Porta Westfalica in alten Ansichten

Porta Westfalica in alten Ansichten

Auteur
:   R. Busch
Gemeente
:   Porta Westfalica
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2827-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Porta Westfalica in alten Ansichten'

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9. Luftbild der Glasfabrik Porta Westfalica, kurz 'Weserhütte' genannt, um 1925. Dieses Werk wurde 1867 von F.A. Meyer gegründet und hatte seine Blütezeit um die Jahrhundertwende. Zusammen mit der älteren 'Berghütte' an der Straße 'Zur Porta' war sie 1899 an die Gerresheimer Glashüttenwerke verkauft worden. 1903 wurden in beiden Werken rund 1 000 Angestellte und Arbeiter beschäftigt. Um 1910 war die Hütte durch die Erfindung der vollautornatischen Owens-Flaschenblasrnaschine technisch veraltet, produzierte jedoch zunächst weiter. Im Krisenjahr 1930 wurde die Fabrik stillgelegt. Die Berghütte war schon 1905 vorläufig geschlossen worden, was sich als endgültig herausstellen sollte, Links oben im Bild die Portland-Zementfabrik, oberhalb der Bildmitte ein Kalksteinbruch.

10. Die Portland-Zementfabrik in Lerbeck wurde 1889 gegründet und fiel 1931 der Weltwirtschaftskrise zum Opfer. Die Kalksteine, die hier zu Zement gebrannt wurden, wurden am Nordhang des Jakobsberges abgebaut. Noch heute sind die Spuren des Abbaues deutlich zu erkennen, der 'Blaue See' ist eine voll Wasser gelaufene Kalkgrube. Der im Werk erzeugte Zement wurde zeitweise zu mehr als 50% exportiert, insbesondere nach Brasilien, Bis 1905 war in den Export ein englischer Zwischenhändler eingeschaltet. 1936-1938 wurde das Werk abgebrochen.

11. Der alte Bahnhof Porta, aus Portasandstein vom Jakcbsberg erbaut. Dieses Stationsgebäude wurde als Personenbahnhof bis zum Bau des neuen Bahnhofs 1916 benutzt; es wurde während des Baues der 1954 fertiggestellten neuen Portabrücke abgerissen. Das Gebäude lag unmittelbar nördlich der heutigen Bahnüberführung/Weserbrücke zwischen Gleiskörper und der Straße nach Neesen, den Stolleneingängen im Jakcbsberg gegenüber. Das burgartig gebaute Haus umfaßte im Erdgeschoß die Betriebsräume und die Bahnhofsgastwirtschaft, im Obergeschoß die Wohnung des Bahnhofsvorstehers, Unser Bild entstand in den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg.

12. Der 'Kaiserhof" in Barkhausen 1894 oder 1895. Das Kaiserdenkmal wird noch gebaut, im Vordergrund zwei Züge der 1893 in Betrieb genommenen Dampfstraßenbahn Minden-Barkhausen, am Berghang Steinbrüche, Im rechten Steinbruch ist heute die Freilichtbühne, links ist - von einer Abraumhalde halb verdeckt - der Eingang zum unterirdischen Steinbruch zu erkennen.

13. Festsaal des Hotels 'Kaiserhof", etwa 1900. Das Saalgebäude lag westlich des eigentlichen Hotels zum Berghang hin, 1944/45 wurden in diesem Saal Häftlinge des Konzentrationslagers Neuengamme untergebracht, die beim Bau der Rüstungswerke im Wittekindsberg und im Jakobsberg arbeiten mußten. Die Unterbringung, Ernährung und ärztliche Betreuung war so schlecht, daß etwa 200-250 Häftlinge starben. Diese Zahl ist grob geschätzt, genaue Angaben liegen nicht vor. Später wurde der Saal vollständig umgebaut und dient seitdem als Reithalle.

14. Bauernhäuser in Barkhausen um 1930.

15. Die Portastraße in Barkhausen als Lindenallee. urn 1910. Rechts die Villa des Architekten Heinrich Hutze, auf den Schienen links ein Zug der Dampfstraßenbahn Minden-Barkhausen. Hutze war unter anderem der Architekt der Kirchen in Barkhausen, Lerbeck und Kleinenbremen, des Hausberger Amtshauses, der Bismarcksäule auf dem Jakobsberg und des Hotels 'Großer Kurfürst'. Er lebte von 1853 bis 1913.

"

16. Die Barkhauser Kirche wird gebaut, 1898. Der Mann mit Schaufel im Vordergrund siebt Steine aus dem Sand. Der Mann ganz rechts auf dem Gerüst bedient einen handbetriebenen Aufzug (Flaschenzug).

17. Die Barkhauser Kapelle um 1925. Der rechteckige Saalbau aus Portasandstein wurde wohl im 15. Jahrhundert errichtet.

?

Witlekindskapelle,

Erbaut 994.

18. Die Wittekindskapelle auf dem Wittekindsberg um 1920. Ob diese Kapelle wirklich 994 erbaut wurde, wie die Bildinschrift angibt, ist nicht erwiesen. Auf dem Wittekindsberg wurde 993 ein Nonnenkloster errichtet, das wenige Jahre später nach Minden verlegt wurde. Die heutige Kapelle wird erst 1224 urkundlich bezeugt. Der Glockenstuhl ist erst im 20. Jahrhundert aufgesetzt worden.

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