Peißenberg in alten Ansichten

Peißenberg in alten Ansichten

Auteur
:   Max Biller
Gemeente
:   Peißenberg
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2754-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Peißenberg in alten Ansichten'

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9. Schulkinder mit ihrer Lehrerin, Fräulein Holzapfel, im Jahre 1898; diese Lehrkraft wirkte von 1888 bis 1924 in Peißenberg.

10. Wir sehen die Westseite des Schulhauses St. Johann (jetzt 'Volksschule PeißenbergNord') noch etwa aus der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg. Links beim ersten Bauabschnitt aus dem Jahre 1902 ist noch an der Stirnseite hinter den Sträuchern eine Türe zu sehen, als Eingang zu einer Lehrerwohnung im Erdgeschoß; dort wohnte beispielsweise auch der Lehrer Lüttich. In den Jahren 1905 und 1906 war übrigens ein weiteres Stück angebaut worden, 1908 folgte der mittlere Teil und 1911 der südliche Bauabschnitt. Inzwischen wurde in den Jahren 1972 bis 1974 das Schulgebäude großzügig renoviert und 1975 kam an dieser Westseite auch noch eine moderne Turnhalle hinzu.

11. Die Hauptstraße mit Bliek zum Gasthof 'Zur Post', in dessen linkem Eckzimmer im ersten Stock schon König Ludwig Il. übernachtet hatte. Rechts vorne ist noch das Hofer'sche Anwesen ('Beim Filgertshofer') zu sehen, wo dann 1969 das Einrichtungshaus Nuscheler entstand. 1m zweiten Haus an der linken Straßenseite (heute Edeka-Laden) befand sich seinerzeit das Dietlmeier'sche Geschäft noch als Gemischtwarenhandlung und kam dann ab 1925 mit einer Eisenwarenabteilung ins 'Zementerhaus' hinüber. Die Straße wirkt noch recht ruhig. Zwar sehen wir schon eine Lichtleitung (ab 1909 Aufbau des Stromverteilungsnetzes), aber Randsteine sind noch keine gesetzt (dies geschah erst ab 1931). Die Aufnahme dürfte also etwa in den zwanziger Jahren entstanden sein.

12. Bliek auf das ehemalige Hofer'sche Anwesen 'Beim Filgertshofer' (irrtümlich auch oft 'Knurzerwagner' genannt); 1969 entstand dort das moderne Möbelhaus Nuscheler, Der 'Filgertshofer' ist wohl einer der ältesten Hausnamen. Er stellt einen in unserer Gegend nicht seltenen Familiennamen dar. Ein Besitzer dieses Namens, nämlich ein Hans Vilgerzhofer, findet sich schon auf einem Anwesen im Schwarwerkbuch des Gerichts Rauhenlechsberg von 1554 verzeichnet; dies geht aus den Forsehungen des 1934 verstorbenen Peißenberger Heimatfreundes Anton Suiter hervor. Die Aufnahme stammt übrigens aus dem Jahre 1952.

13. Die Peißenberger Gemeindebücherei in ihren ersten bescheidenen Anfängen im 'Goribauerhaus' , Hauptstraße 21, gegenüber dem Gasthof 'Zur Post', wurde am 13. Dezember 1937 eröffnet. Sie hatte lange mit Raumsorgen zu kampfen. Nach ihrer Unterbringung im 'Goribauerhaus' bis November 1938, bekam sie einen Raum im früheren Rathaus, danach wurde das Schulhaus ihr Heim. Nach vorübergehender Schließung infolge der schwierigen allgemeinen Zeitverhältnisse erhielt die Bücherei ab 1950 für die nächsten zehn Jahre eine neue Bleibe irn sogenannten 'Doktorhaus' an der Hauptstraße 25, gegenüber der Kriegerdenkmalanlage. Als dann 1960 das neue Rathaus fertiggestellt worden war, bekam auch die Gemeindebücherei dort eine würdige, neue Heimstätte.

