Preetz in alten Ansichten

Preetz in alten Ansichten

Auteur
:   Peter Pauselius
Gemeente
:   Preetz
Provincie
:   Schleswig-Holstein
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5222-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Preetz in alten Ansichten'

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i. Holstem.

8. Im Jahre 1839 erwarb der Amtstischlermeister Jochim Hinrieh Ramm das Haus Markt Nr. 325 von seinem Lehrherrn Damlos. 1858 stifteten er und seine Frau aus Anlaß ihrer Silberhochzeit der Kirche in Preetz eine Kanzel. Aus der Ehe ihres Pflegekindes mit ihrem Neffen Joehen Ramm entstammen sieben Söhne. Friedrich und Joachim ergreifen wiederum das Tischlerhandwerk, Joachim studiert sogar in Paris. Spater stattet die Firma 'Gebr. Ramm' einige Räume des Kieier Schlosses aus. 1888 werden die Brüder daher zu Hoflieferanten ernannt und arbeiten mit am Bau des Schlosses Hemmelmark. Auf dem Foto sind alle Mitarbeiter der Firma Ramm versammelt. Das dritte Haus von rechts auf dem kleinen Foto ist das Stammhaus der Ramms.

9. Im Jahre 1876 werden zwei Häuser an der Ecke Markt/Lange Brückstraße an Herrn Ohlsen verkauft, der dann hier ein für damalige Zeiten modernes Geschäftshaus errichten läßt. An dem Gestänge auf dem Dach erkennt man, daß die Strom- und Telefonkabel noch nicht unterirdisch verlegt waren; an den vielen 'Neugierigen' in den Fenstern, daß es nicht alltäglich war, einem Fotografen bei der Arbeit zuzusehen.

10. Ebenfalls am Markt lag der Gasthof Wrigge, der am Anfang des Jahrhunderts 'Würzburger Hofbräu' und 1905 'Kgl. Hofbräuhaus München' heißt. In dem hier abgebildeten langen Saal waren Tische und Bänke an den Seiten angebracht, der Volksmund nannte ihn daher den '0Zug'. Ein Glas Bier kostete hier in jener Zeit 10 Pfennige.

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11. Auf der westlichen Seite des Marktes befanden sich diese beiden Häuser. Die 1849 von Carl Schackow gegründete Bürsten- und Pinselfabrik fertigte die unterschiedlichsten Bürsten an. Im Hause Jacobsen wurde von 1858 an die 1828 gegründete 'Preetzer Zeitung' hergestellt. Dem geehrten Publikum teile ich ergebenst mit, daß ich die Buchhandlung und Buchbinderei des Herrn Helbig, Hormanns Nachfolger, käuflich übernommen habe. Indem ich prompte Bedienung und sorgfältige Ausfûhrung der mir übertragenen Arbeiten zusichere, bitte icb um gütige Unterstützung meines Unternehmens. G. Jacobsen. (lIl)

12. Um 1912 ist diese Mädchengruppe vor dem Haus Markt 118 aufgenommen worden. Hertha Wördehoff, Lisbeth Donath, Elfriede Möller, Hertha Möller, Erna Möller (von links) und im Vordergrund Leni Wördehoff haben im Spiel innegehalten und sich für den Fotografen in Positur gestellt. Damals war es noch absolut ungefährlich, auf dem Marktplatz Tennis oder ähnliche Spiele zu spielen.

13. Zu einem außergewöhnlichen Fest, dem über alle Stadtgrenzen hinaus berühmten 'Preetzer Kinderfest', haben sich hier vor 1897 alle Schülerinnen und Schüler mit Lehrern, Eltern, einer Musikkapelle und Schaulustigen für den Fotografen am Südende des Markts aufgestellt. An diesem Tag war nicht nur schulfrei, sondern auch die Läden und Betriebe waren geschlossen, um den Erwachsenen die Beteiligung am Kinderfest zu ermöglichen.

14. Vom Markt aus kam man vor Jahrhunderten durch eine kleine Gasse zu einem inzwischen verlandeten See. Diese Gasse hieß Gamkorb. Um die Jahrhundertwende war sie zu einer Sackgasse geworden, die von dem hier abgbildeten Haus begrenzt wurde. Es lebten mehrere Familien in diesem Haus, wobei es sich bei der fotografierten um die Familie des Schuhmachermeisters Berg handelt. Zur damaligen Zeit war die Schuhmacherei ein langsam aussterbendes Handwerk in Preetz.

15. Zur besseren Anbindung der in der Umgebung von Preetz liegenden Güter und zum besseren Transport der Handelsgüter wurde 1908-1910 die Kleinbahn Kirchbarkau-Preetz-Lütjenburg angelegt. Hierzu mußten einige Häuser, vor allem in der Innenstadt von Preetz, weichen. Im Bild sieht man an der Rückfront einige Handwerker das Haus des Fotografen Duve um 4 m verkürzen, damit der Schienenstrang verlegt werden kann.

16. Dieses Foto zeigt das Duve'sche Haus noch in seiner ursprünglichen Gestalt. Um 1800 als Freischule gebaut, wohnte und arbeitete später der Maler Grünewald darin; nach ihm übernahm der Fotograf Hinrichsen am 1. August 1866 das Haus und hatte dort sein Atelier. August Duve führte das Geschäft von November 1868 bis in unser Jahrhundert weiter. Die meisten Aufnahmen dieses Buches stammen aus seiner Kamera.

17. August Duve, ganz links mit Pfeife und Hund, besaß in seinem Garten eine Gartenlaube. In diesem Garten stand auch sein Fotoatelier; in dem machte er... 'täglich photographische Aufnahmen, an Wochentagen jedoch nur bei vorheriger Anmeldung. Für gute Bilder wird garantiert. Beste Aufnahmezeit von 10 bis 1 Uhr.'

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