Peißenberg in alten Ansichten

Peißenberg in alten Ansichten

Auteur
:   Max Biller
Gemeente
:   Peißenberg
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2754-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Peißenberg in alten Ansichten'

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59. Das Gelände am Altwasser der Ammer unterhalb von Ficht vor der Errichtung des gemeindlichen Freibades im Jahre 1938 (Bliek gegen Nordosten nach Ficht). Nachdem erste Planungen bereits 1935 begonnen hatten, konnte dieses Bad schließlich am 24. Juli 1938 mit einer großen Sportveranstaltung eingeweiht werden. Die Kosten betrugen 41 000 Reichsmark. Seit 1968 ist mit diesem Schwimmbad auch ein gut besuchter Campingplatz verbunden.

60. Beim Bau des Schwimmbades, wohl im Frühjahr 1938.

61. Die Pfarrkirche St. Barbara entsteht: 1951 ergriff Herr Pfarrer Vidal die Initiative und gründete den Kirchenneubauverein, über den viele Bürger ihre monatlichen Spenden leisteten. Nach dem Tode von Herrn Pfarrer Vidal (1953) setzte sich sein Nachfolger, Herr Pfarrer Hornung, mit ganzer Tatkraft für den Neubau der Kirche ein. So konnte im Juni 1954 mit dem Bau begonnen, im August 1954 der Grundstein gelegt und wiederum zwei Monate später bereits das Richtfest gefeiert werden.

62. Zügig geht der Bau der Pfarrkirche St. Barbara im Jahre 1954 voran.

63. Der Bau der Pfarrkirche St. Barbara war im Jahre 1955 vollendet worden. Nun sehen wir im Oktober des Jahres 1955 die neuen Glocken auf ihrem festlichen Wege zur Pfarrkirche. Links auf dem Wagen die St.-Leonhardsglocke (gestiftet von der Bauernschaft), in der Mitte die St.-Barbaraglocke (gestiftet vom Bergwerk) und rechts die Marienglocke (gestiftet von der Pfarrei). Diese Glocken waren von der Glockengießerei Gebhardt in Kempten gegossen worden. Später kam dann noch eine St.-Michaelsglocke hinzu.

64. Feierliche Weihe der neuen Glocken am 9. Oktober 1955 durch Herrn Pfarrer Hornung. Bald waren sie dann auch am Turme und konnten bereits am 23. Oktober 1955 zur Weihe der Kirche durch Diözesanbischof Dr. Josef Freundorfer ihr festliches Geläute ertönen lassen.

65. Aufzug einer der neuen Glocken zum Turm der Pfarrkirche St. Barbara im Jahre 1955.

66. Das Bild eines verdienstvollen Peißenbergers: Es ist Kar1 Schübe1, nach einer Aufnahme vom Jahre 1932. Er war Obersekretär am hiesigen Bergamt, seit 1910 Leiter der Peißenberger Knappschaftskapelle und Organist an der evangelischen Kirche. Schübe1 erwarb sich um das Musikleben der Gemeinde in fünfundzwanzig Jahren besondere Verdienste. Aus einem musischen Ansbacher Hause stammend (der Vater wirkte noch in Richard Wagners Orchester mit), lag ihm die Musik 'irn Blute'. Als er zum hiesigen Bergamt versetzt wurde, übernahm er die Leitung der Knappschaftskapelle. Besonders beliebt waren seine schwungvollen Weihnachts- und Bergfestkonzerte. Sein Wegzug nach Dinkelsbühl am 28. September 1936 riß eine empfindliche Lücke in das Musikleben des Ortes.

67. Ein Porträt von Oskar Dietlmeier. Dieser verdienstvolle Peißenberger Kaufmann wurde 1875 in Fürth geboren und ließ sich 1905 in Peißenberg nieder. Als langjähriges Gemeinderatsmitglied und zweiter Bürgermeister setzte er sich besonders für die Errichtung einer gemeindlichen Wasserversorgungsanlage und auch für die Stromversorgung und elektrische Beleuchtung ein. Durch seinen Einsatz und seinen Weitbliek gelangten in der damals noch kleinen Gemeinde große Vorhaben zur Ausführung. Oskar Diet1meier starb am 4. November 1926.

68. Verwaltungsoberinspektor Anton Suiter, verdienstvoller Peißenberger Heimatforscher, wurde 1876 in Schongau geboren, trat nach Besuch der Volks- und Fortbildungsschule zuerst in das 'Rentamt Schongau' ein und bekam ab 1903 eine Anstellung im Verwaltungsdienst beim Bergamt Peißenberg. Zäh und unverdrossen arbeitete er an der Erforschung der Ortsgeschichte, legte eine umfangreiche Plurnamensammlung an, erkundete die Herkunft der alten Peißenberger Hausnamen und machte nicht zuletzt auch auf die Bedeutung der 1929 vom 'Jürgamo' entdeckten Fresken in der Georgskapelle aufmerksam. Allzu früh verstarb Anton Suiter 1934, 1917 mit dem König-LudwigKreuz ausgezeichnet.

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