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Peine in alten Ansichten Band 1

Peine in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Werner Szews
Gemeente
:   Peine
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3485-9
Pagina's
:   120
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Peine in alten Ansichten Band 1'

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49. Im Juli 1910 riß ein Sturm das Flügelwerk der Mühle nieder und wurde von H. Töpfer erneuert. Ein Brand vernichtete im Dezember 1910 die rechts im Bild sichtbaren Häuser, Diese Karte von 1907 zeigt noch die alte Urngebung des Mühlenkornplexes, Durch aufkommende Technik ist die Windenergie längst überholt. Anfang der zwanziger Jahre wurden die Flügel der Mühle abmontiert; Paul Töpfer hatte das Unternehmen vom Vater übernommen und ließ kurz danach auch den Umlauf und das Oberteil entfernen. Nur der Mühlenstumpf harrt der Ungewißheit. Es wäre ein Geschenk für die Nachwelt, dieses historische Peiner Baudenkmal wieder aufzubauen.

Peine

Töpfers Windmühle, Wallstrasse

50. 1904 brachte Georg Kugelmann, Hannover, diese Viererkarte in den Handel. Sie zeigt typische Straßenszenen kurz nach der Jahrhundertwende. Auf dem Bliek zur Breiten Straße ist das ehemalige Haus des Landrats in fast gesamter Breite sichtbar, das dem Neubau der Volksbank weichen mußte. Die Schützenstraße zeigt noch ihr ursprüngliches Gesicht mit der Härke-Villa im Vordergrund, An der Kaiserstraße und gegenüber dem Schützenhaus fehlt noch der markante Bau der Kreissparkasse Peine, der später zu den schönsten Gebäuden der Stadt zählen sollte.

pelne

Schûirenhaus

51. Eines der ältesten und renomiertesten Restaurants der Stadt Peine ist bis zur Gegenwart das Schützenhaus. Verbunden mit dem Freischießen, hervorragende Gastronomie, die Lage am Schutzenplatz und in Nähe des Bahnhofes prädistinierten es dazu. Rothers Karte von 1900 gehört zu den Schönsten des reichhaltigen Angebots, Sie zeigt das herrliche wilhelminische Gebäude unter dem bekannten Peiner Besitzer Otto Beddig. Inzwischen ist nicht nur die gesamte Fassade völlig verandert, auch der von Bäumen überschattete Garten ist Geschichte. Der Eingang zum Hoteltrakt und der neue Saal der Schützengilde haben ihn verdrängt.

Schützenhaus, Pelne.

Inh:aber: Otto Beddig.

52. Verweilen wir noch beim Schützenhaus, das Curt Rother im gleichen Jahr von innen zeigt. Dabei ist es besonders interessant, das Restaurant nach fünfundsiebzig Jahren zu vergleichen. Der damaligen Sachlichkeit und dem Wartesaal ähnlichem Aufbau der Bestuhlung ist ein atmosphärischer, mit Grünelementen durchsetzter Gastronomieraum geworden, der dem Gast keinen Komfort vorenthält. Der Saal dagegen hat kaum eine Veränderung erfahren, da er längst als kleiner Saal dern grofsen der Gilde den Vortritt lassen mußte.

53. Bedingt durch ständige Aufwärtsentwicklung der 1866 gegründeten Kreissparkasse wurde am 1. Oktober 1907 das neue Gebäude Ecke Beethoven-jSchützenstraße eröffnet. Der wuchtige Bau mit markanten Eekturm gab dem Ende des 19. Jahrhunderts erbauten Stadtviertel am Schützenplatz ein eindruckvolles Profil. Mehr als fünfzig Jahre diente der Prunkbau der Kaiserzeit treu seinem Zweck, bis das Gebäude im Zeitstil nüchtern und sachlich umgebaut wurde wobei auch das Turmdach sein Leben ließ. 1976 wird die Hauptstelle der Kreissparkasse durch einen Neubau an der Ce lier Straße abgelöst. Hans Walter zeichnet für diese Postkarte von 1927.

