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Peine in alten Ansichten Band 1

Peine in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Werner Szews
Gemeente
:   Peine
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3485-9
Pagina's
:   120
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Peine in alten Ansichten Band 1'

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· FEINE. BREITESTR/I~E

19. 1910. Fahnen der Kaiserzeit schmückten die Breite Straße. Geburtstag des Kaisers, des Thronfolgers, Reichsgründungs- oder Sedanstag, es läßt sich nicht mehr recherchieren. In unserer Zeit wird nur noch einmal im Jahr die Stadt in ein Fahnenmeer verwandelt - am Peiner Freischießen, mit grün-roten Stadtfarben. Nach fünfundsechzig Jahren ist noch keines der sichtbaren Häuser durch einen globalen Neubau ersetzt, lediglich die Markisen mußten geschmackvollen Ladenumbauten weichen. In lichten, kurzen Kleidehen stehen im Gegensatz zu den Damen links im Bild, Tausende Spalier, wenn der Zug der Korporationen vom Marktüber die Breite Straße seinen Kurs zum Schützenplatz nimrnt.

20. Freischießen ist das Fest der Peiner. Alljährlich, ab erstem Sonntag im Juli, steht die Stadt drei Tage im Zeichen der sieben Korporationen. Von Markt - durch die Fußgängerzone - bis zum Schutzenplatz geht der historische Umzug. Neue Majestäten krönen das Fest, wobei drei Bürgerkorporationen den Bürgerkönig ausschießen, deren lange Namensfolge 1732 beginnt. Die Postkarte von 1925 zeigt den Umzug in der Breiten Straße. Vorweg das Corps der Bürgersöhne von 1814, angeführt vom Vormarschierer Heinrich Ahrens, dahinter die Bärenjungen mit den Stadtpfeifern. Hoch zu Roß Hauptmann Richard Meyer und Adjutant Louis Franke.

21. Eines der schönsten historischen Fotos vom Peiner Freischießen, ist dieses Dokument von 1900. In der Mitte mit Hut und Ehrenschale im Arm, Bürgerkönig Louis Westphal von der Schützengilde zu Peine. Links von ihm mit ausgestreckter Hand, Hauptmann der Gilde Fr. Riekenberg, rechts vom König mit Pokal, Adolf Schlaeger, zwischen beiden Bürgerschaffer und Deputierter, Tischlermeister Schmidt, Die große Zahl der Gildemitglicder und Gäste läßt sich nach fünfundsiebzig Jahren nicht mehr recherchieren, nur wenige Herren wurden erkannt. In der Mitte hinter der Majestät dessen Bruder, links daneben eingerahmt von zwei korpulenten Schützen, Curt Rother. Stehend rechts oben außen Senator Krawehl.

22. Als letztes Bilddokument im Zeitlimit dieses Buches ist die Breite Straße vom Markt zu sehen, Aus holperigem Kopfsteinpflaster reckt sich bereits ein Verkehrsschild empor, doch die Motorisierung steht erst am Anfang ihrer großen Karriere; noch dominiert das Fahrrad und der Pferdewagen. Mit dem Zeitablauf dieser Bilddokumentation beleben sich auch die Straßen der Stadt mit Passanten: Peine ist größer geworden. Ein Verkaufswagen nutzt wie zu sehen ist bereits die Situation. Das erste Kaufhaus offeriert Einheitspreise - von den Kunden genutzt, es ist keine Goldene Zeit injenen Jahren,

23. Bereits bei der Stadtgründung im 13. Jahrhundert bekam das Gotteshaus einen Platz im Mittelpunkt des Ortes, zwischen Breiter- und Echternstraße. Am wechselvollen Schicksal der Stadt bis ins 16. Jahrhundert wird auch die Stadtkirche nicht vcrbeigekommen sein. Die auf dem Helbsingfoto 1888 verewigte alte Jakobuskirche war ein schlichter Barockbau aus dem Jahre 1692. 1895 wurde sie baufällig abgebrochen und an ihre Stelle die heutige neugotische St. Jakobikirche errichtet, deren Einweihung am 19. März 1899 stattfand.

