Peine in alten Ansichten Band 2

Peine in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Werner Szews
Gemeente
:   Peine
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5627-1
Pagina's
:   112
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2 - 3 werkdagen (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Peine in alten Ansichten Band 2'

<<  |  <  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  9  |  10  |  >  |  >>

49. Der Gröpern ist heute in die Fußgängerzone eingebunden. Auf dem Helbsingfoto von 1883 ist der heutige Gröpern jedoch kaum noch nachzuvollziehen. Noch ist er eine typische Kleinstadtstraße . Die Ansicht zeigt aber auch die Veränderung in den letzten hundert Jahren. Vorn rechts die Schönfärberei von A. Müller. Mit dem Neubau seines Geschäftshauses 1908 begarm die Veränderung des Gröpern. Im zeitlos geschmackvollen Müllerhaus befindet sich heute die Fa. Klinner. Die linke Straßenseite hat sich ebenfalls völlig verändert; lediglich der Bliek zur Bahnhofstraße läßt eine Orientierung zu. Fast unverändert sind das Knollehaus und das der ehemaligen Wollhandlung Sonnenberg, in dem nunmehr eine Bank etabliert ist.

50. Der Gröpern als Fortsetzung der Breiten StraBe unterscheidet sich von ihr in keiner Weise. Geschäfte jeglicher Art boten ihre Waren an. Auf dem Foto von 1920 hängen an der 'Lebensmittel-Zentrale' frisch erlegte Hasen für die Kunden bereit. Diese Tradition hielt später das Feinkostgeschäft Fritz Günther aufrecht. Wild jeder Art war während der Jagdzeit Anziehungspunkt für Liebhaber und Interessenten. Die Zeiten sind vorbei. Heute ist nach geschmackvollem Umbau der Juwelier Buch mit großem Angebot für die Kundschaft präsent.

51. Gegenüber der einstigen 'Lebensmittel-Zentrale' zeigt die Postkarte um 1910 das 1896 erbaute Geschäftshaus der Firma Heinrich Stegen. Der in eigener Rösterei gebrannte Bohnenkaffee war bei den Käufern aus Stadt und Land sehr beliebt. Bis in die Gegenwart ist im Ladengeschäft, wenn auch nicht mehr unter dem Namen Stegenkaffee, solcher in jeglicher Geschmacksrichtung zu erwerben. Das schmucke Haus an der Ecke zur Wallstraße ist ein beredtes Beispiel für die Baukunst der Gründerzeit. Nebenher wurde die Postkarte auch als Kundenwerbung genutzt, wie sie Fritz Helbsing in seinem Verlag schon drucken konnte.

lprinRt ê)te~en'~affee!

52. So zeigt sich auf der Postkarte von Dr. Trekler, Leipzig, um 1912 der Gröpern aus Richtung Bahnhofstraße. Rechts im Vordergrund das Geschäftshaus des Heinrich Kühne. Das mächtige Gebäude war vom Instrumentenbauer und Musikalienhändler Charles de Berger erbaut. Auf der linken Seite das Tabakwarengeschäft von Carl Tecklenberg, wie die Fa. de Berger in ihrer Zeit bekannte Namen. Im Haus daneben, mit Balkon, die Firma Farben Hansen. Viele Häuser sind durch Neubauten ersetzt, so auch das Hansen-Haus.

53. Auch diese gezeigte Postkarte von 1910- der Bahnhofstraße mit Gröpern - ist bis heute nur unwesentlich verändert. Auffallend, neben den Gaslaternen, die Werbesäule links im Bild, eine Vorgängerein der späteren Litfaßsäulen.

54. Auf dem Foto von 1925 ist das letzte Ackerbürgerhaus Peines zu sehen. Das 1656 erbaute Fachwerkhaus wird beherrscht vom breiten Bogentor zur Durchfahrt beladener Ackerwagen . An der Satzschwelle trug es den mehrfach nachgemalten Spruch: 'Abe Arendes: Hinrich Staren.' Jahrhunderte hatte das Anwesen überdauert, bis es Ende der achtziger Jahre einem Neubau weichen mußte, der in seiner Architektur so gar nicht in das Straßenbild der Querstraße paßt.

55. Etwa um 1910 ist diese Postkarte entstanden. Fast hat die parallel zur Hauptstraße verlaufende Echternstraße noch ihr abgebildetes Gesicht. Lediglich die im Hintergrund sichtbare einstige Gaststätte 'Zur Traube', betrieben von Meyer, ist durch einen Neubau ersetzt, in dem ein Reisebüro das Fernweh der Bürger befriedigt. Ebenso sind die auf der linken Seite liegenden Fachwerkhäuser durch mehrstöckige, moderne Bauten ersetzt.

.JJeutscher Kaiset:".

56. Die Postkarte der Echternstraße , datiert am 13. Januar 1918, zeigt als einziges noch erkennbares Haus das Hotel 'Deutscher Kaiser', der jedoch schon im gleichen Jahr, am 9. November, abdankte. Deutschland wurde Republik. Fast parallel dazu änderten sich in den nächsten Jahren auch die Häuser der rechten Straßenseite. Städtische, mehrstöckige Steinbauten ersetzten die kleinen Häuser des 17. und 18. Jahrhunderts. Die Gegenwart bietet ein völlig anderes Gesicht. Lediglich das Haus des einstigen 'Deutschen Kaisers', wenn auch längst nicht mehr als Hotel, hat überlebt.

57. Um 1916 entstand diese romantische Karte mit Töpfers Mühle. Die einstige Ratsmühle war durch Jahrhunderte ein prägnantes Symbol in Peine. Sie hat in ihrer langen Geschichte seit 1278 viele Besitzer gewechselt, bis sie im Besitz Töpfers unverschuldet zum Erliegen karn. Ab 1930 wurden erst die Flügel, dann der Rundlauf abmontiert. Windkraft war nicht mehr gefragt. In meinem ersten Band 'Peine in alten Ansichten' schrieb ich zu Postkarten der Mühle: 'Es wäre ein Geschenk für die Nachwelt, dieses historische Baudenkmal wieder aufzubauen.' Dank sei der Stadt - inzwischen ist sie aufgebaut und wieder ein stolzes Symbol der Peiner Stadtgeschichte. Sie dient heute ausschließlich der Jugend als Kommunikationszentrum,

58. Ebenfalls von 1916 stammt diese Aufnahme aus dem Verlag Curt Rother , Peine. Sie zeigt den Windmühlenwall mit Töpfers Mühle und dem barocken Eingang des Lyzeums. Bis zur Gegenwart hat sich die Ansicht kaum verändert.

<<  |  <  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  9  |  10  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Algemene voorwaarden | Algemene verkoopvoorwaarden | © 2009 - 2021 Uitgeverij Europese Bibliotheek