Peißenberg in alten Ansichten

Peißenberg in alten Ansichten

Auteur
:   Max Biller
Gemeente
:   Peißenberg
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2754-7
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Peißenberg in alten Ansichten'

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69. Verwaltungsamtmann Friedrich Beyerlein, Ortschronist, Marktarchivar , HeimatschriftstelIer und bester Kenner der Ortsgeschichte, wurde am 4. August 1894 in Berlin geboren. Er ließ sich 1918 von Ansbach in das damals noch so bezeichnete 'Unterpeißenberg' versetzen und entwickelte hier eine reiche Tätigkeit als Heimatforscher. Auch als langjähriges Mitglied des Vorstandes der evangelischen Kirchengemeinde leistete er sehr viel und erwarb sich auch beim Bau der evangelischen Kirche große Verdienste. Im ersten Jahr nach dem Zweiten Weltkrieg trug er außerdem die schwere Bürde des Bürgermeisteramtes. Am Karsamstag, den 17. April 1954, starb dieser verdienstvolle Bürger an seinem langjährigen Wirkungsort und wurde am 20. April1954 in Ansbach bestattet.

70. Peißenbergs langjähriger und verdienter Bürgermeister Josef Zerhoch, von Beruf Fahrhauer im Kohlenbergwerk Peißenberg, geboren am 26. März 1901, gestorben am 22. Juli 1955. Josef Zerhoch war Bürgermeister von Mitte 1946 bis Juli 1955. Durch seine Initiative wurden verschiedene bedeutende Vorhaben verwirklicht; so begann der Schulbau in Wörth (diese Schule trägt seinen Namen) unter seiner Amtszeit mit einem ersten Bauabschnitt 1952 Gestalt anzunehmen, 1946 rief Josef Zerhoch den Turnverein 'Freie Turnerschaft' wieder ins Leben und außerdem erfuhren auch Wohnungsbauvorhaben seine Förderung.

71. Herr Pfarrer Johannes Baptista Vidal, geboren am 24. Dezember 1887 in Oberelchingen, zum Priester geweiht am 26. Juli 1914 in Dillingen. Von 1935 bis 1953, also fast zwanzig Jahre, wirkte dieser Seelsorger in Peißenberg, ehe er hier am 17. Februar 1953 verstarb. Besonders auch in der schweren Kriegszeit versah er mit großer Hingabe und Bekennermut seine priesterlichen Aufgaben. Auch die Probleme der Nachkriegszeit ging er mit großer Energie an:

Eine weitere Glocke kam auf den Turm von St. Johann, der Glockenstuhl der Aichkirche wurde erneuert, und nicht zuletzt war es Pfarrer Vidal, der 1951 einen 'Kirchenneubauverein' gründete, um den Bau der Pfarrkirche St. Barbara in die Wege zu leiten.

72. Standartenweihe des 'Katholischen Jugendvereins Unterpeißenberg 1912' im Februar 1913: Wir sehen (etwa von links nach rechts) Anni Schmid, Steiger Lackner, Frau Dr. Utzschneider, Hans Albert, Sedlmayer, Michael Baumgartner (gefallen), Peter Hofer, Kaplan Kieninger und Frau Rosa Glas.

73. Die Peißenberger Schäfflertanzgruppe im Jahre 1922. Dieser Tanz, veranstaltet vom 'Pfeifenclub Sulz' (gegründet 1886), wird - von zeitbedingten Unterbrechungen beziehungsweise Verschiebungen abgesehen - traditionsgemäß alle sieben Jahre aufgeführt. Im Jahre 1972 konnte das 70jährige Jubiläum dieses Schäfflertanzes gefeiert werden.

74. Mitglieder des Gebirgstrachtenerha1tungsvereins 'A1marausch' Peißenberg-Sulz (gegründet 1913) bei einem Trachtenfest imJahre 1922. In der unteren Reihe, von links nach rechts: Ander1 Edenhofer, Leo Albrecht, Sepp Schmid und Sepp Pfleger. Obere Reihe: Schorsch Albert, Peter Pollety, S. Schafbauer, Zenzi Pfleger, Mich1 Pfleger, Toni Pröbstl und Wast! Pfleger. In dem Verein, welcher ab 1925 in 'Volkstrachtenverein Peißenberg gegründet 1913' umbenannt wurde, erwarben sich Vorstand Sepp Pfleger und Mitglied Hans Hofer besondere Verdienste um die Gestaltung von Trachtentänzen, wie dem Band1zopftanz, den Sechsertanz, den Holzknechttanz und insbesondere auch den Kronen- und Laubentanz, einer Schöpfung Sepp Pflegers.

75. Bild einer Peißenberger Leonhardifahrt, vor 1930. Vermutlich durch ein Verlöbnis wegen Maul- und Klauenseuche kam es am 6. November 1898 erstmals zu einer Leenhardifahrt zur Aichkirche und am 27. Oktober 1899 erfolgte dann auch die Gründung des Leonhardivereins Peißenberg-Ammerhöfe. Seitdem zieht alljährlich die Peißenberger Leonhardifahrt, eine der größten und malerischsten des ganzen Oberlandes, mit einer großen Anzahl von prächtig geschmückten Pferdegespannen und Reitern am ersten Sonntag im November um etwa 9.30 Uhr von der Ortsmitte zum Anger vor der Aichkirche, wo dann der Festgottesdienst stattfindet. Bis zu 15 000 Besucher bewundern diese farbenprächtige Gestaltung altbayerischen Brauchtums.

76. Das 50jährige Gründungsfest des Trachtenvereins 'Markt Peißenberg' im Jahre 1953:

Vereinsmitglieder und Gäste auf dem Wege von der Kirche zum Kriegerdenkmal zur Kranzniederlegung. Die Kranzträger sind Hans Mü1ler (links) und Heini Lengger (rechts), der Musiker in der Bergmannsuniform ist Ander1 Lengger, Rechts von den Kranzträgern (mit abgewendetem Gesicht) ist Matthias Bierling zu sehen, 22 Jahre Vorstand des Vereins.

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