Peine

lûiserstraße

54. Oben: Um die Jaluhundertwende entstand die einstige Kaiserstraße auf dem als Nachtanger bezeichneten ehemaligen Schützenplatz. Sie wurde Verbindung vom Bahnhof zur Schützenstraße. Ärzte, Juristen und wohlhabendes Bürgertum siedelte sich in der repräsentativen Straße an, die bis zur Gegenwart kaum verändert, nach mehrmaliger Namensänderung endgültig in Beethovenstraße umbenannt wurde. Verschwunden ist dagegen das rechts im Bild sichtbare Portal der Kreissparkasse,

Unter: Diese harmonische Ansicht der heutigen Beethovenstraße ist 1924 von Curt Rother gemacht. Hatte sein Vater Anfang des Jahrhunderts erste Postkartenserien über Peine herausgebracht, so übernahm fünfundzwanzig Jahre spater der Sohn gleichen Vornamens die Familientradition. Beide Rothers haben die Stadt in zwei verschiedenen Epochen für immer festgehalten. Die Karte der Kaiserstraße ist ein Beispiel dieses Bemühens und zeigt, wie jede Zeit ihr eigenes Gesicht trägt,

PEl NE. c'lM SCHOTZEi'lf'LIITZ

SS. Unter dem Laubdach junger Kastanien öffnet sich die Tiefe des Schützenplatzes zur Werderstraße. Kaum empfindet der Betrachter eine Veränderung; erst genaues Hinsehen verdeutlicht den Zeitwandel. Links im Bild, das Georg Kugelmann aus Hannover 1919 schuf, ist noch das einstige Katasterarnt zu sehen. Später übernahm es die Landschaftliche Brandkasse. Zum Bau des neuen Rathauses Ende der fünfziger Jahre wurde das Haus abgebrochen, nachdem die Brandkasse zum Markt urngesiedelt war.

Gruss aus Peine

Kreisspark.::sse

Marktplatz

Städtische höhere M3dchenschulc

Realschule

Im Stadtpark

Reicbsbank

56. Peines erste Bauexpansion nach Gründung des Walzwerkes in den siebziger Jahren des vorigen Jahrhunderts war noch vor dem Ersten Weltkrieg abgeschlossen. Aus dem einstigen Ackerbürgerstädtchen hatte sich eine Industriestadt entwickelt. Der Hannoveraner Kugelmann verdeutlicht mit seiner Postkarte 1912 die Veränderung Peines, Fast gleichen seine acht Motive Ansichten einer Großstadt - immerhin war Peine in jenen Jahren noch Kleinstadt, tief im Schatten von Hannover und Braunschweig.

Petne.

Pa rkha us, - Fr. Almstadt.

57. Nicht alles Große und Schöne geht in die Annalen ein. Vieles, aus hoffnungsvollem Elan geschatfen, wird von harten Realitäten wieder hinweggerafft und bald vergessen. 1896 schuf Baumeister Aumann am Neustadtmühlendamm Peines attraktivstes und schönstes Gartenlokal an zwei idyllischen Seen. Heute ist das gesamte Unternehmen Geschichte; nichts erinnert mehr an das liebste Lokal der Peiner bis zum Zweiten Weltkrieg. Mehrere Postkarten werden es aus der Vergessenheit wachrufen. Obiges Bild von 1905 zeigt die älteste Ansicht des einstigen Parkhauses mit Hauptgebäude und Windrad des Elektroaggregats,

Peine i. H . ?? Parkhausv.

58. Löffler & Diehl aus Peine zeichnen für diese Bildkarte von 1910. Links oben einer der Seen mit Strandhalle. 1920 wurde er mit dem Abbruch des Belvedere am Wilhelmsplatz zugekarrt und auf ihm ein Sportplatz geschaffen. Darunter das Hauptgebäude des Lokals mit Tanzsaal. Auf dem sich davor ausbreitenden See wurde später ein Musikpavillion errichtet, aus dem die am Ufer in lauschigen Nieschen sitzenden Gäste mit konzertanten Klängen unterhalten wurden. Am Eingang des Parkhauses imponierte der Zecherfelsen, eine künstliche Grotte - jedem Wetter trotzend - und rundete das Vergnügungsangebot der Gesamtanlage ab.

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