Peine in alten Ansichten Band 1

Peine in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Werner Szews
Gemeente
:   Peine
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3485-9
Pagina's
:   120
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Peine in alten Ansichten Band 1'

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Feine - j)ammtor

79. Der Damm mit der Kniepenburg ist geschichtlich Peines ältester Stadtteil. Reinicke & Rubin aus Magdeburg stellt ihn 1908 auf einer Karte vor. Hinter der Brücke eines Fuhsef1uters stand bis Anfang des 19. Jahrhunderts das Dammtor der bis 1852 freien Straße zu deren Schutz und guter Gebühreneinnahme. An Stelle der einstigen Brücke ist Ende der sechziger Jahre die breite Fahrspur des Fuhseringes getreten und ließ die Ansicht zur katholischen Kirche mit säurnenden Bäumen und Gaslaternen nur auf Bildern zurück,

80. Der Bliek zur Kniepenburg durch die laubreichen Linden ist eine Rotherkarte von 1928. Rechts unter dem ausladenden Astwerk spielt das Sonnenlicht im Fenster des ehemaligen Torwächterhauses, Ein Heuwagen steht zur Einbringung bereit. Im Vordergrund neben den drei Jungen der Autor dieses Buches, in der herrlichen Kindheit jener Jahre - bleibende Erinnerung. Die Häuser der Kniepenburg haben fast unverändert der Zeit und dem Alter getrotzt.

81. So zerteilte das Fuhsebett bis zur Verlegung aus dem Stadtgebiet die Fachwerkhäuser Damm/Kniepen burg. Im Vordergrund die ehemaligen Dießelhorst'schen Häuser, später Curt Rother gehörend, nunmehr Besitz des Dachdeckermeisters Hornburg, deren Familie seit Ende vorigen Jahrhunderts ihr Handwerk in der einstigen Burgmühle betreibt, die hinter der Brücke zu sehen ist. Das Haus rechts vor der Brücke wurde bereits Anfang des Jahrhunderts abgebrochen.

82. Das idyllische Fuhsebild von 1910 war lange charakteristisch für den Stadtdurchlauf des Flußes. Unverschmutztes Wasser hatte noch Fischbestand; lebhafte Vegetation säumte die Ufer. Das Dießelhorst'sche Grundstück von Curt Rother erworben, läßt aus seinem Garten machtige Nußbäume über das Flußbett ragen bis zur kleinen Brücke im Hintergrund, die beide Gärten verband.

83. Von der Fuhsebrücke zeigt diese Karte 1924 den Bliek von der Kniepenburg zum Damm; fast unverändert bis heute erhalten, Die Fuhse jedoch ist langst verlegt und an Stelle der Gaslaternen erhellen heute Neonleuchten die Fachwerkhäuser an Peines letzter geschlossener historischer Straße,

84. Der Damm mit seinen Fachwerkhäusern scheint zeitlos und in sich versteinert. Mag das Innere der Häuser sich zeitbedingt verändern, das Antlitz der Gebäude bleibt konstant. So konnte es Walter Braune wagen, eine Dammansicht von 1930, 1950 wieder zu verlegen. Selbst dem kundigen Betrachter fällt es schwer, bis heute Ansichtsveränderungen festzustellen.

85. 1929 brach der Winter alle Rekorde, fast steekt er denen, die ihn erlebten, noch heute in den Knochen. Als die Kälte brach, mußte der Frühling hergerichtet werden. Gullis wurden wie hier auf dem Damm mühsam mit getautem Schneewasser enteist. Schwierig war es, denn die Technik stand noch in den Kinderschuhen; Ideenreichtum und Improvisation blieb den Arbeitern der Stadt selbst überlassen - sie schafften es, egal wie.

86. Fast selbstverständlich steht am Peiner Damm auch das älteste Wohnhaus der Stadt. Im Spruchbalken des Pelikanhauses ist über dem Erdgeschoß die Jahreszahl 1611 cingeschnitzt, Auf dem Bild 1925 dargestellt ist es bis auf die veränderte Haustür so geblieben. Von der Hausbesitzerin gut gepflegt ein bauhistorisches Juwel.

87. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg bröckelten durch Umbau einzelne altersschwache Teile der Fassaden des Dammes aus dem Straßenbild. Unangetastet hatte die Bausubstanz Jahrhunderte überstanden. Heute jedoch ist das Bild des Oberdammes stark verandert. Rechts hat das Tapetenhaus Oltmann moderne Schaufenster; der kleine Balkon ist langst verschwunden. Links steht hinter Holschenmacher Wolf's Haus, der Neubau der Fleischerei Bönisch,

PElhE Bahnhof.

88. Mitten durch das heutige Stadtgebiet zieht seit 1844 das Schienenband der Bahn seine eiserne Spur, 1845 wurde Peines erster architektonisch ansprechender Bahnhof erbaut, er brannte 1868 bis zum Erdgeschoß nieder. Der 1870 fertiggestellte zweite Bahnhof strahlte wenig Atmosphäre aus und glich eher einem Lagerschuppen. Die auf dieser Karte von 1924 gezeigte Seite mit den Bahnsteigen war noch die Schönste seiner Ansichten. Seit dem 12. Dezember 1961 revidierte der neue dritte Bahnhof das Bild seines Vorgängers und beruhigte jene Gernüter, denen der Vorgänger ein steter Dorn irn Auge war.

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