14. Noch aus der Zeit vor einer Restaurierung im Jahre 1930 zeigt sich uns hier das 'Leis-Bildstöckl', jene vom Landesamt für Denkmalpflege als 'kunstgeschichtlich interessant' bezeichnete Gedenksäule Ecke Holzerstraße/Iblherstraße, die vielleicht auch eine Art von Erinnerungsmal an Pestzeiten darstellen soll. Nach dem Peißenberger 'Gemainbuch' soll diese Säule angeblich 1733 von dem Gemeindeschreiber Ignaz Leis gestiftet worden sein, doch meinte das Landesamt für Denkmalpflege, daß diese Säule vielleicht eine Art von Martersäule beziehungsweise Friedhofsgedenksäule sein könnte und eher aus der Zeit um 1600 bis 1650 stammen mag; die Jahreszahl 1733 kann vielleicht auf eine spätere Zeit der Erneuerung hinweisen. 1974 wurde die Säule restauriert.

15. Dieser ehemalige Salzstadel ist auch ein Stück Peißenberger Geschichte. Mitte des 18. Jahrhunderts fand mit der Anlage von Land- und Salzstraßen auch Peißenberg endlich Anschluß an einen Hauptverkehrsweg. 1772 wurde die 'Salzstraße' durch Peißenberg nach Schongau eröff'net. Auch unter der Mithilfe von Peißenberger Bauern holte man das in hölzerne Fässer verladene Salz in Tölz oder Sindelsdorf ab und lagerte es im Salzstadel, den der Wirt Simon Puchner 1795 hinter seinem Wirtshaus, dem heutigen Gasthof 'Zur Post', errichtete. Von dort brachte man das Salz weiter nach Schongau und weiter ins Schwäbische. 1925 wurde dieser Salzstadel abgebrochen. Er stand ungefähr an der gleichen Stelle, wo heute das Kriegerdenkmal zu sehen ist.

16. Feierliche Enthüllung des neuen Kriegerdenkmals am 25. Juli 1926. Im Jahre 1925 begann man mit der Errichtung dieses Kriegerdenkmals. Der Entwurf stammt von dem Freisinger Architekten Johann Franz, die Ausführung lag in den Händen des hiesigen Steinmetzmeisters Ludwig Franz. Gasthofbesitzer Ludwig Reim, ein Kriegsteilnehmer, überließ bereitwillig den benötigten Platz, auf welchem bis dahin noch vor kurzem der Salzstadel stand. Dieses Kriegerdenkmal dient zum Gedenken an die 189 Gefallenen und Vermißten des Ersten Weltkrieges, an die 348 Gefallenen und Vermißten des Zweiten Weltkrieges, an die vier Todesopfer des Bombenabwurfs auf Peißenberg am 27. Februar 1945 und an die vielen auf der Flucht verstorbenen Heimatvertriebenen.

17. Die St.-Barbara-Apotheke nach einer Aufnahme aus dem Jahre 1952. In diesem, 1911 so fertiggestellten Hause, richtete damals im gleichen Jahre der Apotheker Felix Steigerwa1dt die erste Apotheke Peißenbergs ein. Seit 1935 wurde sie durch den Pächter Philipp Ewert bis 1951 weitergeführt. Während Ewert dann am 2. April 1951 im Anwesen an der Hauptstraße 85 die 'Bahnhofsapotheke' eröffnete (seit 1975 an der Hauptstraße 91), übernahm im gleichen Jahre Apotheker Theodor Kircher die St.-Barbara-Apotheke bis 1975; er gab im Jahre 1960 auch der Stirnseite des Hauses und vor allem der Ladenfront das heutige Aussehen. Nach fünfjähriger Verpachtung führt nun seit 1979 dessen Sohn, Dr. W. Kircher, diese Apotheke.

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18. Anwesen der 'Handlung Meinrad Brenner', Ecke Hauptstraße/Hans-Glück-Straße, In diesem Hause befindet sich nunmehr der 'Bazar'. Der Umbau, welcher dem Haus sein heutiges Aussehen gab, geschah wohl vor ungefähr fünfundvierzig Jahren.

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