Peine in alten Ansichten Band 2

Peine in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Werner Szews
Gemeente
:   Peine
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5627-1
Pagina's
:   112
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Peine in alten Ansichten Band 2'

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59. Der Verlag M. Glückstadt & Münden, Hamburg, brachte diese Photo-Chrom-Karte 1910 in den Handel. Ein teil der WalIstraße ist hinter der noch intakten Windmühle sichtbar. Der Bliek geht zur Südstadt. Aus den Häusern ragt die Spitze des Wasserturms auf dem Friedrich-Ebert-Platz hervor.

60. Im Jahre 1911 wurde am Windmühlenwall das Lyzeum, hier als Höhere Mädchenschule bezeichnet, auf dem Miruschen Hof gebaut. Neben dem wuchtigen Hauptgebäude die Turnhalle, daneben ist ein Teil der einstigen Helbsingschen Villa sichtbar. Die Turnhalle des ehemaligen Lyzeums ist bereits abgebrochen. Auch die Villa mußte dem Bau des Philipp-Spitta-Altenheims weichen.

61. Die um 1920 von Curt Rother herausgegebene Postkarte zeigt das einstige Lyzeum mit dem vorgelagerten Schulhof. Generationen junger Mädchen haben in dem großen Schulgebäude ihr Abitur gebaut, bis in den siebziger Jahren neue Schulen das Lyzeum überflüssig machten. Lange wurde für die einstige Schule keine sinnvolle Nutzung gefunden. Die Gerhard-Lucas-Meyer-Stiftung jedoch wird diesen imposanten Bau mit vierzig Seniorenwohnungen in ihren vorbildlichen Wohnbezirk im Winkel einbinden.

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62. Im Jahre 1930 brachte der Verlag Gustav Will, Peine, diese Ansicht des einstigen Lyzeums heraus. Die Südansicht des markanten Gebäudes wird vielen einstigen Schülerinnen Freude bereiten und so manche Erinnerung wecken.

63. Diese Postkarte von 1910 zeigt am Windmühlenwall das neuerbaute evangelische Gemeindehaus. Dahinter die 1884 erbaute Wallschule. Nachdem 1822 die Lateinschule in eine Volksschule umgewandelt wurde , war sie der erste Neubau von drei weiteren Volksschulen. So wurden 1894 die Wilhelmschule , 1901 die Bodenstedtschule und 1905 die katholische Volksschule in der Burgstraße erbaut.

64. Idyllisch an der Fuhse lag die 1622 erstmals erwähnte Neustadtmühle. Neben der Burgmühle am Damm war sie die zweite Peiner Wassermühle. 1869 erwarb sie der Müller Wilhelm Knüppel aus Rosenthal; sie blieb bis zur Schließung im Familienbesitz. 1906 und 1907 wurden die Mühlen- und Wirtschaftsgebäude neu errichtet. Neben dem Mühlenbetrieb waren eine Gaststätte und ein Sägewerk dem Unternehmen beigefügt. Abgebildete Karte ist die erste Darstellung der Neustadtmühle, verlegt von O.B. Schulze, Hannover.

65. Das gezeigte Foto der Neustadtmühle ist um 1920 entstanden. Hinter dem Fuhsewehr, von Kastanien eingerahmt, zeigt sich das einstige Unternehmen, wie es den alten Peinern noch gut in Erinnerung ist. Den gesamten Mühlenkomplex gibt es nicht mehr. Auf dem Gelände ist ein hochmoderner Wohnbezirk entstanden, der allen Ansprüchen zeitgemäßen Wohnens erfüllt und den schönen Namen 'Wohnpark Fuhseblick' trägt.

66. Wenn auch die Karte des alten Bahnhofs über das Zeitlimit dieses Buches (1880-1930) hinausgent, ist es dennoch von Nöten, diese Abbildung hier einzubauen. Jahrzehnte hindurch war dieser Bahnhof ein Kernstück Peines. Zwei Wartesäle, ein großer Vorraum und einem mit breiten Fenstern versehenen Durchgang zum Wartesaal I. Klasse, wo die Angehörigen bei schlechtem Wetter ihre ankommenden Reisenden erwarten konnten. Noch mußten die Fahrgäste zum Bahnsteig zwei über die Gleise gehen, heute undenkbar. Längst ist dieser historische Bahnhof durch einen zeitgemäßen ersetzt. Auch ist der Zugang zum zweiten Bahnsteig untertunnelt.

67. Seit der Gründung des Peiner Walzwerkes, 1872, hat sich nicht nur das Werk, sondern auch die Südstadt zügig entwickelt. Die Bahnlinie Hannover-Braunschweig trennte jedoch die beiden Stadtteile. Nurein Bahnübergang in der Bahnhofstraße war die einzige Verbindung. So wurde schon vor der Jahrhundertwende hinter dem Bahnhof eine Fußgängerbrücke gebaut. Auf der Postkarte von 1905 ist der monströse Bau dargestellt. Ein Rangierzug raffte jedoch in der siebziger Jahren diese Brücke dahin. Inzwischen hat nicht nur die Bahnhofstraße einen schrankenlosen Übergang erhalten, auch an Stelle der einstigen Fußgängerbrücke ist eine breite Betonbrücke zur Verbindung der Südstadt und dem Umland erbaut.

PEl NE, Walzwer

68. Die abgebildete Karte mit drei Darstellungen ist vor rund hundert Jahren erschienen. Menschenleer präsentiert sich die Bahnhofstraße, als Peine noch eine geruhsame Kleinstadt war, wo fast jeder den anderen kannte. Im Stadtpark steht noch der kleine, geschmackvolle Pavillon; inmitten des noch immer bestehenden Teiches sprudelt lustig die Fontäne. Auf der Darstellung des Peiner Walzwerkes dominieren mächtige Schornsteine.

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