Pfaffenhofen an der Ilm in alten Ansichten Band 1

Pfaffenhofen an der Ilm in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Franz Rutsch
Gemeente
:   Pfaffenhofen an der Ilm
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3048-6
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Pfaffenhofen an der Ilm in alten Ansichten Band 1'

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9. Um Pfaffenhofen verdient: Links oben Lehrer Karl Schwaiger, 1893 bis 1898 in Pfaffenhofen; fast alle älteren Fotos stammen von ihm. Er regte seinen Neffen Heinrich Streidl zur Stadtgeschichte an. Rechts oben AltSchulrat J osef Lutz (mit Stadtpfarrer F erdinand Müller); gerühmter Natur- und Vogelschützer, Gestalter der Grünanlagen. Er war der Vater von Joseph Maria Lutz (unten beim Besuch des Pfaffenhofener Volksfestes), der durch seine Bücher den Namen der Heimatstadt bekanntmachte.

10. Links: Auch diese Aufnahme von 1898 eines Turmes an der einstigen Stadtmauer stammt von Karl Schwaiger. Das ehemalige 'Schaupert-Haus' (nach einem darin hausenden Schuhmacher benannt) kaufte die Stadt 1947 und ließ es dann abreißen.

Rechts: Auch dies war einer der siebzehn Türme der Pfaffenhofener Ringmauer, die im Jahre 1807 auf allerhöchsten Befehl bis auf sieben Schuh abgetragen und in siebzig Teilen an die Anlieger verkauft wurde. In einigen Häusern beziehungsweise Stallungen steekt die einst eingebaute Stadtmauer noch heute. Der abgebildete Turm in der Grabengasse wurde 1969 abgerissen.

11. Eins der interessantesten Stadtbilder zeichnete Lehrer Augustin Schwarz (1818 bis 1842 hier wirkend). Die Gebäude hinter und rechts der Kirche sind das FrühmeßBenefiziatenhaus, das Schwesternheim (ab 1846), Bürgersaal und Schule (vorher Engelkapelle mit Asarn-Fresken und -Stuck), Diese Bauten wurden 1876 für den Neubau der Schule abgebrochen.

12. Hier sind die wohl ältesten Fotos des oberen Hauptplatzes um 1875, eine willkommene Fundgrube für die Heimatforscher. Vergleiche mit heute reizen sehr.

13. Dies gilt besonders für diese Seite mit Landratsamt, Bürgerhäusern und Platzabschluß. Die Mariensäulen-Anlage (im Zaun rechts) wurde 1863 erstellt.

14. Im Jahre 1895 fotografierte Karl Schwaiger mit einem Glasplattenapparat vom Turm der Stadtpfarrkirche St. Johannes Baptista. Die hervorragende Aufnahme gibt eine Vierzahl wertvollster Aufschlüsse. Bezirks- und Rentamt haben Bayernfahnen mit Trauerbändern ausgehängt, am Brothausbankerl wird gehandelt. Auf dem Platz liegen Haufen von Pferdeäpfeln. Münchner und Moosburger Straße sind einzusehen. Jenseits der Bahn stehen nur wenige Häuser.

15. Diese entgegengesetzte Ansicht, vom Rathaustürmchen aus, ist etwa dreißig Jahre späteren Datums. Man vergleiche die hochgewachsenen Bäume des Hauptplatzes. Es gibt bereits elektrische Bogenlampen, aber noch immer Pferdeäpfel. Das Beamtenviertel (recht oben) hat bereits eine Reihe von Wohnhäusern erhalten. Waisenhausgarten und Schleiferberg sind jedoch noch ohne jegliche Bebauung.

16. Von noch höher am Kirchturm ist diese Panorama-Aufnahme mit fast der gesamten Altstadt. Die Jahrhundertwende ist vorbei, Das neue Bezirksamt (vorn kaum mehr sichtbar) ist gebaut und die elektrische Beleuchtung vor der Mariensäule funktioniert bereits. Aber die alte Stadtschreiberei (heute Postamt), die 1906 abgebrochen wurde, steht noch. Im Hintergrund sind neue Hochkamine gewachsen.

17. Diese Hauptplatz-Ansicht mit dem Odelfaß wurde 1895 'geschossen'. Das - allerdings nicht ganz saubere - Pflaster wirkt wie ein Teppich in der großen, guten Stube. Die Kanalisation, die Jahrzehnte vorher noch offen durch die Stadt lief, ist bereits mit Steinplatten abgedeckt. Sowohl beim unteren wie beim oberen Brunnen des Hauptplatzes gab es einen umzäunten Einstieg.

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18, Eine Zeichnung zeigt den unteren Hauptplatz-Abschluß bis zum Jahr 1865. Aus der Kirche des einstigen Heiligen-Geist-Spitals (ein höherer Turm mußte 1855 als baufällig abgebrochen werden) war eine Schrannenhalle geworden; im angebauten Haus befand sich unten die Fleischbank, oben einst eine Schule. Das Haus links von dem Spitalkirch1ein war ein Bäckeranwesen; erst 1935 mußte es dem Sparkassenneubau weichen. Rechts hinten (mit dem Treppengiebel) stand das Heilige-Geistspital, das 1804 der Metzger und Seifensieder Lorenz Karg erworben hatte.

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