Peine in alten Ansichten Band 2

Peine in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Werner Szews
Gemeente
:   Peine
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5627-1
Pagina's
:   112
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Peine in alten Ansichten Band 2'

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39. Fritz Helbsing zeigt 1910 auf dieser Postkarte das Westphal'sche 'Deutsche Haus', über Generationen ein beliebtes Lokal am Anfang des Echtemstraße. Die Karte zeigt auch die Innenansicht, wie sie damals liebevoll und der Zeit entsprechend eingerichtet war. Alles erinnert an eine Wiener Kaffeestube. Warscheinlich waren die Tische gerade für eine Feier eingedeckt. Es war die 'Gute alte Zeit', wie man heute zu sagen pflegt.

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40. Es ist kaum zu glauben, wie verträumt sich auf der abgebildeten Postkatte von Georg Kugelmann, Hannover, der Markt mit Breiter Straße 1915 darstellt, Einsam strebt ein Radfahrer in Richtung Innenstadt. Plaudernde Männer; jedoch überall an den Häusern Fahnen der Kaiserzeit.

41. Die Graphische Verlags-Anstalt in Breslau hat, wie die Postkarte von 1913 zeigt, Peine sogar in Farbe dargestellt. Wir sehen den nördlichen Teil der Breiten Straße. Bei genauer Betrachtung der Abbildung läßt sich ermitteln, was in achtzig Jahren an den Geschäftshäusern verändert ist. Nur der Passantenverkehr in der heutigen Fußgängerzone hat sich grundlegend gewandelt.

42. Die neugotische St.-Jakobi-Kirche war noch keine fünfzehn Jahre alt, als Georg Kugelmann 1913 die abgebildete Karte in den Handel brachte. Markisen, fast militärisch aufgereiht, schutzen die Schaufenster der Geschäfte vor der blendenden Sonne. Ein früher Bliek in die heutige Fußgängerzone.

43. Der Peiner Architekt Anton van Norden hat neben seiner Villa in der Senator-Voges-Straße dem Stadtbild eine Reihe herrlicher Jugendstilbanten geschaffen. Als Beispiel zeigt die Abbildung das von ihm geschaffene heutige Schuhhaus Kruse in der Breiten Straße. Daneben entwarfvan Norden auch das 1913 erbaute SchöneHaus, in dem jetzt ein Imbißunternehmen schmackhafte Grillspezialitäten anbietet. Neben diesen Gebäuden setzte sich Architekt van Norden mit dem Entwurf der Peiner Festsäle, erbaut 1921/22, ein bleibendes Denkmal.

44. Am 26. und 27. August 1923 beging, mitten in der Inflation, die Stadt Peine ihre 700-Jahrfeier. Ein Festumzug der Vereine und Organisationen gab den Umständen der Zeit entsprechend eine Dokumentation ihres Bürgersinns. Auf dem Foto von Curt Rother sind die Banner der vier Stadtgefolgsschaften des Jungdeutschen Ordens zu sehen, als sie vor der Fa. Hermann Stanze, dem heutigen Modehaus Winkelmann, vorbeiziehen.

45. So stellt sich 1885 der südliche Teil der Breiten Straße dem Fotografen Helbsing vor. Fast alle Häuser , einschließlich der des beginnenden Gröpern, sind längst durch hohe Geschäftshäuser ersetzt. Gezeigte Ansicht läßt sich in der Gegenwart kaum noch nachvollziehen. Es ist Peiner Stadtmilieu kurz vor der Jahrhundertwende.

46. Diese Ansicht von 1890 der oberen Breiten Straße zeigt noch die typische Hauptstraße einer Kleinstadt. Wenig ist im Verlauf der Jahrzehnte von dieser Idylle übriggeblieben. Die Vielfalt der kleinen Geschäfte ist längst durch eine zeitgemäße Schaufensterfront ersetzt. Durch die Fußgängerzone hat sich das Bild der gerunsamen Straße ebenfalls total verandert. Deutlich ist der Unterschied der einstigen Kleinstadt zur heutigen Mittelstadt zu ersehen.

47. Mit der Gaststätte und Schlachterei Hummel an der Ecke Breite Straße/Winkelstraße, soll die Vorstellung der nördlichen Hauptstraße abgerundet werden. Helbsing ist auch hier der Fotograf, der die historische Aufnahme von 1885 überliefert hat. Wo sich, wie zu sehen, stolz die Schlachter präsentieren - halbe Rinder aufgehängt - steht seit rund hundert Jahren das repräsentative Geschäftshaus der Fa. Helbsing.

48. Der alte Winkel, mehr Gäßchen als Straße, lag bescheiden im Schatten der oberen Breiten Straße. In den letzten fünfzehn Jahren hat sich durch Neubauten die kleine, bogenförmige Straße total verändert. Sie ist mit dem einstigen Gäßchen überhaupt nicht mehr identisch. Im Mittelteil der Postkarte von 1925 steht nunmehr das 'Peiner Forum', ein Allzweck- Kommunikationszentrum. Die totale Veränderung haben jedoch die Neubauten der 'Gerhard-Lucas-Meyer-Stiftung' seit 1980 bewirkt. Schmucke Wohnhäuser rings um das Forum haben einen eigenen kleinen Wohnbezirk geschaffen.

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