Potsdam in alten Ansichten Band 1

Potsdam in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Dr. Gustav Sichelschmidt
Gemeente
:   Potsdam
Provincie
:   Brandenburg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-4977-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Potsdam in alten Ansichten Band 1'

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Hocnreservotr für die Fontalnen ven Sanssonet - xeues Palais Innält 8500000 Ltr.

59. Auf dem Ruinenberg befindet sich das Wasserbecken, von dem aus die Fontänen im Park gespeist werden. Friedrich der Große wurde durch antike Gemälde dazu angeregt, diese technischen Anlagen durch künstliche Ruinen verdecken zu lassen. Friedrich Wilhelm IV.ließ 1845 noch den 22 Meter hohen normannischen Wartturm errichten.

60. Das römischen Vorbildern nachgestaltete Triumphtor bei den Weinbergen des Mühlenberges hatte Friedrich Wilhelm IV. zu Ehren seines Bruders Wilhelm nach dessen Rückkehr vom badischen Feldzug von 1849-1850 errichten lassen und mit der Inschrift versehen: 'Friedrich Wilhelm IV., König von Preußen, hat dieses Tor zu erbauen befohlen 106 Jahre nach Gründung von Sanssouci 1851'.

61. Die Kolonie Alexandrowka, benannt nach dem 1825 verstorbenen Zaren Alexander, wurde 1826 für die letzten zwölf russischen Sänger eines ehemals aus zweiundsechzig Sängern bestehenden Chores angelegt, die in der preußischen Armee dienten. Die vierzehn Häuser sind aus Fachwerk, ähneln aber durch ihre Bretterverkleidung und ihre ornamental ausgesägten Giebelbretter und Balkone russisohen Blockhäusern.

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P.50

62. Die Russische Kapelle wurde auf einem in der Nähe der Kolonie Alexandrowka gelegenen Hügel 1829 von Friedrich Wilhelm III. mit reichem Innenschmuck erbaut. Das quadratische Gebäudehat einen zentralen Kuppelturm und vier kleinere Türme an den Ecken.

G;russ aus potsdam

pfin~sberg

63. Bei dem unvollendet gebliebenen großzügig geplanten Terrassenbau auf dem Pfingstberg, der bis zum Neuen Garten hinunterreichen sollte, handelt es sich um eine Schauarchitektur mit nur zwei benutzbaren Räumen, einem römischen und einem maurischen Kabinett. Im Hof befindet sich das Wasserbecken zur Speisung der Fontänen des Neuen Gartens.

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64. Das Marmorpalais, malerisch am Heiligen See gelegen, wurde 1787-1791 von Gontard auf Veranlassung Friedrich Wilhelms Il. als Rohziegelbau mit Marmorgliederungen im klassizistischen Stil erbaut. Die sehenswerte Innenausstattung besorgte Langhans. In diesem Schloß starb Friedrich Wilhelm Il., und hier wurde der letzte Kronprinz, der das Gebäude bis 1917 bewohnte, geboren.

65. Der letzte Bau im Neuen Garten war das Schloß Cecilienhof, der Sommersitz des Kronprinzen, den Schulze-Naumburg von 1913 bis 1917 im Stil eines englischen Landsitzes errichtete. Hier fand im Sommer 1945 die Potsdamer Konferenz der Siegerstaaten statt.

66. Die gotische Bibliethek am Ufer des Heiligen Sees ließ Friedrich Wilhelm Il. nach einem Entwurf von Langhans Anfang der neunziger Jahre des 18. Jahrhunderts erbauen. Das Gebäude ist auch im Inneren im gotischen Stil gehalten. Sowohl im unteren als auch im oberen Raum waren deutsche und französische Bücher untergebracht. Der obere Raum gewährt einen reizvollen Bliek über den Neuen Garten.

67. Die Meierei, idyllisch am Ufer des Jungfernsees gelegen, wurde von Langhans 1793-1795 in rornanisch-gotischem Stil geschaffen und 1844 von Persius unter Hinzufügung eines Pumphauses für die Bewässerung des Neuen Gartens verändert.

Çruss aus Sakrow

ijeilandskirche

68. Die Heilandskirche in dem von Lenné angelegten Park von Sakrow wurde 1841-1844 nach einem Entwurf von Persius als Basilikakirche mit freistehendem Turm errichtet. Die unmittelbar am Havelufer stehende Kirche ist heute von Westberliner Seite aus gut sichtbar.

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