Porta Westfalica in alten Ansichten

Porta Westfalica in alten Ansichten

Auteur
:   R. Busch
Gemeente
:   Porta Westfalica
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2827-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2 - 3 werkdagen (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Porta Westfalica in alten Ansichten'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

29. Hausberge um 1910. Im Vordergrund rechts der Wochenmarktplatz zwischen Schloßbrink, Schalksburgstraße und Hauptstraße. Die Ostseite des Brinkes ist noch nicht bebaut, der Fachwerkgiebel gehört zur Gaststätte Kindermann/Sander. Der Wochenmarktplatz entstand um 1890 durch Verlegung des Burg- und Mühlengrabens in einen gemauerten Kanal und durch Einebnung des Geländes. Die Kastanienbäume zwischen Marktplatz und Hauptstraße mußten Anfang der fûnfziger Jahre der Bushaltebucht weichen,

30. Links die Apotheke in der damaligen Poststraße, heute Schalksburgstraße, in Hausberge. Sie wurde 1812 gegründet und war von 1820 bis 1900 im Besitz der Familie Braun. Die Apotheke wurde 1965 verlegt, das Gebäude bald darauf abgebrochen. Im Hintergrund des Fotos, das etwa 1925 aufgenommen wurde, ist das Drostenhaus der ehemaligen Schalksburg zu erkennen.

31. Hausberge, Hauptstraße um 1920. An Stelle des dritten Hauses links - mit schadhaftem Giebel befindet sich heute der Zugang zum Kurpark. Das Haus mit dem Maßwerk im oberen Teil der zweiflügeligen Tür beherbergt heute das Uhren- und Schmuckgeschäft Nölker.

32. Das spätere Hotel 'Kaiser Friedrich'. Zeitweise hieß es auch 'Bellevue'. Die Aufnahme stammt aus der Zeit um die Jahrhundertwende. Dieses Hotel, der frühere Keller, war eine der ältesten Hausberger Gaststätten. Ein Bericht über einen 'Schnatgang', eine Besichtigung der Stadtgrenzen, liegt aus dem Jahre 1795 vor. Nach dieser Grenzbegehung wurde 'auf dem Keiler' geschmaust. Seine letzte Form erhielt das Hotel kurz vor 1900; es wurde 1980 abgebrochen.

33. Der Kaffeegarten des Hotels 'Kaiser Friedrich' etwa 1930.

34. In Hausberge gab es bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts drei Wassermühlen, von denen zwei am Burggraben der früheren Schalksburg lagen. Der Burggraben floß in den Mühlengraben, an dem 'im kühlen Grunde' die dritte Mühle lag. Das Wasser der Mühlengrabens sammelte sich vor dieser sogenannten unteren Mühle in einem Teich und trieb dann das unterschlächtige Mühlrad. Diese Mühle zeigt unser Bild im Zustand um 1900. Die Mühle nutzte zuletzt neben der Wasserkraft auch eine Dampfmaschine und Motoren. Dempewolfs Mühle, wie sie nach einem Besitzer allgemein hieß, wurde kurz vor dem Ersten Weltkrieg an die Reichsbahn verkauft und 1939 abgerissen. Heute führt die B 482 über das Grundstück.

Porta Westfalica.

35. Die 'Kipposten' zwischen Hauptstraße und Bahn, etwa 1900. 1863 begann das Eisenhüttenwerk 'Friedrich der Große' in Barkhausen auf dem Gelande der heutigen Jugendherberge Hausberge mit dem Abbau von Spateisensteinen. In der gleichen Zeit begann auch der Abbau von Eisenerz am Glockenbrink. Die ebene Fläche zwischen Hoppenstraße und heutigem Glockenbrink entstand. Der Abraum wurde auf einem hölzernen Viadukt mit Loren über die Hauptstraße in die Weseraue gebracht und dort zu zwei hohen Hügeln aufgeschüttet, von denen der eine auf dem Gelände des Sägewerkes Höltkemeier und der andere etwa zwischen der Gießerei Schönebeck und dem Bahndamm lag. Diese 'Kipposten' lieferten beim Ausbau der Bahn auf vier Gleise einen Teil des Füllmaterials für den vergrößerten Eisenbahndamm.

36. Das Heim für Wandervögel wurde etwa 1907 auf dem Gelände errichtet, das später (1927) die Jugendherberge aufnahm. Die Hütte mit ungefähr 20-25 Strohlagern wurde nicht bewirtschaftet. Toilette und Wasserpumpe waren hinter dem Haus. Auf dem Bild ist noch der spärliche Bodenbewuchs des früheren Erzabbaugeländes zu erkennen.

37. Kirchsiek um 1925. Die ebene Fläche in der Mitte des Bildes ist durch den Tagebau nach Eisenerz um 1860 entstanden. 1927 wurde auf diesem Platz die Jugendherberge errichtet.

38. Bliek über das Kirchsiek auf die 1927 erbaute Jugendherberge in Hansberge. Im Hintergrund sind die bei der Suche nach Eisenerz im 19. Jahrhundert entstandenen Abgrabungen im Kiekenbrink zu erkennen.

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2019 Uitgeverij Europese Bibliotheek