COVID-19 UPDATE : I.v.m met het Corona virus kan het zijn dat de levering van de Ansichtenboekjes vertraging oploopt. Het is nog steeds mogelijk om het boekje van het dorp of de stad van uw keuze te bestellen. We hebben een groot aantal boekjes op voorraad en deze kunnen direct geleverd worden. Echter boekjes die niet op voorraad zijn worden op dit moment tijdelijk niet gedrukt. Zodra onze drukker weer gaat produceren zullen we deze boekjes alsnog leveren. Houdt u dus rekening met langere levertijden dan er nu op de site vermeld staan. Wij hopen op uw begrip voor deze uitzonderlijke situatie.
Peine in alten Ansichten Band 1

Peine in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Werner Szews
Gemeente
:   Peine
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3485-9
Pagina's
:   120
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2-3 weken (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Peine in alten Ansichten Band 1'

<<  |  <  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  9  |  10  |  11  |  >  |  >>

69. Als sich Ende des vorigen Jahrhunderts die Stadt zum Osten öffnete, begann die Bautätigkeit an der Celler Straße. 1906 verbindet Fritz Helbsing auf dieser Doppelkarte den Rosenhagen mit seiner nunmehrigen Verlängerung. Rechts Ecke Celler-jSedanstraße das Haus von C.F. Meyer; hier war einst das Armenhaus der Stadt angesiedelt. Gegenüber das Gebäude von C. Ebeling, nach wie vor im Familienbesitz. Die besinnliche Ruhe beider Straßen jedoch ist heute durch die Motorisierung der nunmehrigen Bundesstraße längst aufgehoben, wie sich im linken Bildteil der Karte inzwischen der achtgeschossige Neubau der Kreissparkasse abzeichnet, der ab 1976 die Funktion der jetzigen Verwaltung in der Beethovenstraße übernimmt.

Celersrasse.

Rosenhagen.

Peine, den

Peine.

N.eues Krankenhaus.

70. Das zweite Peiner Krankenhaus in der Sundernstraße wurde am 17. Januar 1917 seiner Bestimmung übergeben, Das vorherige Haus in der Sedanstraße hatte längst nicht mehr der Stadtgröße entsprechende Aufnahmekapazität, Bereits 1929 mußte das neue Gebäude zum Westen erweitert werden und verfügte nunmehr über zweihundertvierzig Betten. Diese historische Postkarte aus dem Jahre 1918 zeigt den nackten Bau hinter einer nüchternen Mauer, vom Park späterer Jahre wie von der Bebauung der Robert-Kochstraße ist hier noch keine Spur.

71. Die Ansicht des Krankenhauses in der Sundernstraße zeigt das Hauptgebäude von der Einfahrt her im Jahre 1927. Fast allen Peinern ist sie wehmütige Erinnerung, die in über fünfzig Jahren in diesern Hause Heilung fanden. Nach Fertigstellung des neuen Krankenhauses an der Simonstiftung im Sommer 1973, wurde die lebenslange Wirkungsstätte des einstigen Direktors und heutigen nochverdienten Ehrenbürgers der Stadt Peine, Dr. med. Heinrich Meyeringh, restlos liquidiert. Eine trostlose Öde verblieb zwischen der Mauer an der Robert-Koch-Straße und dem umfunktionierten Küchentrakt, als einzigern verbliebenen Gebäude des gesamten Komplexes.

72. Gegenüber dem Herzberg an der Straße zum Sundern erbaute die Stadt Peine 1916 eine vorbildliche Sportplatzanlage, die unter dem Begriff 'Goltzplatz' nach wie vor seinen Belangen dient. Am Südeingang der Anlage entstand 1927 das 'Hans für Sport und Jugend', das sich mit der Umgebung harmonisch verband. Der architektonisch ansprechende Flachbau, auf obiger Karte 1927 abgebildet, ist 1953 aufgestockt, gleichzeitig als Jugendherberge eingerichtet. Am 4. Mai 1973 wurde das Gebäude zum Jugendfreizeitheim umfunktioniert.

