Porz in alten Ansichten

Porz in alten Ansichten

Auteur
:   Jürgen Huck
Gemeente
:   Porz
Provincie
:   Nordrhein-Westfalen
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-1725-8
Pagina's
:   120
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Porz in alten Ansichten'

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29. Auf diesem Porzer Bild schaut man vom heutigen Gasthaus Linden über die Straßenbahnschienen hinweg durch die Bahnhofstraße rheinwärts. Im Vordergrund stehen links und rechts Verkaufsbuden. An der Einmündung der Mühlenstraße befand sich das Restaurant 'Mühlenhof (jetzt Lebensmittelfilialgeschäft von Cornelius Stüssgen). Darm wechseln auf der südlichen Straßenseite dorfartige Kleinbauten mit höheren Geschäftshäusern einander ab. Auf der nördlichen Seite der Bahnhofstraße fehlt zwischen der Straße 'An der Sparkasse' und der Josefstraße noch weitgehend die Bebauung. Die vorhandenen Häuser werden überragt vom Glockenturm der katholischen Pfarrkirche St. Josef, der 1928 erbaut worden ist,

30. Vom Turm der katholischen Pfarrkirche St. loser in Porz konnte man seit 1928 über die Bahnhofstreße und die Straßenbahnlinie hinwegblicken. Dabei sah man in der linken Bildmitte die alte Gasfabrik in der Friedrichstraße (jetzt Kontra-Markt) und rechts unmittelbar daran anschließend die Tonröhrenfabrik Wieneke. Im Hintergrund fand sich bis zur Frankfurter Straße, die, von zahlreichen Bäumen eingefaßt, von Eil nach Urbach führte, kein Haus. Zwischen der Eisenbahnstation Porz-Urbach (jetzt Porz am Rhein) und dem Ort Urbach gab es noch keine dichte Bebauung.

31. Schaute man vom Porzer Kirchturm St. Josef um 1929 über die Bahnhofstraße hinweg nach Südosten, dann bot sich der obige Anblick dar. Im Vordergrund rechts das 1928 erbaute 'Deutsche Haus', jetzt Drogerie Scholz. Über den Scala-Kino-Saal an der Mühlenstraße sah man dann auf die Schillerstraße, in der zu Beginn der zwanziger Jahre durch die Gemeinnützige AG für Wohnungsbau Häuser gebaut worden waren. In Bildmitte konnte man die Elektro-Isolier-Fabrik Meirowsky wahrnehmen und rechts davon die Spiegelglaswerke Germania.

32. Einen völlig anderen Bliek konnte man genießen, wenn man vom Porzer Kirchturm St. Josef um 1929 nordwestlich schaute. Links erblickte man Hackenbroichs Gäßchen und Gasthaus, sodann am Rhein das 1910 erbaute Porzer Rathaus mit dem durch Schiffe belebten Strom dahinter. Zwischen Rathaus und Hauptstraße gab es zwar keine Grünanlagen, die erst später geschaffen wurden, aber zahlreiche Gärten, und die Rathausstraße war nur wenig bebaut. Im Bild rechts oben sieht man das Holzwerk Dülken (jetzt Krages) und das Rhenania-Phosphatwerk Porz.

33. Ein etwas jüngeres Bild läßt die gepflegte Grünanlage am Rheinufer und davor zwei Schiffsanlegestellen erkennen. Am heutigen Friedrich-Ebert-Ufer springt durch seine Ausmaße der Altbau vom jetzigen Rathaus samt Turm ins Auge. Nördlich vom Rathaus, nur durch vier kleine Häuser getrennt, liegt das frühere Hotel 'Porzer Hof', in dessen Saal 1951 das Stadtwerden von Porz gefeiert wurde. Auch das ehemalige Hotel 'Kölner Hof' mit seinem Saal an der Rathausstraße und der überdachten Rheinveranda ist leicht ausfindig zu machen.

