Pflaumheim in alten Ansichten Band 3

Pflaumheim in alten Ansichten Band 3

Auteur
:   Lothar Rollmann
Gemeente
:   Pflaumheim
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6633-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Pflaumheim in alten Ansichten Band 3'

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11. Bürgermedaille

Zehn Tage bevor die Gemeinde pflaumheim ihre Selbständigkeit aufgeben musste, beschloss der Gemeinderat am 21. April 1978, an 55 um pflaumheim verdiente Personen die neu geschaffene Bürgermedaille zu überreichen: Es waren dies alle lebenden ehemaligen und amtierenden Bürgermeister und Gemeinderäte, Persönlichkeiten aus Vereinen und Verbänden sowie Einzelpersönlichkeiten.

Die Medaillen wurden beim Bürgerabend am 22. April 1978 in der Schulsporthalle überreicht; dabei wurden auch Persönlichkeiten geehrt die nicht in pflaumheim wohnhaft waren.

Dem Markt Großostheim wurde übertragen, die restlichen der aufhundert Stück limitierten Medaillen nach den festgelegten Kriterien zu verleihen. Der Markt hat diesen Auftrag inzwischen erfüllt.

12. Amtsbote Bernhard Hock

Früher trugen sie den respektvollen Namen 'Polizeidiener' und hatten zeitweise auch so eine Art Polizeigewalt im Dorf. Nach 1945 wurde der Polizeidiener zum Gemeindediener oder Amtsboten eingestuft.

Der letzte Amtsbote der Gemeinde war Bernhard Hock (Jahrgang 1923). Er war gelernter Zimmermann, kam aber verwundet aus dem Krieg zurück und konnte deshalb seinen Beruf nicht mehr ausüben.

Bernhard Hock war ein flinker Mensch und meist mit dem Fahrrad unterwegs. Bevor im Iahre 1956 das Mitteilungsblatt 'Pläumer Dorfschelle' erschien, musste der

Gemeindediener die Bekanntmachungen 'ausschellen'. ZunehmenderVerkehr machte diese Art der Nachrichtenverbreitung immer schwieriger.

Zu den Aufgaben des Amtsboten gehörten das Austragen von Briefen und Bescheiden sowie das Kassieren von Abgaben und Gebühren und was halt so anfiel. Gelegentlich nahm Bernhard Hock auch gerne Rasenmäher, Sense und Hacke in die Hand und pflegte Grünanlagen.

Links sehen wir den Bernhard mit dem Fahrrad unterwegs. Das rechte Bild zeigt die Ortsschelle mit der er noch 'ausschellte' . Sie ist im Gemeindearchiv verwahrt.

13. Sperrmüllabfuhr im Iahre 1969

Hier sind die Gemeindearbeiter in der Rathausstraße unterwegs. Erhard Zahn fährt den Unimog und Albert Braun stapelt auf dem Anhänger den Sperrmüll.

Damals gehörte die Müllabfuhr noch zu den gemeindlichen Aufgaben. Seit 1977 gehört dies in den Aufgabenbereich des Landkreises.

Die Müllentsorgung war seinerzeit noch recht unproblematisch: Die Gemeinde hatte einen aufgelassenen Stein-

bruch rechts der Straße nach Mömlingen erworben und dort den Müll, so wie er anfiel, wahllos deponiert. Schon 1968 beschaffte die Gemeinde einen SpezialMüllwagen (vom Unimog gezogen) für eine staubfreie Abfuhr mit Mülltonnen. pflaumheim war in Sachen Müllabfuhr eigenständig und vielen vergleichbaren Gemeinden voraus.

14. Feuerwehr-Gerätehaus

Das 1968 in Betrieb genommene Feuerwehr-Gerätehaus wurde auf dem früheren Dreschplatz an der Mömlinger Straße unter aktiver Mithilfe der Feuerwehrmänner errichtet und dient heute ganz anderen Zwecken. Vorher waren die Feuerwehrgeräte in dem seit 1968 offenen Durchgang des Rathauses untergebracht.

Als dann im Iahre 1990 der Markt Großostheim auf der früheren pflaumheimer Sandkaute eine großräumige

Feuerwache baute und die pflaumheimer Aktiven sich mit der Großostheimer Wehr zusammenschlossen, war dieses Feuerwehrhaus überflüssig geworden.

Der Markt Großostheim verkaufte das Gebäude an den pflaumheimer Kraftfahrzeugmeister Alfons Kehrer, der seine Kfz-Werkstätte vom Ortskern dorthin verlegte.

1 S. Kindergarten

Einen Kindergarten gibt es in pflaumheim schon seit 1879, nach dem damaligen Sprachgebrauch 'Kinderbewahranstalt' genannt. Eine Stiftung der ledigen Schwestern Maria Eva und Margaretha Ostheimer (Ostheimer'sche Stiftung) war der Grundstock für eine Niederlassung der Kongregation der Schwestern des Erlösers aus Würzburg.

Heute wird der katholische Kindergarten vom St.-AnnaVerein, unterstützt von Staat und Gemeinde, getragen. Daneben besteht seit 1994 ein gemeindlicher Kindergarten an der Rudelzauer Straße.

Im Iahre 1906 wurde im Schwesternhaus eine private Handarbeitsschule eingerichtet und 1907 kam eine Krankenschwester nach pflaumheim. Nach rund 120 Iahren musste die Kongregation wegen Personalmangel die pflaumheimer Niederlassung aufgeben.

Das Gruppenbild rechts stammt etwa aus dem Iahre 1931 und zeigt Kinder der Jahrgänge 1924 bis 192 9.

Das Bild auf dieser Seite zeigt die Verabschiedung der letzten beiden Schwestern am 19. Juli 1998 auf dem Kirchplatz, nach vorausgegangenem Dankgottesdienst in der Kirche. Rechts Schwester Annetraud, daneben Schwester Lucerna. Beide Schwestern waren über dreißig Iahre in pflaumheim tätig.

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