Plau in alten Ansichten Band 1

Plau in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Heidemarie und Fred Ruchhöft
Gemeente
:   Plau
Provincie
:   Mecklenburg-Vorpommern
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5473-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Plau in alten Ansichten Band 1'

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69. Geblieben sind die herrlichen Wälder um Bad Stuer, die der gelernte Gärtner Gustav Bardey um sein Kurbad anpflanzen ließ. Anlegen ließ er auch die 16 km Wanderwege zur Erbauung seiner Kurgäste. Sie durchziehen die schöne, hügelige Landschaft am Südufer des Plauer Sees. Das Gasthaus 'Schweigt mir von Rorn' in Stuer-Hinterrnühle (um 1925) besaß einen herrlichen Kaffeegarten am Fuße der Elisabeth-Höh, Ein klarer Bach durchfloß den Garten und alte Bäume säumten ihn. Existiert auch die 'Waderkunst' nicht mehr, so kommen doch die Freunde der Natur immer noch auf ihre Kosten.

Sd"I"eigt mir 'on Hom! H.,ingl in gliihndën Worren Ni"'t DUr d ?? welsehen Lande. Glanz und Pr.<ht.

E. bat der Herrgon aoth an deut.ch.-n Orten

M.nri! ErdenUetl< zurn Paradi es gemamt.

Du schöne-s Sruer mil deinen Budien, Tannen.

Mil deinen (Iuellen und mit deinem See l

E. fühlt wohl [eder, muß N ('inS1 von daneen. In seinem Iferzen tiefes Trennungsweh.

Du trautes Stuer! 0 senk' nod. manmem Müden.

Der aas dem Lárm in deine Stille eilt

In. kranke lIerz ein Teil "on ienem Fneden, Der alle Leiden dieser Erde heilt.

Drum .mweigt ven Ilum! Wenn ihr hefreit von Sdrmerze» Zur Heimat zlèht. erfüllt "om neuem Glüd<.

Dann denket 8ters mit Dankharkeit im Herzen

An unser waldumkranzte. Stuer .urüd<.

Betty Pelen

70. Dieses Buch wäre nicht vollständig, fänden nicht auch die Menschen, die Plau zu dem gemacht haben, was es heute ist, ihren Platz. Die Plauer Schlachterinnung präsentiert sich mit ihrem 'Handwerksgeschirr' vor der Haukohl-Turnhalle an der Bergstraße. Das Amt der Fleischer wurde urkundlich 1306 erstmals erwähnt und stellt eine der ältesten Zünfte dar. Nur die Schmiede wurden bereits 1247 erwähnt. Die Schlachter zogen über Land und kauften sich ihre Schlachttiere beim Bauern auf. Jede Woche wurde zum Wochenmarkt frisch geschlachtet. Es war auch selbstverständlich, daß jeder Schlachter seinen hauseigenen Laden hatte. Ihren Marktstand hatten die Schlachter in der Scharrenstraße.

71. Was wäre eine Stadt ohne Feuerwehr. Die Plauer Freiwillige Feuerwehr gründete sich am 17. März 1896, und wer in Plau Rang und Namen harte, war dabei. Für langjährige Mitglieder gab es Ehrenzeichen. Unsere Feuerwehrmänner stellten sich 1912 dem Fotografen. Dieser Steigturm stand noch am 'Gäuschenpauhl' (Gänsepfuhl) an der Quetziner Straße. 1930 entstand der massive Turm und das Spritzenhaus am Neuen Markt. Wie das Bild zu erkennen gibt, hatte die Freiwillige Feuerwehr eine 'hauseigcne' Kapelle mit langer Tradition. die leider einging.

72. Schon frühzeitig schlossen sich die Landwirte zum Verein zusammen, denn trotz ihrer schweren Arbeit liebten sie Freude, Frohsinn und Geselligkeit. Der Plauer Landwirtschaftliche Verein wurde am 21. März 1873 gegründet und ist damit einer der ältesten Vereine im Ort. Junge Leute aus Plau und den umliegenden Dörfern gründeten die Tanzgruppe und erfreuten die Gäste , wie hier auf dem Foto von 1930, mit ihren Tänzen im Saal des Schützenhauses auf dem Klüschenberg.

73. Der Plauer Radfahrer-Verein, gegründet am 1. März 1896, besteht noch heute (bzw. wieder) und ist recht aktiv. Unser Bild zeigt die 'Radkünstler' 1909. Viele Preise holten sie nach Plau, unter anderem 1930 den ersten Preis im 6er Jugendreigen in Bützow und den ersten Preis im Schulreigen Klasse A in Borkow. Nach dem Ersten Weltkrieg schlossen sich viele Plauer Sportvereine zusarnmen um besser bestehen zu können. Sie nannten sich nunz.B. 'Sportvereinigung - Radfahrerabteilung' .

74. Um 1900 war Plau eine ruhige Stadt, eine Stadt der Vereine und Geselligkeiten. Kein Auto raste durch die Straßen, die Tiere hatten 'Vorfahrt'. Man kann es dem 'Verein der Gänse' förmlich ansehen. Sie hatten keine Eile. Es ist ein typisches Bild dieser Zeil. Ebensogut könnten hier Hühner scharren oder die Kühe zur Stadtweide gehen. Doch diese ruhigen Zeiten sind Vergangenheir. und keine Macht der Welt kann sie zurückbringen. Und das ist wohl auch gut so.

75. Das Plauer Kinderfest hat eine lange Tradition. Es soll aus dem Dankfest nach dem Siebenjährigen Krieg 1756 entstanden sein. Unter dem Kantor und Leiter der Stadtschule Ca rl Ehrich (gestorben 1886) wurde es neu belebt. Mit Musik, Fahnen- und Blumenschmuck ging es zum Festplatz. Die Geschäfte harten an diesem Nachmittag geschlossen. Abends standen Pferdefuhrwerke parat, um die müden und abgekämpften Kleinen, aber auch die nicht mehr gehfähigen Väter heimwärts zu bringen. Dieses Bild entstand 1910 vor der Kulisse des Material- und Kolonialwarengeschäftes Turretin in der Marktstraße.

76. Dr. jur. Carl Ferdinand Klitzing (1807-1883) leitete seit 1842 die Geschicke der Stadt. Während seiner Amtszeit als Bürgermeister und Stadtrichter erlebte Plau einen gewaltigen Aufschwung. Der Klüschenberg wurde unter seinem Stadtförster Fokkenbroek als Park gestaltet. Die höchste Erhebung erhielt deshalb Klitzings Namen. Die Stadtschule und das Stadtkrankenhaus wurden in seiner Amtszeit gebaut, und die Stadt erhielt Bahnanschluß nach Güstrow. Er förderte das Vereinsleben und die Anfänge der Plauer Sommerfrische. Daß er 41 Jahre lang die beiden höchsten Ämter der Stadt bekleidete, zeugt von seiner Fähigkeit und Beliebtheit unter den Plauern. Das Bild zeigt den Hofrat 1842 als Bräutigam und jungen Bürgermeister.

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