34. Die 'Total-Ansicht' von Ensen dürfte um das Jahr 1900 entstanden sein. Die in der Ansichtskarte zu sehende katholische Pfarrkirche St. Laurentius wurde 1894 dreischiffig und neugotisch auf einem Grundstück erbaut, das Adolf Schmitz, der Eigentürner des Gutes 'Rotes Haus', geschenkt hatte. Die Kirchweihe erfolgte 1896. Ursprünglich gehörten die Katholiken in Ensen zur Pfarrei St. Mariä Geburt in Niederzündorf. Erst im Jahre 1773 erhielt Ensen einen eigenen Pfarrer. Als das obige Bild entstand, gab es in Ensen außer alten, kleinen Häusern schon größere Bauten und sogar eine Villa als Zeugnisse der neuen Zeit und eines gewissen Wohlstandes.

Hobestraße

A1e:r.ianerkloster

35. Die wichtigste Dorfstraße im alten Ensen war die Hohe Straße. Über sie bewegte sich bis zum 18. oder 19. Jahrhundert auch der Verkehr zwischen Deutz und Porz. Uferabbrüche zwangen dann jedoch dazu, den Hauptverkehr über die jetzige Kölner Straße zu leiten. In der Restauration 'Zum Kaisersaal' von Johann Reinold konnte man trinken und fröhlich tanzen. Die 'Alexianer-Brüder von Aachen' erwarben 1904 das Gut 'Rotes Haus' des Hermann Schmitz in Ensen. Nach Planen des Kölner Diözesanbaumeisters Heinrich Renard erbauten sie dann neben dem Gutshof, den sie fortan bewirtschafteten, das Alexianerkloster in Ensen, das 1908 vollendet wurde und jetzt als Alexianer-Krankenhaus für Nerven und Gemütskranke bezeichnet wird.

36. Goldene Hochzeiten irn Leben einer Gemeinde waren nie etwas Alltägliches und wurden schon immer festlich begangen, also auch in Ertsen. Die Eheleute Klein und Bayam feierten ihre goldene Hochzeit im Jahre 1905. Sie liefsen sich im Atelier eines Fotografen - wahrscheinlich im benachbarten Deutz - fotografleren. Sie hielten einander dabei die Hände wie an ihrern Hochzeitstage. Die Braut trägt an ihrer Halskette ein Kreuz und hält in ihrer Rechten vermutlich ein Gebetbuch. Der Jubelbräutigam hat wahrscheinlich eine Kriegsgedenkmedaille von 1870-1871 angelegt. Beide Ehepartner sind geschmückt und das Bild strahlt Ruhe und Zufriedenheit aus.

37. Bis zum Jahre 1968 konnte man südlich vom Alexianer-Krankenhaus in Ensen den alten Wirtschaftshof des ehemaligen Gutes 'Rotes Haus' samt dem hier abgebildeten Herrenhaus sehen. Der Abbruch des alten Hofes erfolgte wegen des Ausbaues der Kölner Straße. Er wurde ostwärts neu gebaut und den Erfordernissen moderner Landwirtschaft angepaßt. Die Geschichte des Gutes 'Rotes Haus' gilt leider noch immer als weitgehend unerforscht. Bei ihm handelt es sich wahrscheinlich um den Hof, den man 1757 als 'Kessels Hof' bezeichnete. Er war damals 150 Morgen groß und hatte sich - dem Namen nach zu urteilen - früher offenbar in Händen derer von Bottlenberg genannt Kessel befunden, die im Raume Porz zeitweise auch sonst noch begütert waren.

38. Erst vor wenigen Jahren wurde die katholische Kapelle St. Nikolaus in Westhoven von außen verputzt. Das obige Bild läßt noch altes, kunterbuntes Mauerwerk erkennen, bestehend aus Tuffsteinen und Rheinkieseln. In einer Urkunde vom Jahre 1128 wird die Kapelle in Westhoven schon bezeugt. Sie entstand auf dem hier seit 1041 nachweisbaren Hof der Benediktinerabtei Deutz, der nach einer Halfenfamilie als Kielshof bezeichnet wurde. Die Katholiken in Westhoven gehörten vom Mittelalter an zur katholischen Pfarrei St. Urban, seit der Säkularisation St. Heribert, in Deutz und wurden 1866 der benachbarten Pfarrei St. Laurentius in Ensen zugeteilt.

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