Plankstadt in alten Ansichten

Plankstadt in alten Ansichten

Auteur
:   Eugen Pfaff
Gemeente
:   Plankstadt
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1724-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Plankstadt in alten Ansichten'

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69. Nach dem Ersten Weltkrieg war das Bedürfnis vieler Gruppen, sich in Vereinen zusammenzuschließen, besonders groß. So gründete man auch einen Jung-Landbund, der 1925 sogar mit einer Fahnenweihe aufwartete. So etwas gibt es nicht einmal mehr heute. Im Augenblick haben wir als rein bäuerliche Vereinigungen den 1927 gegründeten Tabakbauverein, den Bauernverband, der sich um allgemeine bäuerliche Fragen kümmert und den 1950 gegründeten Landfrauenverein. Als mehr lose Vereinigung sind vielleicht noch die Zuckerrübenpflanzer zu nennen. Die darnalige Landjugend war über Jahre hinweg recht aktiv und pflegte auch intensiv die Geselligkeit. Es konnte natürlich nicht ausbleiben, daß sich auch Ehen anbahnten.

(Annelise Ott.)

70. Besteht erst einmal ein Verein, dann 'menschelt' es sofort. Innerhalb weniger Jahre bildeten sich wegen Unstimmigkeiten unter den Turnern einige andere Vereine. Diese schlossen sich dann am 13. Mai 1919 zur Turngemeinde zusammen. Das Foto zeigt die jungen Turner-Damen. Schauturnen war ihre Domäne, das auf einem Platz an der heutigen Paul-Bönner-Straße gezeigt wurde. Die Aufnahme machte man im Hof des damaligen 'Löwen', Die Gaststätte wurde 1876 eröffnet. Sie befand sich ursprünglich im heutigen katholischen Jugendheim an der Schwetzinger Straße. Die Kirchengemeinde tauschte am 3. Juni 1922 das Kinderschulgebäude Luisenstraße 2 gegen dieses Grundstück ein.

(Anna Muff.)

71. Junge Handwerker durften kein ruhiges Sitzfleisch haben. Sie mußten sich kraftig den Wind um die Nase wehen lassen und möglichst vielfältige Berufserfahrungen sammeln. Auch junge Plankstädter zogen durch die Lande. Für eine Niederlassung operierte die Ortsvertretung mit strengen Vorschriften. 1820 heißt es: ' ... bürgerlich und zünftig angenommen, vorbehaltlich des Meisterstücks'; 1824 wurde eine 'Meisterannahme vorbehaltlich der Genehmigung der Zunftvorschriften' ausgesprochen und 1827 wurde festgestellt: ' ... für jeden, der ein bürgerliches Gewerbe als zünftiger Meister treiben will, eine Wanderungszeit von 3 Jahren regelmäßig zur Pflicht gemacht ist. .. '.

(Klaus Wolf.)

T

72. Der Fußballsport hielt im Jahre 1905 bei uns seinen Einzug. Es war schwer für die 'Stolperer' sich durchzusetzen, zumal es Querelen noch und noch gab, Vereine wurden gegründet und gingen wieder ein. Das erste Tor für Plankstadt schoß 1905 Nikolaus Müller. Auch die Fußballer hatten unter dem Ersten Weltkrieg zu leiden. Da die meisten Sportler den Soldatenrock trugen, wurde in sogenannten Sechsermannschaften gespielt. Hier stellt uns die 'Fußballgesellschaft 1906' eine solche Mannschaft aus dem Jahre 1916 vor. Von links: Karl Müller (bereits den linken Arm im Krieg verloren), Jakob Müller, Gustav Huber, Georg Lauer, Alfred Strößner; sitzend: Christian Eichhorn.

(Jakob Müller.)

73. Am 17. Mai 1920 haben sich die 'Fußballgesellschaft 1906' und der 'Fußballverein 1916' zur 'Spielvereinigung' zusammengeschlossen. Im gleichen Jahr wurde auch die 'Deutsche Jugendkraft' gegründet. Damit bestanden zwei leistungsfähige Plankstädter Fußballmannschaften. Auf dem Foto finden wir sehr talentierte Fußballspieler aus dem Jahre 1921. Von links: Hermann Rosenberger, Jakob Müller, Fritz Müller, Karl Müller, Kar! Emmert, Georg Ott, Josef Gaa, Oskar Kolb; sitzend:

Nikolaus Ochs, Jakob Klein und Philipp Sturm. Im unmittelbaren Hintergrund sehen wir die in den zwanziger Jahren übliche Sportplatzumzäunung, an der sich bis zum Beginn des Zweiten Weltkrieges so gut wie nichts änderte.

