Pfungstadt in alten Ansichten Band 2

Pfungstadt in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Valentin Liebig
Gemeente
:   Pfungstadt
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5574-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Pfungstadt in alten Ansichten Band 2'

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29. ImJahre 1903 gründete Wilhelm Eiermann in dem hier gezeigten Haus, Sandstraße 78, eine Wasch- und Bügelanstalt. Der Gründer wollte mit seinem Betrieb die Hausfrauen, so sie das Geld dazu hatten, von der schweren Arbeit des Wäschewaschens befreien. Heute fehlt in fast keinem Haushalt eine Waschmachine, die der Hausfrau diese Arbeit abnimmt.

30. Und hier haben wir einen Bliek in den für Pfungstadt neuartigen Betrieb. Es ist der Bügelraum den man sehen kann. Vorne rechts kann man schon einen Vorläufer der heutigen Wäschemangel sehen, im Hintergrund ist man noch mit dem Bügeleisen tätig.

31. Der ehemalige 'Darmstädter Hof' befand sich in der Rheinstraße 9. Besonders durchziehenden Fuhrleuten diente er als Übernachtungsgelegenheit, da auch Stallungen vorhanden waren. Ein kleiner Saal wurde zeitweise als Schulraum genutzt, als nicht genügend Klassenräume in Pfungstadt zur Verfügung standen.

"Freistundenkunst von Invaliden P. Beeker, Pfungstadt"

32. Der Invalide Peter Becker widmete seine Freizeit der Holzschnitzerei, und bastelte auch Kunstwerke aus zusammengeklebten Zündhölzern. Er zeigte seine Erzeugnisse in den Schulen und stellte sie bei öffentlichen Veranstaltungen aus. So versuchte er, seinen Lebensunterhalt zu verbessern. Hier hatte er das Pfungstädter Elektrizitätswerk nachgebildet.

33. Das Gasthaus 'Zum wilden Mann' befindet sich noch heute in der Mühlbergstraße. Hier haben wir eine Aufnahme aus der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg. Damals war auch eine Weinhandlung angeschlossen.

34. Der erste Radfahrer-Verein wurde in Pfungstadt 1892 gegründet. Man fuhr Straßenrennen, übte sich im Langsamfahren und auch das Kunstfahren wurde ins Programm aufgenommen. Die Aufnahme zeigt Mitglieder dieses Vereins in ihrer Sportkleidung und mit ihren Fahrrädern im Jahre 1896.

35. Auch nach dem Ersten Weltkrieg mußte man in Pfungstadt im Winter die Straßen von Schnee räumen. Räumfahrzeuge, wie wir sie heute kennen, waren noch unbekannt. Der 'Boo-Schleere', (Bahn-Schlitten), mit Pferden bespannt, hatte diese Arbeit übernommen. Im Hintergrund die Brauerei Hildebrand.

36. Die Aufnahme zeigt eine Fabrikhalle der Büchnerschen UItramarinfabrik. Zunächst stand die Halle leer, nachdem der Betrieb seine Fertigung eingestellt hatte. Nach der Machtübernahme durch die Nazis, wurden an der Halle Umbaumaßnahmen durchgeführt und das Gebäude wurde dann als 'Befreiungshalle' genutzt. Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter wurden während des Zweiten Weltkrieges dort untergebracht.

37. Im Winter entstand auf dem Gelände der ehemaligen Ultramarinfabrik diese Aufnahme. Das Gebäude mit dem Türmchen, Herrenhaus genannt, ist noch vorhanden. Durch einen Brand war der Dachstuhl zerstört worden. Diese Schäden wurden wieder behoben, aber sonst steht das Gebäude leer und wartet auf eine Erneuerung. Die übrigen auf dem Bild zu sehenden Gebäude sind verschwunden.

38. Im Jahre 1845 hatte Wilhelm Büchner seine Ultramarinfabrik von Darmstadt nach Pfungstadt verlegt. Sie war zu einem beachtlichen Wirtschaftsfaktor der Stadt Pfungstadt geworden. Nachdem der Sohn des Gründers, Dr. Ernst Büchner, die Fabrik übernommen hatte, wurde 1893 der Betrieb geschlossen. Viele Arbeitsplätze gingen verloren. Hier auf dem Bild die letzten Arbeiter der Ultramarinfabrik.

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