Philippsthal in alten Ansichten Band 1

Philippsthal in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Hugo Kossick
Gemeente
:   Philippsthal
Provincie
:   Hessen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3081-3
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Philippsthal in alten Ansichten Band 1'

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9. Unser Bliek gleitet diesmal von Süden (Lindig) auf das Dorf. Das letzte Gebäude am Weinberg ist das Wohnhaus Petzold (später Wenig). Die gegenüberliegenden Wohnhäuser von Klaus (jetzt Böhler) und Schneider sind noch nicht erstellt. Weder das Rathaus (erbaut 1913/1914) noch der Hochbehälter am Jakobsberg (erbaut 1910) sind auf dem Bild zu sehen. Daraus ist zu schließen, daß das Bild um die Jahrhundertwende aufgenommen worden ist. Die Schloßgärtnerei mit Gewächshaus schließt sich rechts vom Schloß an. Große Lindenbäume zieren schon den Vachaer Weg.

10. Philippsthal aus der Vogelperspektive von Osten im Jahre 1929. An der Friedhofstraße (heute 'Am Bad') sind die ersten Häuser im Bau. Die Straße 'Am Weinberg' besteht noch nicht; letztes Haus ist das der Hebamme Wiegand. Auch der Kleegarten und der Vachaer Weg sind noch unbebaut. Im Vordergrund die Villa 'Rhöneck' (erbaut 1893; heute Gerneindeheim). Am linken Bildrand die 192 7 erbaute Schule.

11. Bis zum Jahr 1686 hieß unser Ort, angeblich wegen seiner Kreuzform, die wir deutlich erkennen, Kreuzberg. Der Tiefenkeiler und die Mühlstraße einerseits sowie die Schloßstraße und Weinberg andererseits bildeten das Kreuz. Ob daher der Name Kreuzberg kommt, kann nicht mit Bestimrntheit gesagt werden, denn eine andere Lesart besagt , daß ein Geschlecht de Cruceberg Gründer oder Förderer des einstigen Klosters war; daher kann auch der Name Kreuzberg entstanden sein.

12. DIe schonen Lindenbäume, die emst den Vachaer Weg zierten, sind alle gefällt worden. Sie sind der Verbreiterung der Vachaer Straße zum Opfer gefallen. Wo früher die Linden Schatten spendeten und zur Blütezeit den angenehmen Blütenduft verbreiteten, stehen heute Häuser. In früheren Zeiten waren Kühe auf der Straße keine Seltenheit. Hier treiben Georg Herzog und Frau ihre Kühe zur Weide. Im Hintergrund sehen wir das an anderer Stelle beschriebene Osttor zum Schloßhof.

13. Vom Marktplatz her sehen wir die Mühlstraße, die 'Mellgaß', die nur auf der rechten Seite bebaut ist. Auf der linken Seite stand eine Reihe stolzer Kastanienbäume, welche durch Rotdornbäume ersetzt wurde. Außerdem floß links ein Bach, genannt 'die Boa eh', welcher längst kanalisiert wurde. Zwischen dem Marktplatz und der Mühlstraße pflanzte man nach dem deutsch-französischen Kriege im Herbst 1871 in Gegenwart der Landgräfin Marie und der Prinzen Ernst und Karl eine Friedenseiche.

14. Ein Bliek in die alte Rathausstraße, die noch mit einem Schotterbelag und einer 'Kandel' versehen ist. Die Post befand sich noch im Rathaus, denn wir erkennen vor dem Rathaus einen Postwagen, der zum Ausfahren der Pakete benutzt und geschoben werden mußte. Auf der rechten Seite steht noch das 'Lackiererhäuschen' , die Malerwerkstatt der Firma Niebling. Die Werkstatt mußte - wie an anderer Stelle bereits beschrieben - 1933 umgesetzt werden, um Platz für ein Denkmal zu schaffen. Sie befindet sich jetzt 'Am Weinberg", oberhalb des Rathauses.

15. Das Osttor zum Schloßhof. Das alte Holztor mit dem kleinen Einlaßtürchen für späte Besucher ist noch heute vorhanden. Es wurde irn Jahre 1978 bei der Instandsetzung des Torbogenhauses ebenfalls renoviert. Dagegen wurde der nördliche Trakt, das sogenannte Gutshot r, gebäude, im Zuge der Ortskernsanierung 1976 abgerissen.

16. Das Bild zeigt das Schloß mit Schloßgarten im Jahre 1905. Landgraf Ernst von Hessen, der ein großer Naturfreund war und ein gutes Einvernehmen mit der Einwohnerschaft von Philippsthal hatte, legte großen Wert auf einen gepflegten Park. Von der einstigen Pracht ist leider nicht mehr viel übrig geblieben. Der Herr mit Strohhut ist Hofrat Wiegand.

17. Eine Wasserleitung besaß das Dorf noch nicht. Da auch nicht alle Häuser einen eigenen Brunnen hatten, waren einige Bewohner gezwungen, ihr Wasser am Dorfbrunnen auf dem Marktplatz - wo übrigens noch in den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts Krammarkt abgehalten wurde - zu holen. Das war sicher eine gute Gelegenheit, ein 'Schwätzchen' zu halten. Im Jahre 1910 erhielt Philippsthal eine eigene Wasserleitung. Ein Kubikmeter Wasser kostete damals - man höre und staune - zwölf Pfennige.

18. Der Parkplatz vor dern jetzigen Sport bad war um die lahrhundertwende ein Bleichrasen. Auf dieser frühen Dorfgemeinschaftseinrichtung befand sich nach einem Gemälde des Herrn Ferdinand von Falkner das sogenannte 'Bleichhäuschen'. Angeblich wurde es 1908 bei einem Hochwasser fortgerissen, da es zu nahe an der Werra stand.

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