Plochingen in alten Ansichten

Plochingen in alten Ansichten

Auteur
:   Dietmar Pleil
Gemeente
:   Plochingen
Provincie
:   Baden-Württemberg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2707-3
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Plochingen in alten Ansichten'

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59. Die Aufnahme des Kegelklubs Plochingen aus dem Jahre 1906 entstand an der Eingangstreppe zum Bürohaus des Mühlenbesitzers Karl Bauer, der in der Bildmitte mit Strohhut zu erkennen ist. Bereits 1887 war der Turnverein gegründet worden, 1911 folgte der Fußballverein. Handball gespielt wird in Plochingen seit 1924.

60. Gehuldigt wurde auch dem Laienspiel. Um welche Aufführung sich das Ensemble auf dem Bilde verdient gemacht hatte, ist dem Chronisten nicht überliefert.

61. Die heutige Stadtkapelle bestand gerade sechs Jahre , als diese Aufnahme im Jahre 1930 gemacht wurde. Die neue Uniform mußte im Bilde festgehalten werden. 1924 war der Musikverein gegründet worden, nachdem einigen Musikern damals die Möglichkeiten der vorhandenen Feuerwehrkapelle nicht mehr genügt hatten. Dirigent der Kapelle war zum Zeitpunkt der Aufnahme der Stuttgart er Gottlob Mahle.

62. Stellvertretend für viele Familienaufnahmen, die seit der Erfindung der Fotografie in Plochingen entstanden sind, steht dieses Bild der Familien Hild, Küfer, Mangold und Veyelmann aus dem Jahre 1905. Ganz rechts ist Malermeister Paul Mangold zu erkennen, der durch seine Schilderungen zum Entstehen dieses Buches maßgeblich beigetragen hat. Neben ihm sein Vater Johannes, dem der Leser bei den Abbrucharbeiten der alten Neckarbrücke bereits begegnete. Anlaß für die Aufnahme war ein Besuch von Fritz Küfer (zweite Reihe Bildmitte) und dessen Ehefrau (rnit Fuchspelz), die nach Amerika ausgewandert waren, in der alten Heimat.

63. Als sich die Rekruten des Jahrgangs 1896 im Jahre 1915 frohgemut dem Fotografen stellten, wußten sie glücklicherweise noch nicht, was alles während des Ersten Weltkrieges auf sie zukommen würde. Mit Musik und dunklem Gerstensaft wurde für eine Weile Abschied genommen vom Plochinger Alltag.

64. Die evangelische St.-B1asius-Kirche, erbaut zwischen 1480 und 1488, stellt das Wahrzeichen Plochingens dar. Sie hatte bereits im 11. oder 12. Jahrhundert eine Vorgängerin aus Stein, die dem heiligen Ulrich geweiht war. Deren Vorgängerin in der Frankenzeit wiederum war ein Holzkirch1ein, die Michaels-Kirche. Die Blasius-Kirche wurde in den Jahren 1700, 1721 und 1834 erweitert, im 19. und 20. Jahrhundert mehrfach renoviert und umgebaut. Die Aufnahme zeigt noch die alte Orgelempore aus dem Jahre 1734, die bei der Veränderung des Chores 1935 entfernt wurde, und das frühere Gestühl.

65. Unter großer Beteiligung der Bevölkerung wurde 1917 Abschied von zwei Kirchenglocken genommen: Die große Glocke (rechts), die 1686 von Georg Billichen gegossen worden war, hatte das stattliche Gewicht von 658 Kilo. Die 'Friedensglocke', eine Stiftung der Gemeinde im Jahre 1871, wog 550 Kilo. Auf dem Bild ist rechts Pfarrer Volz zu erkennen; die Gruppe der drei Personen im Vordergrund bilden von links: Kirchenpfleger Gottlieb Ehninger, Maurermeister Stuber und Mühlenbesitzer Willi Bauer.

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66. Im Jahre 1860 erwarb die württembergischen Genossenschaft des Johanniterordens das Anwesen des ehernaligen Widdumhofes (heute Esslinger Straße 25), um ein Krankenhaus einzurichten, 1864 wurde es eingeweiht. 1865, also achtzehn Jahre vor Einführung des allgemeinen Krankenkassenwesen, wurde durch Vertrag mit der Gemeinde bereits der Anfang zu einer Krankenversicherung gemacht: Im Krankheitsfalle war den Versicherten zwölf Wochen lang ärztliche Behandlung und Unterkunft garantiert. Mit dem Wandel des Krankenhauswesens von einer Einrichtung für arme Leute zu einer, die allen offen steht, wurde das Krankenhaus zu klein. 1906 wurde der Neubau (Bild), für den sich besonders DI. Bosch eingesetzt hatte, bezogen.

67. Am 1. Juni 1913 ereignete sich in der Gegend um Pleehingen einer der heftigsten Wirbelstürrne, die es auf dem europäischen Festland gegeben hat: 'Gegen 5.30 Uhr wurden in der Nähe Plattenhardts die ersten Spuren des Wirbelsturrnes wahrgenommen. Man hörte ein grausames Tosen in der Luft, verbunden mit einem furchtbaren Sturm.' Nach einern fünfrninütigen Tosen herrschte plötzlich lähmende Stille. Dann rasten mehrere Wettersäulen über den 'Plochinger Kopf' auf den Ort zu und richteten verheerende Schäden an. Das Bild zeigt den Schaden in der Brühl-jBahnhofstraße.

68. Die Bahnhofshalle wurde total zerstört. In der Eisenbahnstraße (Bild) wurden Dächer abgedeckt und die im Jahre 1907 errichteten hölzernen Masten der Stromleitungen und der Straßenbeleuchtung wie Streichhölzer geknickt.

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