Parchim in alten Ansichten

Parchim in alten Ansichten

Auteur
:   Wolfgang Kaelcke
Gemeente
:   Parchim
Provincie
:   Mecklenburg-Vorpommern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5556-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2-3 weken (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Parchim in alten Ansichten'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

PARCHIM i. M., Kath. Kapdie

69. Die Katholische Kirche St. Joseph am Rosengarten wurde von 1911 bis 1913 hauptsächlich für polnische Wanderarbeiter, die als Schnitter ins Land kamen, errichtet. Das Grundstück schenkte die Stadt. Die Zahl der Katholiken wuchs in Mecklenburg durch polnische Schnitter, die hier blieben. 1903 erfolgte die rechtliche Gleichstellung mit der Landeskirche. Die als Tochterkapelle gegründete Parchimer Kirche gilt als Perle unter den katholischen Gotteshäusern Mecklenburgs.

70. Das ehemalige Hotel 'Graf Moltke' ist der Sitz des mecklenburgischen Landestheaters Parchim, dessen Geschichte im Jahre 1945 beginnt. Aber auch das einstige Hotel hatte den Gästen viel zu bieten: Konzerte , Bälle, Schauspiele ... Kunstradfahrer und der weltbekannte Preisringer earl Abs, dessen Elternhaus bei Parchim stand, traten auf. Tanzlehrer und der Turnverein nutzten die Räume. 1901 wohnte der Schriftsteller Johannes Gillhoff hier.

71. Im Jahre 1823 wurde Parchim durch die heilende Wirkung einer eisenhaitigen Quelle im Sonnenberg und die gesunde Luft zum Stahlbad und Luftkurort. Auf der Anhöhe zum Sonnenberg hinter der Eide entstand ein großes Logierhaus und unten am Fluß das Badehaus. Die ganze Anlage wurde kurz 'Brunnen' genannt. Ein Großbrand vernichtete das Logierhaus im Jahre 1900, es wurde nicht wieder aufgebaut. Aus dem Badehaus an der Eide wurde ein weithin bekanntes Restaurant und Ausflugslokal mit Bootsanleger für die Wassersportier. Es ist nach 1945 leider verfallen.

9'uss aus. oer lJrunnenhalle b. rs: i. )}f. f .-.-.-

..R ~ v ...?.. "

..?. c, "7J~&, ?~ __ ~ .??

72. Aus dem Badehaus des ehemaligen Brunnenhotels wurde ein bis 1945 bestehendes beliebtes Ausflugslokal. Es lag etwa 25 Minuten von der Stadt entfernt an der Eide. Wegen der schönen Flußmotive mit Brücke wurde der Ort auch Kunstmalern empfohlen. Hier herrschten Beschaulichkeit und Ruhe. Das Lokal warb mit seiner großstädtischen Einrichtung und den geschützten Gartenanlagen. Angeboten wurden der geräumige Saal, die Veranden und die Terrassen direkt an der Eide. Eine Sprengverrichtung sorgte für staubfreie Luft.

73. In diesem Haus links auf der Postkarte (Hakenstraße 5) verstarb Johann Jakob Engel, der als einer der führenden Berliner Aufklärer gilt. Auf der 1989 angebrachten Gedenktafel steht: Johann Jakob Engel! Philosoph und Dichter der Aufklärung! geb. am 11.9.1741 in Parchim! gest. am 28.6.1802 in diesem Hause! Verstellung ist für edle Seelen unerträglicher Zwang! ihr Element, worin sie leben, ist Wahrheit.! Engel, Fürstenspiegel.

74. Am 8. August 1867 wurde das 2. GroßherzogIich Mecklenburgische Dragoner-Regiment Nr. 18 mit dem Standort Parchim errichtet. Der Gründer des Regimentes war Großherzog Friedrich Franz I I.. Der Adel stellte fast ausschließlich das Offizierskorps. Das Regiment war im Ersten Weltkrieg vor allem in den Weiten des Ostens eingesetzt. Nach 1919 waren in der Kaserne Teile des ReiterRegimentes Nr. 14 der Reichswehr, zeitweilig auch deren Familien, untergebracht. Von 1945 bis 1992 war hier die Rote Armee. Noch heute erinnert die seit 1879 bestehende Kasernenanlage in der Putlitzer Straße (früher Friedrich- Franz-Straße) an Parchim als Garnisonstadt.

75. Die alte Friedrich-Franz-Straße wurde von den dort ansässigen Dragonern geprägt. Sie erhielt ihren Namen im Jahre 1872 zur Erinnerung an den Besuch des Großherzogs in Parchim. Um 1870 waren hier einige 'Hübsche Gartenhäuser' außerhalb der Stadtmauer entstanden. Nach 1945 erfolgte eine Umbenennung in Karl-Marx-Straße und seit 1991 heißt sie Putlitzer Straße.

/0/7 ~~

__ ., __ ~ ~ u:;;;~s~e::;s~ ~' ~ .eç:;//,

'ertag von H.l<raut~vectel, Parchim, ~-;r-/~k" (!;2~ U~~

PARCHIMç.?

76. An der 1845/46 erbauten Ludwigsluster Chaussee entstand vor dem Neustädter Tor um die Jahrhundertwende (1885) die Ludwigsluster Straße. Die hier entstandenen zweigeschossigen Massivbauten mit Pappdach gelten auch als bevorzugter Haustyp dieser Zeit in Parchim.

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2019 Uitgeverij Europese Bibliotheek