Pfungstadt in alten Ansichten Band 2

Pfungstadt in alten Ansichten Band 2

Auteur
:   Valentin Liebig
Gemeente
:   Pfungstadt
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5574-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Pfungstadt in alten Ansichten Band 2'

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49. Als es noch üblich war, daß junge Handwerksgesellen auf die 'Wanderschaft' gingen, machten sich auch diese drei Hahner auf den Weg um sich in der Fremde umzusehen und die Arbeitsmethoden in anderen Ländern kennenzulernen. Auf dem Bild, von links:

Philipp Römer, Maurer; Fritz Caspari, Weißbinder; und Philipp Gilbert, Maurer.

50. Auch Hahn hatte, wie fast alle Orte im hessischen Ried, sein Storchnest. Es waren sogar drei Paare, die in Hahn in jedem Jahr ihre Jungen aufzogen. Hier haben wir das Nest mit Jungstörchen auf dem Scheunendach des Hauses, früher Kramer, in der Gernsheimerstraße.

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Rathaus

51. Das alte Hahner Rathaus haben wir hier im Bild. Es wurde abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. Vor dem Rathaus steht noch die Linde. Sie ist vor einigen Jahren eingegangen. Die junge Linde, die nun gepflanzt wurde, wird wohl einige Jahre wachsen müssen, bis sie das Ausmaß ihrer Vorgängerin erreicht hat.

Gru6 aus Hahn Gasthaus zum Darmstädter Hof Inh. Wi!helm Oswatd

52. Das Hahner Gasthaus 'Zum Darmstädter Hof' befand sich in der Gernsheimerstraße, nahe beim Rathaus. Auch eine Bäckerei wurde dort betrieben. Auf der rechten Seite am Haus kann man noch die 'Viehwaage' erkennen. Das Haus wurde also vielseitig genutzt. Den 'Darmstädter Hof' sucht man heute vergebens. Er wurde zum Wohnhaus umfunktioniert.

53. In einem Bereich des 'Fanggrabens' befand sich das Freibad der Hahner Dorfjugend. Das Wasser war damals noch sauber und so konnte man den Fanggraben unbesorgt zum Baden nutzen. Hier auf dem Bild tummelt sich eine Gruppe von Jungens im Wasser.

54. Die 'Tuchbleiche' lag etwas tiefer als die Modau. An der Modau hatte man einen Schieber angebracht und konnte so das Modauwasser auf die 'Tuchbleiche' leiten. Die Winter waren immer recht kalt und so hatte man ohne Mühe eine Natureisbahn, zur Freude der Hahner Jugend, die sich mit ihren Schlittschuhen auf dem Eis tummelte. Das Eis wurde aber auch gebroehen und in die Eiskeller der Brauerei gebracht.

55. Zünftige Bauernhochzeiten wurden auch in Hahn gefeiert. Die ganze 'Freundschaft', heute sagt man Verwandtschaft, wurde geladen und fand sich auch zur Feier ein, die sicher nicht nur einen Tag dauerte. Auf der Aufnahme die Hochzeit des Ehepaares Jacob Merschroth.

56. Der letzte 'Tanze-Emrna-Laden' war in dem Haus in der Pfungstädter Straße, das wir hier im Bild haben. Christoph Pfeifer war zur Zeit, als diese Aufnahme entstand, Inhaber der Kolonialwarenhandlung. Kätha Pfeifer war die letzte Betreiberin des Ladens, der, nachdem sie vor einigen Jahren gestorben ist, aufgegeben wurde. So gehören auch in Hahn diese Läden der Vergangenheit an.

57. Im Juni 1912 wurde die Hahner 'Kleinkinderschule' , wie man sie damals nannte, eingeweiht. Kleinkinderschulen waren die Vorgänger der heutigen Kindergärten. Stolz konnte man damals auf diese Errungenschaft sein. Mütter, die auf dem eigenen Hof mitarbeiteten, oder solche, die eine Arbeit aufgenommen hatten um zum Lebensunterhalt der Familie mit beizutragen, konnten hier ihre Kinder unterbringen und ihrer Tätigkeit nachgehen.

58. Kerb nach dem Ersten Weltkrieg in Hahn. Eine zünftige Kerwegesellschaft haben wir hier im Bild. Auch die Musikkapelle durfte dabei nicht fehlen.

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