Porta Westfalica in alten Ansichten

Porta Westfalica in alten Ansichten

Auteur
:   R. Busch
Gemeente
:   Porta Westfalica
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-2827-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Porta Westfalica in alten Ansichten'

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Eisenbahnbrücke bei Rehme.

49. Die Sandsteinbrücke der 'Köln-Mindener Eisenbahn' über die Weser zwischen Holtrup und Rehme wurde zwischen 1845 und 1847 errichtet, und zwar gleich zweigleisig. Sie wurde 1910-1916 beim Ausbau der Strecke auf vier Gleise durch eine Stahlkonstruktion ersetzt. Die alte Steinbogenbrücke war bei den Weserschiffern unbeliebt, da die engen Bögen die Schiffahrt erheblich behinderten,

50. Der 1899 errichtete Bahnhof Vennebeck, wohl kurz nach Fertigstellung.

51. Bliek von der Möllberger Straße auf Veltheim um 1925. Der hohe Schornstein im Hintergrund gehört zum Kieswerk Bokshorn.

52. Die Veltheimer Kirche 1893, Südseite. Das Gotteshaus wurde 1912 gründlich umgebaut.

53. Der Schmiedemeister Koh1meier vor dem Haus Ravensberger Straße 217, früher Veltheim Nr. 218. Die Aufnahme stammt aus dem Jahre 1925. In dem Haus war zu der Zeit auch die Post untergebracht.

54. Kiesgrube Bokshorn in Veltheim um 1910. Noch wird dicht hinter den Betriebsgebäuden der Kies abgebaut. Die heutige Ausdehnung der 1973 stillgelegten Grube ist noch nicht zu erahnen.

Kiesgrube ßockshorn, H. franke, Veltheim. 8e~. Minden I. W.

55. Die Kiesgrube Bokshorn in Veltheim war die erste Kiesgewinnungsanlage in Porta Westfalica. Die Kiesvorkommen wurden beim Bau der Eisenbahn Löhne-Hameln 1874/75 entdeckt. Zunächst wurde der Kies fiir den Bahnbau verwendet. Der leitende Direktor der Kohlenbergwerke Obernkirchen, Bergrat Heinrich Franke, erkannte die wirtschaftliche Bedeutung der Vorkommen, erwarb den Boden und ließ ab 1882 den Kies abbauen, Der bei der Kieswäsche anfallende Ton wurde ab 1887 zu Ziegelsteinen gebrannt. Um die Jahrhundertwende beschäftigte der Betrieb rund 200 Arbeiter. Seit der Elektrifizierung des Werkes 1909 wurden auch Teile Veltheims mit Strom versorgt. 1910 kam eine Zementwarenfabrikation hinzu. 1973 wurde der Kiesabbau am Bokshorn - der Name bedeutet Bergvorsprung mit Buchenwald, 'Buchenhorn' - eingestellt. Die Besitzer, immer noch die Familie Franke, bauten jetzt Kies in der Weseraue ab. Die alten Fabrikationsanlagen wurden bis 1981 abgerissen. Unser Bild zeigt das Kieswerk etwa 1925.

56. Die Veltheimer Fähre etwa 1928. Ursprünglich wohl eingerichtet, um den lippischen Eigenbehörigen in Veltheim das Ableisten ihrer Dienstpflichten in Vahrenholz zu ermöglichen, war sie später ein Teil des kürzesten Weges von Vahrenholz zum Bahnhof in Veltheim. Rechts im Bild das 1926 errichtete Denkmal für das Fährunglück vom 31. März 1925, bei dem 81 Menschen ertranken.

57. Die Veltheimer Bockmühle stand von 1723 bis 1960 auf dem Mühlenbrink, unmittelbar an den Gemeindegrenzen zu Lohfeld und Eisbergen. Die Mühle wurde als staatliche Mühle gebaut und gehörte später zum Gut Eisbergen. 1892 wurde sie an die Müllerfamilie Stolze verkauft. Die Mühle war bis 1952 in Betrieb. Seit 1933 wurde sie zum Teil elektrisch betrieben. Sie hatte zwei Mahlgänge. Bei einer Bockwindmühle werden die Flügel mit dem ganzen Mühlengehäuse in den Wind gedreht, im Gegensatz zur sogenannten Holländermühle, bei der nur die Haube mit den Flügeln, der Kipp, in den Wind gedreht wird.

58. Die Eisberger Kirche 1894. Ohne angebaute Sakristei, noch mit Solling-Platten eingedeckt. Die Kirche ist ein im Kern romanischer Saalbau, der 1662 nach Süden erweitert wurde; sie ist seither zweischiffig mit zwei spitzbogigen Holztonnengewölben auf Steinpfosten im Innern. Seit 1540 wird hier evangelischer Gottesdienst gehalten.

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