenden Landgemeinden dagegen wurde die Imkerei durchweg von Landwirten betrieben, die ihr Einkommen mehr aus den Erzeugnissen der Imkerei als aus der eigentlichen Landwirtschaft erzielten. Die 'Kapitänsimker' hatten meistens zehn bis fünfzehn Standvölker, die Landwirte dagegen bis zu 120 Körbe.

Papen5urg

61. Das linke Bild zeigt das Hotel Hilling. Im Jahre 1873 ließ Theodor Hilling das Nachbarhaus erbauen. Das Hotel wurde 1884 durch einen Saalanbau erweitert. W. Hilling errichtete 1888/89 das 'Kaiserliche Postamt', das rechts im Bild zu sehen ist.

62. Das erste Krankenhaus. Ausdruck der Nächstenliebe war der Bau eines 'Gasthauses' aus freiwilligen Beiträgen aus der Franzosenzeit im Jahre 1809. Seit dieser Zeit führt der angrenzende Kanal den Namen 'Gasthauskanal'. In diesem Hause fanden zwanzig bis dreißig Personen bei Hauseltern Aufnahme und Pflege. Zehn Jahre später wurden info1ge Erweiterung des Gebäudes auch Räumlichkeiten für Kranke eingerichtet. Das Haus wurde nunmehr zu einem städtischen Kranken- und Armenhaus. Franziskanerinnen aus Münster übernahmen die Betreuung. Im Jahre 1898 wurde das Haus ein Waisen- und Altenheim. In den Jahren 1882-1894 konnte das heutige Marienhospital gebaut werden.

63. Das alte Marienhospita1 in Papenburg. Von 1892 bis 1894 betrieb Pastor Johann Chr. Markus den Bau der Heilstätte. Irn Jahre 1897 konnte das Haus seiner Bestimmung übergeben werden. Die Krankenpflege übernahmen Franziskanerinnen.

Papenburg.

Mühle in der Wiek.

64. An der Wiek wurde 1787 eine neue Bockwindmühle - auch wohl Ständermüh1e genannt - gebaut. Diese Mühle gehörte dem Freiherrn von Landsberg. Um 1860 hat Graf von Landsberg die Mühle an den Müller Niebur verkauft. Letzter Eigentümer war Heinrich Mauer aus Völlenerfehn. Die Mühle ist in den letzten Kriegstagen 1945 abgebrannt.

65. Das alte (Realpro-)Gymnasium. Im Hintergrund der Turm von St. Antonius. Die Lehranstalt wurde 1869 als städtische Bürgerschule eröffnet. Ihr erster Rektor war Hermann Brandi. Im Jahre 1882 entstand aus der Schule ein 'Realprogymnasium', das 1901 und 1907 baulich erweitert wurde.

PAPENBURG

Hêlel T óbbens

66. Im Kriegsjahr 1916 erwarb der Bischof von Osnabrück das 'Trieps-Hotel'. Ursulinenschwestern aus Haselünne richteten in diesem Hause eine höhere Mädchenschule ein. An dieser kirchlich-katholischen Bildungsstätte fanden stets evangelische und auch jüdische Schülerinnen Aufnahme. Die Schule entwickelte sich später zur 'Privaten, staatlich anerkannten Mädchenoberschule'.

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67. 1001 Pfund brachten diese schwergewichtigen Herren auf die Waage. Die Aufnahme, die ungefähr im Jahre 1926 entstand, zeigt von links nach rechts: Nordmann, Papenburg; Hasselmann, genannt 'Onkel Heini' und Albers, Papenburg, genannt 'Dicke Wilm'.

68. Das Bild zeigt die Hafeneinfahrt. Im Hintergrund ein Raddampfer. Auch der Torfversand spielte in dieser Zeit noch im Hafen eine große Rolle. Die großen Torffirmen und die Siedler schickten ihre Erzeugnisse mit kleinen Kähnen zum Hafen und durch den Sielkanal weiter auf Reisen.

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