Pflaumheim in alten Ansichten Band 3

Pflaumheim in alten Ansichten Band 3

Auteur
:   Lothar Rollmann
Gemeente
:   Pflaumheim
Provincie
:   Bayern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6633-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Pflaumheim in alten Ansichten Band 3'

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16. pflaumheimer Post

Im Iahre 190 1 errichtete die Deutsche Reichspost ihre erste Dienststelle in pflaumheim. Es war zunächst eine Posthilfsstelle, die dem 3 2-jährigen Küfer Peter Hock (Jahrgang 1869), übertragen wurde, der auch das im gleichen Iahr erbaute Gasthaus 'Zur Post' eröffnete.

Ein Iahr später, im Oktober 19 0 2, wurde daraus eine Postagentur. Mit der Gemeindegebietsreform im Iahre 1978 wurden Posteingang und Zustelldienst beim Postamt Großostheim zusammengefasst.

Im Bild links sehen wir den ersten pflaumheimer Postagenten Peter Hock, genannt 'Postpäire', vollbepackt mit Briefpost, beim täglichen Zustelldienst. Auf den Namen des Peter Hock lief die Postagentur bis März 1946, dann wurde sie auf seine Tochter Elise Zahn übertragen.

Ab Juni 1963 übernahm Erich Braun (Jahrgang 193 0), der beim Postamt Aschaffenburg beschäftigt gewesen war, die pflaumheimer Post. Die Poststelle siedelte nach kurzem Standort in der Breitfeldstraße 6 in das Haus von Erich Braun in der Krummgasse 10 über, wo sie bis Ende September 2000 geblieben ist.

Der neue Standort ist seit 18. September 2000 in der Rathausstraße 7, in einem von Peter Eichelsbacher und Geraid Zahn betriebenen Geschäft. Damit hat die Deutsche Post, wie sie heute firmiert, auch in pflaumheim das sonstwo schon praktizierte Postangebot eingeführt (siehe auch Bild Nr. 36).

Das rechte Bild zeigt das Gasthaus 'Zur Post' in der Großostheimer Straße um das Iahr 1943.

17. Zwei Hundertjährige

Die ersten Hundertjährigen, die es seit Menschengedenken in pflaumheim gegeben hat, sind Theresie Hohm (links) und Luzia Demuth (rechts).

Die 'Luzie' wurde am 19. November 1893 geboren und starb im Alter von 103 Iahren am 30. Ianuar 1997.

Die "Thres' erblickte am 25. Dezember 1894 (während der Christmette) das Licht der Welt und verstarb am 16. November 1999 im Alter von 104 Iahren.

Das Foto wurde im Ianuar 1995 gemacht, als auch die Jüngere der beiden ihr 100. Lebensjahr vollendet hatte. Luzia Demuth lebte über siebzig Iahre in ihrem Eltern-

haus in der Krummgasse. Sie blieb wegen einer Gehbehinderung ledig und nähte als Heimschneiderin Hosen (siehe auch Bild Nr. 27). Im Alter von 73 Iahren zog sie zu ihrer Schwester und Nichten in die Weidigstraße, wo sie auch verstarb.

Theresia Hohm war eine geborene Ott und heiratete 1918 den Tüncher Oswald Hohm aus Eisenbach. Aus dieser Ehe gingen acht Kinder hervor. Ihren Mann verlor sie im Iahre 1944 bei einem Luftangriff auf Aschaffenburg. Sie verbrachte ihren Lebensabend bei einer Enkelin.

18. Lehrerfamilie Martin

Zu den profiliertesten Lehrerpersönlichkeiten an der pflaumheimer Schule gehörte Emil Iohann Martin (1867 in Baunach bei Bamberg geboren), der sich hier mit seiner Ehefrau Anna und seinen Töchtern Maria, Anna und Adelheid vor dem 1853/54 erbauten Schulhaus fotografieren ließ. Das Ehepaar Martin hatte noch zwei Söhne, Hans und Emil, die damals als dieses Foto gemacht wurde, vermutlich als Soldaten im Ersten Weltkrieg waren.

Emil Iohann Martin war von 1913 bis zu seinem Tode am 18. Juni 1926 Inhaber der ersten Lehrstelle und damit

auch Schulleiter. Er war Gemeinderat, Organist und zeitweise auch Dirigent des Männerchores.

Von der Familie Martin sind noch heute Nachkommen in pflaumheim vertreten: Die Tochter Adelheid heiratete den Schneidermeister Alois Zahn und die Tochter Anna heiratete den Schneider August Schuier.

Eine Enkelin des Ehepaares Martin, Dr. Rauthgundis Stein, kam mit ihrem Ehemann Dr. Helmuth Stein 1 957 nach Pflaumheim, wo sie zusammen eine Arztpraxis eröffneten, die heute von der Tochter und deren Ehemann weitergeführt wird.

19. Sr. Franziska Raab mit ihrer Schulklasse

Ein Klassenfoto des Schuljahrgangs 1899/1900 aus dem Iahre 1957. Grund der Zusammenkunft war der Heimaturlaub ihrer Klassenkameradin Schwester Franziska Raab (hinten, in der Mitte des Bildes; links daneben ihrVater Albert Raab und rechts neben ihr, pfarrer Karl Josef Barthels) .

Franziska Raab trat 1 93 1 in den französischen Schwesternorden St. Josef von Cluny ein und wurde 1936 als Krankenschwester in die Mission nach Indien ausgesandt. Dort war sie während des Krieges 1939-1945 interniert.

Sie wirkte zunächst in Madras, später in Nordindien am Fuß des Himalaya. Nach zwanzig Iahren in Indien, kam sie zu Weihnachten 1956 erstmals wieder in ihre Heimat zurück. Indien blieb jedoch noch viele Iahre ihre

Wirkungsstätte. Sie starb am 3. November 1988 in Cluny /Frankreich.

Auf dem Bild sind ihre Klassenkameraden und -kameradinnen zu sehen (stehend von links): Alois Zahn, Engelbert Rollmann, August Schuier, (weiter neben pfarrer Barthels) Alfred Schuier, Iohann Odenwald und Gabriel Stegmann.

Zweite Reihe: Anna Zahn, Aloisia Zahn geborene Hock, Pauline Hock geborene Peter, Berta Lieb geborene Stegmann, Emilie Lieb, Maria Rachor geborene Zahn, Anna Braun, Kreszenzia Vongries geborene Peter und Anton Kroth.

Vorne: Veronika Hock geborene Brunn, Maria Braun geborene Hock, Jakob Hock und Otto Hock.

20. Kleine Gesellschaft im Gasthaus Hoek

Ein schönes Gruppenbild von einer kleinen Gesellschaft in der Gastwirtschaft Hock, in einer allerdings schweren Zeit: Das Foto wurde um 1940/41 gemacht, in der Zeit des Zweiten Weltkrieges.

Hinter der Theke stehen Metzgermeister und Gastwirt Gustav Hock (Jahrgang 1908), seine um drei Iahre jüngere Frau Olga, eine geborene Forschler aus Wenigumstadt, mit dem damals etwa dreijährigen Sohn Rudi.

Davor Georg Hock (Bruder von Gustav, Jahrgang 1910) mit seiner 1939 geborenen Nichte Margret (Tochter von Gustav und Olga Hock).

Ganz links sitzt Iulius Peter (Jahrgang 1912), daneben in Wehrmachtsuniform Karl Odenwald (Jahrgang 1917) und dessen Bruder Erwin Odenwald (Jahrgang 1911). Iulius Peter und Erwin Odenwald sind 1944 im Zweiten Weltkrieg gefallen.

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