Plochingen in alten Ansichten

Plochingen in alten Ansichten

Auteur
:   Dietmar Pleil
Gemeente
:   Plochingen
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2707-3
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2 - 3 werkdagen (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Plochingen in alten Ansichten'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

19. Im Jahre 1928 machte sich der Sängerbund auf den Weg zum Sängerfest nach Wien. Die Aufnahme der Sängerschar entstand im Eingang des Gasthauses 'Zum Ochsen' in der Marktstraße. Sie zeigt unter anderen in der ersten Reihe Karl Finkbeiner (mit dem Mantel über dem Arm), rechts neben ihm Robert Munz. Ganz rechts (mit Tafel) ist Adolf Bach zu erkennen.

20. Das Gasthaus 'Zum Lamm' (später Küferei Großhans) wurde 1976 wegen des Ausbaus der Schorndorfer Straße abgebrochen. Die Aufnahme, die etwa 1905/1906 gemacht wurde, zeigt eine Reihe Plochinger Bürger in Erwartung eines Festzuges (verrnut lich anläßlich des Jubiläums des Militärgesangvereins). Das Bild zeigt unter anderen Kupferschmied Frie drich Lutz (dritter von links), Uhrmacher Dähn (siebter von links), auf der Treppe in Zivil den Polizisten Köpf', im Torbogen den 'Ochsenwirt" Weinmann und links neben ihm (in Uniform) den Polizisten Eberle.

21. Auf Einladung des Ulmer Kommandanten Magirus waren 1853 die Feuerwehrkommandanten aus zehn Städten in Plochingen zusammengekommen, um das Feuerlöschwesen zu verbessern. Die Zusammenkunft - noch ohne Plochinger Beteiligung - gilt als die erste Deutsche Feuerwehrversammlung. Sieben Jahre später wurde die Freiwillige Feuerwehr Plochingen gegründet. Die goldene Jubiläumsfeier im Mai 1910 nahmen die Feuerwehrmänner zum Anlaß, sich mit ihrem Gerät (unter anderem die Spritze aus dem Jahre 1886) vor der 'Krone' zu einem Gruppenbild zu stellen. Damals gab es noch eine Feuerwehrkapelle. Links der 'Krone' ist der 'Storchen' (mit dem Holzstoß vor dem Eingang) zu erkennen.

22. Die älteste noch vorhandene Handdruckspritze der Plochinger Feuerwehr stammt aus der napoleonischen Zeit, nämlich aus dem Jahre 1813. Sie wurde von Glockengießer Heinrich Kurz in Stuttgart als 'doppelte Feuerspritze mit Windkessel' für 750 Gulden gefertigt. Sie diente bei der Feier des 1 25jährigen Bestehens des Deutschen Feuerwehrverbandes, das mit einem Festakt in Plochingen am 9. Juni 1978 im Beisein von Bundespräsident Scheel begangen wurde, als Dekorationsstück.

Plodtlngen.

Part!eansldtl mit Rathaus.

23. Das 1538 erstellte Alte Rathaus diente bis nach dem Ersten Weltkrieg als Verwaltungsgebäude. Später wurden die Räumlichkeiten zu Sozialwohnungen umgebaut. Im Erdgeschoß befanden sich viele Jahre die Verkaufsstände der Bäcker und Metzger. Das Erdgeschoß wurde später geschlossen und diente als Feuerwehr-Geräteraum. Das schöne Zierfachwerk wurde unter Putz verborgen. 1977 wurde das Fachwerkgebälk auf Vorschlag der Denkmalpfleger abgetragen und 1978 in Nachbarschaft zur Ottilienkapelle wieder in alter Schönheit aufgebaut.

24. Die stattlichste Plochinger Gaststätte stellte jahrhundertelang die 'Herberge zum Bären' an der Ecke Esslinger Straße/Neckarstraße dar. Das Bild stammt aus dem Jahre 1927. Die Gaststätte wird urkundlich bereits 1537 genannt. Abgestiegen sind in diesem Haus unter anderen Prinz Eugen von Savoyen und Herzog Eberhard Ludwig von Württernberg. Schon 1704 wird ein Fürsten-Stüble erwähnt. Die Gastwirtschaft gibt es seit 1864 nicht mehr; das Gebäude wurde 1948 abgebrochen. Der heutige 'Bären' (Neckarstraße 12) wurde 1868 eröffnet.

25. Ein Bliek in die Marktstraße im Jahre 1889:

Nur andeutungsweise zu erkennen ist links gegenüber dem Hause Braun an seinem Schild der alte 'Ochsen'. Das Gebäude daneben beherbergte den Kübler Streicher, der Gasthof Weinmann schloß sich an. Das wuchtige Gebäude in der Bildmitte ist die Apotheke Laccorn. Einer der bedeutendsten Brunnen war der Fischbrunnen (vorne rechts), so genannt, weil er den Fischern zur Aufbewahrung ihrer Truhen diente. Das älteste Handelshaus am Platze, die Eisenhandlung A.A. Braun, war im 17. Jahrhundert gegründet worden. Das Einzelhandelsgeschäft bestand bis Ende 1977.

26. Nur etwa ein Jahrzehnt später: Der Fischbrunnen war entfernt worden, das Handelshaus A.A. Braun stattlich, wie eh und je. Zwei Häuser weiter, in dem schmucken Gebäude mit dem Erker, eröffnete Karl Kocheise im Jahre 1912 seine Druckerei und den Zeitungsverlag. Die 'Plochinger Zeitung' ging später in der 'Eßlinger Zeitung' auf. Die Marktstraße hatte inzwischen auf beiden Seiten einen Gehweg erhalten.

27. An Treffpunkten der Geselligkeit fehlte es früher in der Marktstraße nicht. Es gab den 'Ochsen', die 'Eintracht', den 'Schurwald' , den 'Grünen Baum' und die 'Germania' (heute Co-op). Letztere wurde 1848 von Metzgermeister Gottlieb Klaus erstellt. Offenbar wurde die Knochenbeigabe zum Braten im Schwabenlande damals nicht sonderlich geschätzt, denn im Metzgerladen Klaus prangte iiber der Tür dieser mahnende Spruch: 'Willst Du Deinem Alten 'ne gute Suppe kochen, dann nimm als Zugab' auch die Knochen!'

28. Ein Storehennest krönte um die Jahrhundertwende noch die Laccorn'sche Apotheke. Louis Laccorn (Bildmitte) stellte sich in der Marktstraße mit seiner Familie dem Fotografen. Das große Gebäude in Richtung Kapelle ist jenes des Kaufmanns Mayer, daneben die Zehntscheuer. In der Marktstraße wurde früher, wie es auch in allerjüngster Zeit wieder geschieht, Markt abgehalten. Der Plochinger Salz- und Getreidehandelläßt sich bis in das 12. Jahrhundert zurückverfolgen.

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2020 Uitgeverij Europese Bibliotheek