Peißenberg in alten Ansichten

Peißenberg in alten Ansichten

Auteur
:   Max Biller
Gemeente
:   Peißenberg
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2754-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Peißenberg in alten Ansichten'

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49. Das Peißenberger Bahnhofsgelände mit dem großen Bau der alten Kohlenwäsche im Hintergrund. Diese Kohlenwäsche wurde in den Jahren 1905 bis 1907 am Tiefstollen errichtet. Sie ermöglichte nun auch die Herstellung reiner, hochwertiger Kohlensorten und begründete den guten Ruf der Peißenberger Kohle, die in ihrer Ausbildung der Steinkohle ähnelt und als harte, tiefschwarze Glanzkohle auch als 'Pechkohle' bezeichnet wurde.

50. Die in den Jahren 1905 bis 1907 am Tiefstollen erbaute Kohlenwäsche war nach rund zwanzig Jahren Betriebszeit den zunehmenden Fördermengen nicht mehr gewachsen. Nachdem man nun 1927-1928 gleich beim Hauptschacht eine neue, größere Kohlenwäsche erbaut hatte, konnte die alte Kohlenwäsche beim Tiefstollen aufgegeben werden. Am 30. November 1936 begann man mit den Abbrucharbeiten und am 7. April und am 11. Mai 1937 wurde durch das 'Pionierbataillon 47 München' das Gebäude gesprengt.

51. Ansicht des Bergwerkes vor 1954: Links im Hintergrund sieht man noch den früheren, schächer konstruierten Förderturm (richtiger das 'Fördergerüst'), der dann 1954 durch eine stärkere Konstruktion abgelöst wurde, dann weiter im Vordergrund links die Aufbereitungsanlage (mit Kohlenwäsche und Sortierung), in der Mitte ist der Kamin mit der Kesselhausanlage zu sehen und rechts der Komplex des Kraftwerkes. Ein bedeutender Teil dieser Anlagen ist mit der Schließung des Bergwerkes (1972) verschwunden.

52. Die Peißenberger Knappschaftskapelle, wohl beim Bergfest, im Jahre 1934: In der untersten Reihe von links nach rechts: Ludwig Lengger, Josef Guggemoos, Franz Mannseicher und Josef Härtle. In der zweiten Reihe von unten, von links nach rechts, sitzend: Hermann Schnitzer, Michl Bindl, Röhrl, Josef Himmelstoß, Dirigent Cajetan Weinstock, Hans Streicher, Guntram Gastager, Alois Valenta, Heinrich Groll, Alois Schalk und Ludwig Rieger. In der dritten Reihe von unten, stehend, von links nach rechts: Heinrich Fischer, JosefProbst, Josef Bichlmayr, Hans NoH, Sebastian Riech, Hans Schnitzer, Karl Valenta, Hans Schropp, Ludwig Luberger , Jakob Seiler und Ludwig Gastager. Oberste Reihe, von links nach rechts:

Max Nagler, Nikolaus Albrecht, Hans Betzenhofer, Josef Edenhofer und Albert?

53. In dieser älteren Aufnahme sehen wir noch einen früheren Förderturm, der dann wegen der bedeutend gestiegenen Betriebsbeanspruchung im Jahre 1954 durch eine wesentlich stärker dimensionierte Konstruktion (siehe Abbildung 54) ersetzt wurde. Links im Bild das alte Schachthaus, rechts im Hintergrund die Aufbereitungsanlage (mit Kohlenwäsche und Sortierung) und im Vordergrund das sogenannte Magazingebäude, welches den Abbruch überstanden hatte und heute noch steht.

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54. Der Förderturm (56 Meter hoch) aus dem Jahre 1954 vor dem Abbruch im Jahre 1972; rechts ist noch das neue Schachthaus zu sehen, welches damals auch abgebrochen wurde.

55. Sprengung des Förderturms am Samstag, den 25. November 1972. Die Presse meldete darüber: Als letztes Symbol des Bergwerks wurde am Samstag der Förderturm in Peißenberg gesprengt. Da der Zeitpunkt der Sprengung nicht öffentlich bekannt war, sahen nur wenige Zeugen, wie dieses Wahrzeichen in Trümmer sank. In das l ë-Uhr-Lëuten der Pfarrkirche St. Barbara hinein erklangen die ersten Warnsignale. Minuten später erschütterte eine Detonation Peißenberg und der Förderturm des Kohlenbergwerkes, das Wahrzeichen des Bergwerksortes, stürzte in sich zusammen.

56. Eine Epoche aus der Geschichte Peißenbergs ist zu Ende gegangen: Der Förderturm, das Wahrzeichen Peißenbergs, liegt gesprengt am Boden, die Schächte sind bereits zugefüllt worden. Ein bedeutender Abschnitt aus Peißenbergs Geschichte ist damit unwiderruflich abgeschlossen.

57. Eine alte Ansicht der Zementfabrik: Eine Zementfabrikation reicht schon bis 1860/1875 zurück, als an der alten Kohlenabfuhrstraße beim Mittel- und Hermannstollen ein 'Zementbrandofen' für den beim Kohlenabbau auch gewonnenen Kalk- beziehungsweise Zementmergel in Betrieb war. Später wurde in Zusammenhang mit der Errichtung des Tiefstollens dort eine 'Zementfabrik Handschuch & Camp.' errichtet, in die Heinrich Finsterwalder als Teilhaber und Leiter eintrat; erstarb 1894 in dem ehemalsihm gehörenden Hause an der Hauptstraße 20, dem nach dem Finsterwalder'schen Zementhandel so benannten 'Zementerhaus'. Ungefähr 1920 übernahm dann Karl Reiser diese Zementfabrik, die nun schon seit Jahren stilliegt. Im Vordergrund des Bildes die Berghalde mit 'Schlammweiher' .

58. Eine interessante Aufnahme: Die neue Ammerbrücke an der Straße nach Böbing vor der Vollendung im Jahre 1953; links sehen wir den provisorischen Brückenübergang.

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