Peißenberg in alten Ansichten

Peißenberg in alten Ansichten

Auteur
:   Max Biller
Gemeente
:   Peißenberg
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2754-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2-3 weken (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Peißenberg in alten Ansichten'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

19. Dienststelle der 'Königlichen Gendarmerie-Station Unterpeißenberg', besetzt mit einem Wachtmeister und einem Vizewachtmeister im Stelzpfluganwesen, Bachstraße 10; die Aufnahme dürfte ungefähr zwischen 1900 und 1915 entstanden sein. Bis zum Jahre 1892 wurde der Ort von der Gendarmerie-Station Weilheim aus betreut. Im April 1892 wurde dann in Peißenberg selbst eine eigene Station mit zwei Mann im Anwesen Ludwigstraße 6 (Lenzleanwesen) eingerichtet. Später kam dann die Polizeistation in das Stelzpfluganwesen, Bachstraße 10, und 1920 in die Holzerstraße (Hausnummer 4).

20. Unterirdische Verlegung des Bergbaubaches beim Stelzpfluganwesen, wohl um 1915, da nach der Chronik auch eine Dorfbachregulierung um diese Zeit durchgeführt wurde.

21. Ansicht des Sparkassengebäudes an der Hauptstraße 39 aus früherer Zeit. Wir sehen hier das Gebäude wohl noch so, wie es 1928 erstellt worden war. Die Peißenberger Sparkasse wurde zuerst als rein örtliche Sparkasse am 1. Juni 1920 von der Marktgemeinde gegründet und bis Ende 1926 noch nebenamtlich von einem Gemeindeangestellten, dann ab 1927 von einem hauptamtlichen Sparkassenangestellten in einem Raum des alten Rathauses betrieben. Ab den 1. Dezember 1928 erfolgte der Umzug in ein eigenes Gebäude an der Hauptstraße. 1956 wurden Um- und Erweiterungsbaumaßnahmen durchgeführt und im Jahre 1968 mußte schließlich infolge des weiter wachsenden Geschäftsverkehrs ein Totalumbau des Gebäudes erfolgen.

22. Winterliches Straßenbild von einst; die Aufnahme dürfte wahrscheinlich in den dreißiger Jahren entstanden sein. Vom Verkehr, der heutzutage im Sommer wie im Winter das Ortsbild belebt, ist hier noch nichts zu sehen. Links das Gasthaus 'Zur Blüte', das vorübergehend auch Gasthaus 'Zum goldenen Stern' hieß, noch mit einem Vorbau, rechts das Sparkassengebäude in seiner früheren Gestalt.

23. Die Peißenberger Hauptstraße von einst, ungefähr vor dem Merklweg: Gemütlich gehen Fußgänger mitten auf der Straße, zahlreiche Bäume spenden noch wohltuenden Schatten. Die Aufnahme dürfte wahrscheinlich in den zwanziger Jahren entstanden sein (Stromversorgung ist bereits vorhanden, Randsteine - zumindest zwischen Gasthof 'Zur Post' und dem alten Rathaus - wurden aber erst ab 1931 gesetzt).

24. Eine datierte Aufnahme aus dem Jahre 1938: Bliek von der Einmündung des Merklweges hinunter in Richtung Sparkasse (das Gebäude unten rechts mit dem Erkerfenster, erbaut 1928). Gehsteige und Straße sehen bereits geteert aus, die Zahl der Bäume scheint sich aber im Vergleich zur vorhergehenden Aufnahme schon etwas verringert zu haben. Die Straße selbst ist immer noch ziemlich schmal, Randsteine sind hier noch nicht gesetzt. Gleichwohl mutet aber das Ortsbild schon etwas moderner an, nicht mehr so idyllisch wie bei dern vorigen Bild.

25. Eine Ansicht des Peißenberger Knappschaftskrankenhauses etwa um 1918. Im Jahre 1879 war für die Bergleute an der Hauptstraße ein eigenes Krankenhaus errichtet worden. Es war noch der nordöstliche Teil des späteren gesamten Baukomplexes. Anfangs waren nur acht Krankenbetten vorhanden. 1908 wurde dieses Krankenhaus renoviert und 1912 nach Süden erweitert, 1928 erfolgten dann unter Leitung des Architekten Kranebitter aus München ein grundlegender Umbau und eine Erweiterung nach Westen.

26. Das Knappschaftskrankenhaus nach dem grundlegenden Umbau und der Erweiterung nach Westen im Jahre 1928. Erstmals konnten nun ein ordnungsgemäßer Operationsraum, ein Apparateraurn, Ärztesprechzimmer und Verbandzimmer eingerichtet werden.

27. Nachdem das 1879 erbaute Knappschaftskrankenhaus ja eigentlich nur für Bergleute bestimmt war, erbaute die Gemeinde 1893 an der Bachstraße 28 dieses 'Krankenhaus', das zugleich als Armenhaus dienen sollte. Für die Kranken wurde in dem Gebäude ein 'Abteilung' mit drei Zimmern eingerichtet. Es fanden dort erkrankte Mitglieder der Gemeindekrankenversicherung (zum Beispiel Dienstboten) Aufnahme, welche bei ihrem Arbeitgeber keine Pflege fanden. Wegen erheblichen Defizits wurde 1908 die Krankenabteilung aufgehoben und auch die Funktion des Gebäudes als Armenhaus ging allmählich zu Ende. 1974 wurde dann dieses alte Haus (es lag zwischen Freibank und Obstpresse) abgebrochen und dort eine moderne Wohnanlage erstellt.

28. Das Gebäude des früheren Kindergartens im Anwesen Hauptstraße 57 (dem ehemaligen Iblher'schen Besitz) beim Knappschaftskrankenhaus. Im Dezember 1909 wurde durch einen Verein 'Kinderbewahranstalt' ein Kindergatten in diesern Hause eingerichtet ; zugelassen wurden alle Kinder vom dritten Lebensjahr an bis zum schulpflichtigen Alter gegen eine Bezahlung von wöchentlich zwanzig Pfennigen. Die hier abgebildete Ansicht des Kindergartens dürfte wohl um das Jahr 1928 entstanden sein. 1930 wurde dann ein neuer Kindergarren im Jugendheim an der Bergstraße eröffriet. 1969 gelang schließlich durch die katholische Kirchenverwaltung der Bau eines neuen, modernen Kindergartens an der Oskar-Dietlmeier-Straße.

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2019 Uitgeverij Europese Bibliotheek