Potsdam in alten Ansichten Band 1

Potsdam in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Dr. Gustav Sichelschmidt
Gemeente
:   Potsdam
Provincie
:   Brandenburg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4977-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Potsdam in alten Ansichten Band 1'

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19. Im Haus Neuer Markt 1, das im Jahre 1753 von Diterichs errichtet wurde, ist wahrscheinlich Wilhelm von Humboldt geboren worden. Zeitweilig war das Haus der Wohnsitz des späteren Königs Friedrich Wilheims Il. Ab 1833 wurde es für das Königliche Militär-Kabinett verwandt und daher 'Kabinetthaus' genannt.

POTSDAM. Militär-Kabinett, Neuer Markt 1.

POTSDAM

Hauptpostamt

20. Das repräsentative Potsdamer Hauptpostamt an der südlichen Ecke des Wilhelmplatzes wurde im Jahre 1900 eingeweiht und diente auch als Amtssitz der Oberpostdirektion.

6russ aus F'ofsaam

Breite-Brücke

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Orig.-.-utn. Y. R. K. .. Potsdam

21. Die Breite Brücke, 1765 erbaut, war von sechs Gruppen römischer Soldaten aus Sandstein flankiert. Sie führte über den Stadtkanal, der die Grenze zwischen der Altstadt und der ersten Neustadt bildete, ehe er nach dem Zweiten Weltkrieg zugeschüttet wurde. Dieser Kanal war unter der Regierung Friedrich Wilhe1ms 1. im Stil der holländischen Grachten angelegt worden und gehörte zu den besonderen Attraktionen Alt-Potsdams.

POTSDAM, An der Gewehrf~brjk 1, öctisenxoprreue. erb.1700.

22. Das Direktionsgebäude der Gewehrfabrik, von Büring im Jahre 1755 mit Front zum Kanal hin erbaut, rechnete mit zu den wertvollsten Potsdamer Baudenkmälern. Dieser rein klassizistische Bau, dessen Fries mit vierundvierzig altertümelnden Ochsenschädeln geschmückt war und der im Zweiten Weltkrieg völlig zerstört wurde, trug im Volksmund den Namen 'Ochsenkopp'.

Gruss aus Pot dam.

23. Unmittelbar neben der Garnisonkirche baute Gayette im Jahre 1737 den sogenannten Langen Stall, ein Exerzierhaus der Garde Friedrich Wilhelms 1., in Form einer mit rörnischdorischen Säulen geschmückten Mittelloggia klassischen Stils. Das bemerkenswerte Eingangsportal errichtete Unger 1781.

Langer tnll.

24. Das Militärwaisenhaus wurde von Friedrich Wilhelm I. 1722 nach dem Vorbild der Franckeschen Stiftungen in Halle gegründet. Zwischen 1771 und 1777 wurde der neue Bau, eines der bedeutendsten Werke Gontards, als geschlossene barocke Vierflügelanlage errichtet und mit einer Kuppel von 48 Meter Höhe gekrönt.

25. Die Garnisonkirche, eines der markanten Wahrzeichen des alten Potsdam, wurde nach Plänen von Philipp Gerlach von 1731 bis 1735 gebaut. Die mit niederländischen Stilelementen verzierte Außenfront wurde von einem 90 Meter hohen Barockturm überragt, in der sich das bekannte holländische Glockenspiel befand. Es spielte zur vollen Stunde 'Lobe den Herren' und zur halben Stunde 'Üb' immer Treu und Redlichkeit'. Beim Bombenangriff auf Potsdam brannte die Kirche aus und wurde 1968 abgetragen.

POTSDAM, Garnisonkirche , erb. 1730-32

26. Im Innern der Garnisonkirche war vor allem die barocke Kanzel mit rotbunten Marmorsäulen kunsthistorisch bemerkenswert. Die hier aufgestellten erbeuteten Fahnen und Standarten verliehen dem Raum den Rang einer preußischen Ruhmeshalle. An dieser Stelle fand im März 1933 der 'Tag von Potsdam' statt, die Eröffnung des ersten Reichstages unter dem nationalsozialistischen Regime.

27. Unter der Kanzel der Garnisonkirche befand sich die Gruft von Preußens bedeutendsten Königen. Friedrich Wilhelm I. war hier in einem Steinsarg aus schwedischem Marmor mit flachem Deckel gebettet. Ihm zur Seite ruhte Friedrich der Große. Friedrich Wilhelm lIl. und Alexander von Rußland schlossen an dieser Stelle im November 1805 ihr Bündnis gegen Napoleon, der knapp ein Jahr später die Ruhestätte des von ihm verehrten Königs aufsuchte.

Potsdam. Brandenburger Tor - Eisernes Kreuz

28. Den Stadtausgang in Richtung zur Brandenburger Vorstadt bildete das Brandenburger Tor, das Gontard und Unger im Jahre 1770 an Stelle eines alten hölzernen Tores in Form eines römischen Triumphbogens errichteten. Die große Mittelöffnung und die beiden kleinen Durchgänge werden von paarweise geordneten korinthischen Säulen auf hohen Sockeln flankiert.

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