24. Am 19. März 1899 wurde die neugotische St. Jakobikirche der Peiner evangelischen Gemeinde feierlich eingeweiht. Während der dreijährigen Bauzeit fanden Gottesdienste und kirchliche Amtshandlungen im Bürger-Jäger-Heim statt, mit deren Korporation 1895 ein eigener Benutzungsvertrag abgeschlossen war. Diese schöne Doppelkarte ist das erste Bild des neuen Gotteshauses, publiziert im Jahre 1900. Der Bliek zeigt eine Ansicht von der Echternstraße, die vor allem das Kirchenschiff mit der Sakristei in den Vordergrund stellt. Auch die Innenansicht mit der Urausstattung ist von nachhaltiger Historie. Längst hat die an Romantik und ursprüngliche Schönheit arme Neuzeit auch das Innere der Kirche spartanisch vereinfacht.

25. Von der 'Hohen Töchterschule', dem späteren Mädchenlyzeum, bot sich einst dieser Anblick der Jakobikirche; aus dem Grün zahlreicher Bäume schlank in das Blau des Horizonts gerockt, Die Turmspitze, wachsend aus vier kleinen Türmchen, dazwischen nach allen Seiten eine mächtige Uhr, Vergoldete Ziffern sollen den Peinern stets die Stunde zeigen, wie es in der Architekturbeschreibung lautet. Nach wie vor bestimmt der sandsteingraue Kirchenbau Zeit und Raum im Herzen der Stadt; dennoch ist diese Karte längst historisch. Der rechts vom Gotteshaus sichtbare Bau der ehemaligen Superintendentur ist einem ansprechenden neubau der Kreissparkasse gewichen; die Bäume teilweise niedergelegt. Neuzeit und Hektik lösten das friedvolle Bild von 1925 ab,

PEINE

Splite's einstiges Wohnhaus (jetzt Mae,deburier Bank.Verein)

26. Eine kaum bekannte Ansicht von 1900. Hinter den Bäumen im Winkel das einst markante Syrnbol der alten Ratsmühle, Töpfers Mühle, wie sie zuletzt hieß, ist längst nicht mehr vor dem Wind. Seit 1911 ist hinter den Bäumen das ehemalige Lyzeum sichtbar, Im Vordergrund die frühere Superintendentur, in der 1853159 Karl Johann Philipp Spitta, bekannt als Dichter von 'Psalter und Harfe', als Superintendent wohnte, hier vom Magdeburger Bankverein genutzt, 1929 von der Stadtsparkasse übernommen, die 1936 mit der Kreissparkasse verschmolz. Durch einen Neubau ersetzt, erinnert nichts mehr an diese Ansicht.

27. Die ersten Postkarten von Peine entstanden um die Jahrhundertwende, So muis die Zeit ab 1880 auf Fotos von Fritz Helbsing zurückgreifen, wie diese Ansicht der südlichen Breiten Straße aus genarmtem Jahr. Die rechte Seite der Straße mit der harmonischen Häuserzeile vergangener Jahrhunderte wird durch die alte Jakobikirche abgeschlossen. Die Zeile hat die Zeit fast bis zur Kirche überstanden. Aus den bescheidenen Geschäften sind allerdings lcistungsfähige Spezialfirmen geworden. Links die Schlachterei Hummel wurde durch das Hausratsunternehmen Helbsing abgelöst. Wo hier noch Wasser im Rinnstein Spiegelbilder der Gebäude malt, bummelt heute Jung und Alt über die Fußgängerzone.

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28. Dieser Bliek in die Breite Straße 1880 vom Süden gibt neben seiner Historie eine interessante Schilderung des Straßenverkehrs. Parkende Kutschen, vornehme Garderobe, eifrige Handwerker und aufmerksame Kinder beleben das Szenarium. Vor der alten Jakobikirche hinter den Linden die Küchendahl'sche Eisenhandlung. Später unter Eigentümer Fels einem Brand zum Opfer gefallen, großzügig wieder aufgebaut, ist dort heute das Schuhhaus Kruse präsent, Die kleinen, unterschiedlichen Häuser zwischen den hohen Gebäuden links sind die repräsentativstc Häuserzeile der gesamten Breiten Straße geworden. Das Gebäude von Heinrich Westphal's Gewehr- und Patronenfabrik wie daneben von H. Voges haben überdauert.

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