Potsdam in alten Ansichten Band 1

Potsdam in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Dr. Gustav Sichelschmidt
Gemeente
:   Potsdam
Provincie
:   Brandenburg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4977-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Potsdam in alten Ansichten Band 1'

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9. Der Neptunteich südlich des Lustgartens erhielt durch Friedrich den Großen eine dynamisch bewegte Gruppe aus Sandstein: Neptun mit Amphitrite begleitet von Tritonen auf einem Muschelwagen einherfahrend. Heute befindet sich an der Stelle dieses Teiches ein Teil der Freianlage des 1966-1969 errichteten Interhotels.

POTS DAM J Der Marstall ero. 1685.

10. Ludwig Krüger , ein Schüler Gontards, erbaute im Jahre 1787 am Neumarkt den Kutschenstall und versah ihn mit einem Portal, das an die Vorbilder römischer Triumphbogen erinnert und den königlichen Phaetonwagen trägt.

11. Die Nikolaikirche am Alten Markt, ein klassischer Zentralbau von beherrschender Wirkung, stellt ein Meisterwerk Schinkels dar, das nach seinen Entwürfen von Persius und Stüler im Jahre 1848 vollendet wurde. Die 53 Meter hohe Kuppel ist ein wesentlicher Akzent in der Potsdammer Stadtsilhouette. Die Innenausstattung der Kirche wurde Peter Cornelius übertragen.

12. Das Rathaus an der Ostseite des Alten Marktes wurde von Boumann nach dem Vorbild des Palazzo Angarano in Vicenza erbaut. Der kuppelüberkrönte Turm trug einen vergoldeten Atlas mit einer Weltkugel von zwei Meter Durchmesser. Nach dem Zweiten Weltkrieg wieder hergerichtet, dient das Gebäude heute als Kulturhaus.

POT:50AM I Palast Barberini , erb, 1772.'

P.48

13. Der Palast Barberini, im Jahre 1772 von Gontard nach dem gleichnamigen Palazzo in Rom erbaut, wurde im Zweiten Weltkrieg völlig zerstört. Das Gebäude wurde von Friedrich Wilhelm IV. den Vereinen für Kunst und Wissenschaften überlassen. Hier fanden viele Feste des Hofes und der Bürgerschaft statt.

Petsdam

Kgl Schausprel lall!

14. Das Königliche Schauspielhaus, ein klassizistischer Bau in guten Proportionen. wurde 1793-1798 von Boumann dem Jüngeren erbaut und von Friedrich Wilhelm II. 'dern Vergnügen der Einwohner' gewidmet. Unter dem Giebel des ausgebombten Gebäudes befand sich ein Relief von Schadow: 'Das Musenfest'.

15. Das Berliner Tor wurde im Jahre 1752 von Boumann, dem Gegner von Knobelsdorff, erbaut und war die Ursache der dauernden Entfremdung zwischen dem König und seinem vielbeschäftigten Baumeister. Inzwischen wurde das Tor ein 'Opfer des Verkehrs'.

16. Das Holländische Viertel ließ der Soldatenkönig Friedrich Wilhelm I. von 1732 bis 1742 von J ohann Boumann dem Älteren für holländische Einwanderer errichten. Die Häuser sind in Rohziegeln und mit verschiedenen Giebelformen ausgeführt. Das Rot der Ziegel und die weißen Fenster- und Portalumrandungen prägten das farbige Bild dieses Stadtquartiers, das bis heute seinen Grundcharakter bewahrt hat.

17. Die Heiligegeistkirche wurde 1726-1728 von Gayette mit betont schlichter Außenarchitektur gebaut. Ein Jahrfünft später wurde dann der Turm emporgeführt. Johann Sebastian Bach spielte bei seinem Besuch in Potsdam im Jahre 1747 auf der Orgel dieser Kirche, die sich gut in die typischen friderizianischen Schauseiten der sie umgebenden Häuser einfügte. Im Zweiten Weltkriege zerstört, ist heute nur noch der Turmstumpf erhalten.

König!. Kommandantur

Potsdam

18. Das ansehnliche Eckgebäude in der Schloßstraße wurde als Kommandantur verwendet. Es war im Jahre 1754 nach dem Modell des Palazzo Valmarana von Palladio in Vincenza errichtet worden.

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