73. Nordöstlich des Herzberges an der Landstraße nach Stederdorf befand sich das 1899 gegründete Peiner Hartziegelwerk. Peine besaß in den letzten hundert Jahren drei Ziegeleien, in der Braunschweiger Straße und hinter Telgte, die wie auch das Hartziegelwerk, heute nicht mehr bestehen. Im 1930 abgebildeten Werk betrieb H. Brennecke die Peiner Handeslgesellschaft, bis der Bau der Autobahn das Gelände mit seinen Bauten übernahm und eine Straßenmeisterei darin unterbrachte. Die Landstraße nach Stederdorf ist durch die Autobahnbrücke tiefer gelegt und zu einer übersichtlichen Auffahrt ausgebaut.

Hagenstr. mil Slädt. Sparkasse

Peine

74. Ende des vorigen Jahrhunderts öffnete sich die Stadt zum Osten. Neben der Marktstraße entstand die Hagenstraße, die wie die Bodenstedt-, Schiller- und Goethestraße zum Hagenmarkt verliefen. Peine hatte 10 000 Einwohner überschritten, die bis 1900 auf 12000 anwuchsen. Neben Wohnhäusern in zusammenhängender Straßenfront entstanden, wie auf der Karte von 1908 sichtbar, auch repräsentative Gebäude, So nutzte die 1843 gegründete Stadtsparkasse das Haus Ecke Werder-/Hagenstraße von 1908 bis 1927, bis sie in die Breite Straße verlegt wurde.

75. Im Hagen entstand ein zentraler runder Platz an einern Netz von sechs Straßen nach der Stadterschließung zum Osten. Dieser von Bäumen umsäumte Platz erhielt geschichtlich gebunden den Namen Hagenmarkt. Auf der Rotherkarte von 1910 das Haus des einst stadtbekannten Arztes und Turnveteranen Dr. Meyer, das Rechtsanwalt H. Bertram mit seinen Büros übernommen hat. Noch ist die Senator-Voges-Straße unbebaut.

76. Am Hagenmarkt entstand neben einem bürgerlichen Lokal auch ein weiterer Saal im Stadtgebiet, den man zeitgemäß 'Kaisersaal' nannte. Rechts daneben, in der Marktstraße, erbaute der Turnverein 'Vater Jahn' von 1862 eine eigene Turnhalle. Aus dem Kaisersaal ist in den fünfziger Jahren das Astoria-Kino geworden; die Gaststätte 'Hagenschänke' ist seit langem Domäne der jungen Generation. Nachdem der ehrwürdige Markt zum Autoparkplatz umfunktioniert ist, findet auf dem runden Platz am alten Hagen, namensgerecht seit Jahren der traditionelle Wochenmarkt statt.

NflGE"N5CNiiNKE"

77. Wie die 1913 von Hermann Lies verlegte Karte zeigt, gehörte die Hangenschänke damals zu Peines gutbürgerlichen Gaststätten; gepflegt und sauber, ganz im Stil der wilhelminischen Epoche. Aus den Einrichtungsgegenständen jener Tage fallen die Schilder der stadtbekannten Härke-Brauerei besonders auf; nach wie vor ein Begriff für gepflegtes, heimisehes Bier.

78. Im Westen der Stadt steht zwischen hochbetagten, knorrigen Linden Peines ältestes Gotteshaus, die Horstkapelle. Ihre Herkunft ist mit einer Legende verbunden; erste urkundliche Erwähnung ist der 23. April 1358. Dem heiligen Nikolaus geweiht, hat die schlichte Fachwerkkapelle Jahrhunderte überstanden. Wohlgepflegt ist sie heute, gegenüber der Aufnahme von 1925, ein wertvolles Kleinod der Stadt Peine.

<<  |  <  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  9  |  10  |  11  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2020 Uitgeverij Europese Bibliotheek