(Jakob Müller.)

74. Eine hervorragende und erfolgreiche Mannschaft stellte die 'Spielvereinigung' in der Verbandsrunde des Jahres 1929. Sie ist der Generation um das sechzigste Lebensjahr noch in guter Erinnerung. Von links: Albin Weick, Karl Berger, Artur Seitz, Friedrich Karl, Philipp Seitz, Nikolaus Ochs, Ludwig Muth, Bernhard Gund, Willi Lehr, Heinrich Kolb, Willi KarI, Fritz Ochs und Spielausschußvorsitzender Adam Wiest. Für die sportbegeisterte Jugend war der Torwart eine Art Idol. Er wurde allgemein 'Laß' genannt. Mit diesem Ruf forderte er die Feldspieler auf, ihm den Ball zu 'lassen'. Mundartlich hätte er 'Ioß' sagen müssen, aber die gewohnte Aussprache hätte nicht zu dem Spitznamen geführt,

(Jakob Müller.)

75. Die 'Deutsche Jugendkraft' (DJK) wurde am 8. November 1920 gegründet. In den katholischen Jungmännervereinen wurde bereits ab 1919 Sport getrieben. Die Bemühungen galten der Pflege des Fußballspiels und des volkstümlichen Turnens. Für die Verbandsrunde 1930-1931 stand eine gute Mannschaft zur Verfügung, Von links: Fritz Berlinghof, Peter Berlinghof, Karl Mehrer, Alois Riedelsheimer, Otto Schäfer, Alois Seitz, Franz Berger, Hermann Weick, Karl Berger, Hans Vobis und, hinter dem runden Leder, Torsteher Karl Gaa, der 'Ruß', wie man ihn allgemein nannte. Der auf Initiative von Kaplan Eugen Reinhardt gegründete Verein wurde dann im Jahre 1935 aufgelöst.

(Karl Gaa.)

IN STICHWORTEN

(Die Zahlen beziehen sich auf die Bildnummern.) Abwasser 8, 22

Arbeitslose 27

Beerdigungen 59

Berufe 15,21,24,26,28,32,33,35,71 Brände 52, 66

Briefträger 11

Dreschen 32, 33

Einwohner 7

Eisenbahn 21, 26

Ernte 16

Feuerwehr 66

Förster 18, 20

Fronleichnam 19,48

Fußball 72,73,74,75

Gänsweide 23

Gasthäuser 6, 10, 14,60

Gesang 34, 50

Glocken 29, 36, 45

Handwerk 71

Häuser 4, 8, 10, 18, 20, 22, 28, 38,40,44,48,49,56,62,63 Hausnummern 9

Hausschlachtungen 3

Helmlingsplatz 44

Hirten 38

Hochzeiten 5, 7

Hopfen 41

Keesgrieb 8, 52

Kegeln 25

Kindergärten 13

Kirchen 20, 29, 38,40, 45

Kirchhof 18, 40

Kriege 54

Lebensalter 7

Lehrer 9

Luisenstraße 48 Meßplatz 48

Mode 24

Mühlen 17

Musterung 42

Ortsetter 1, 14,63 Polizei 31, 35

Primiz 57

Rathäuser 1,40,58 Rathausplatz 48,59 Schulhäuser 1, 9, 30 Schützenhütte 23, 38 Soldaten 43,54,58,59 Sommertagszug 49,51 Spiele 27, 55 Straßenbahn 31, 37,56 Straßenlaternen 14 Strickschule 2

Tabak 46, 47, 62 Tanzkränzchen 65 Tiere 11, 37,53,61,68 Turnen 14, 64, 70

Vereine (sonstige) 51, 54, 68, 69 Waagen 58

Wald 23, 28, 36

Wäschewaschen 8, 39 Wasserturm 12

Winter 67

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