Peine in alten Ansichten Band 2

Peine in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Werner Szews
Gemeente
:   Peine
Provincie
:   Niedersachsen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5627-1
Pagina's
:   112
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Peine in alten Ansichten Band 2'

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79. Neben dem Stadtpark war der Werderpark eine geruhsame, grüne Insel im Stadtgebiet. Durch den Bau des neuen Rathauses hat der kleine Park viel von seiner Ursprünglichkeit eingebüßt. Auf dem Foto von 1927 sei er nochmals mit dem Bliek auf den Pulverturmwall und die St.-Jakobi-Kirche vorgestellt.

80. Aus dem Werderpark mit seinen gernütlichen Erholungseckchen geht der Bliek hinüber zu Pelnes Privatbrauerei Härke. Über hundert Jahre im Familienbesitz läßt der Anblick dieses mächtigen Brauhauses die Augen der Peiner erglänzen: Härke Bier - das Getränk der Peiner! 1928 aufgenommen, ist die Gemütlichkeit des gezeigten Werderparkes durch den Bau des neuen Rathauses zwar verschwunden, allerdings gibt es den Park noch; doch die Brauerei Härke ist und bleibt zentraler Mittelpunkt der Innenstadt.

81. Im Norden der Stadt befand sich zum Herzberg hin Peines Krankenhaus. Interessant ist dieses JunkersLuftbild, 1928 von Curt Rother als Postkarte herausgebracht, die neben dem Krankenhaus auch das damalige Wohngebiet zeigt. Vor dem Herzberg ist inzwischen alles bebaut, das Krankenhaus zur Südstadt verlegt. Nur der einstige Berggarten ragt mit seinem kleinen Türmchen wie ein Bindeglied zum Herzberg heraus.

82. Diese Postkarte von 1909 isr ein wunderschönes Dokument aus Opas alter Zeit. Eine Schafherde zieht in geruhsamem Trott am Herzberg entlang. der Hund schnuppert, wie es alle machen, an jedem Baum, den Hirten zieht es müde nach Haus. Nur das Türmchen vom Gasthaus 'Berggarten' zeigt, daß diese Karte auch wirklich in Peine gemacht ist und nicht irgendwo in der Lüneburger Heide.

Herzberg-linlagen

83. 'Eine Geschichte des Herzberges muß eine Geschichte der Anekdoten sein, denn fast jeder Peiner erinnert sich beim Namen "Herzberg" an ein persönliches Erlebnis.' Diesen Text schrieb der Peiner Redakteur Jürgen Dieckhoff in den sechziger Jahren in seinem Büchlein über den Herzberg. Es war noch die Zeit, als das Hämmern der Spechte, der warnende Schrei der Eichelhäher erklang und Eichhörnchen ihr Spiel in den Bäumen trieben. Zwei Aufseher wachten über Ordnung und Sauberkeit, wie auf der Postkarte von Curt Rother (1910) zu ersehen ist. Rentner kloppten Karten auf dafür vorgesehenen Tisch- und Hoekergruppen. Bürger, vor allem Liebespärchen, fanden ihn ideal für Spaziergänge und Erlebnisse.

84. Im Jahre 1914 brachte M. Trottnow diese Postkarte vom 1908 erbauten Wasserturm auf dem Herzberg, jahrzehntelang Ausgangspunkt der winterlichen Rodelbahnen, hersus. Der in Peine ansässige Schneider und spätere Hotelier in Amsterdam, Wilhelm Krasnapolsky, spendete der Stadt Peine 1911 eine nennenswerte Summe Geldes, die es ermöglichte, den Herzberg in seiner heutigen Form zu realisieren. Sein Name ist leider vergessen; statt dem großherzigen Spender eine Straße zu widmen, ist es bei einem Gedenkstein auf dem Herzberg geblieben.

8S. Trinks & Co. Leipzig hinterließ uns diese Postkarte aus dem Jahre 1922. Sie zeigt den jungen Baumbewuchs des Herzberges, überragt vom mächtigen Wasserturm. Im Vordergrund die Wege des 'Liebesgrundes', einst eine Kieskuhle. Die Jugendzeit dieser Ansicht ist vorbei. Der Baumbestand hat sein Mannesalter erreicht; nur mühsam reckt sich die Zinne des Wasserturmes aus den Gipfeln der Bäume heraus. Die Bismarck- und Luthereichen schirmen mit ihrem ausladenden Geäst die an ihren Stämmen gesetzten Gedenksteine.

Gruß aus der Bürgerschänke

86. Im April 1922 begann die Bebauung der Wredeschen Grundstücke am Schwarzen Weg. Einer der ersten Neubauten war die 'Bürgerschänke' - Ecke Duttenstetter Straße. Der clevere Wirt ließ sogleich bei H. Stelzner aus Döhren Postkarten anfertigen. Hier abgebildet trägt sie den Poststempel von 1927. Heute ist das Lokal auch gleichzeitig Hotel. Doch das abgebildete Stammhaus ist zum Glück noch wie auf abgebildeter Ansicht erhalten.

87. Durch die Gebietsreform 1974 wurde auch der Nachbarort Stederdorf in den Stadtverband aufgenommen. Die Postkarte von 1910, erschienen im Verlag Karl Schatzki & Söhne aus Hannover, zeigt das bis heute im Fami1ienbesitz befindliche Gasthaus Schönau im heutigen Ortsteil Stederdorf. Inzwischen hat sich die gezeigte Ansicht völlig verändert. Zum Gasthaus ist ein Hotel gekornmen, das sich in der Kombination nach neuestem architektonischem Stand präsentiert. Das Hotel und Gasthaus Schönau ist eine hervorragende gastronomische Adresse geblieben.

88. Im Jahre 1881 wurde bei Oelheim tatsächlich Öl gefunden und das versetzte den ganzen Nordkreis in Euphorie. Es wurden Perspektiven illusioniert, die amerikanische Verhältnisse erwarteten. August Seffers nannte sein Hotel spontan 'Neu-Pensylvanien'. Eine Buslinie führte von Peine in das erhoffte Wunderland, wie diese Postkarte von Curt Rother uns 1910 zeigt. Langst ist Oelheim wieder zur Normalität zurückgekehrt; die erwarteten Ölmengen brachten nicht den erhofften Erfolg. Der Vo!lgummibus, wahrscheinlich von Büssing, ist jedoch eine Erinnerung an jene Zeit, da das Kraftfahrzeug noch seine Kindheit durchlebte.

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