Preetz in alten Ansichten

Preetz in alten Ansichten

Auteur
:   Peter Pauselius
Gemeente
:   Preetz
Provincie
:   Schleswig-Holstein
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5222-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Preetz in alten Ansichten'

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18. Die Preetzer empfanden die Eröffnung der Kleinbahn als Wendepunkt in der Geschichte der Stadt. Am Mittwoch (12.8.1910) unternahm der Vorstand der Bahn eine Probefahrt von hier nach Lûtjenburg, die, wie wir hören, zur vollen Zufriedenheit ausgefallen ist. Der Fahrplan [ür diese Strecke sieht drei Züge hin und zurück sowie außerdem morgens einen Schûler- und Milchzug von Lammershagen nach hier vor.

19. Auf dem Foto der heutige Mühlenaupark. Im Hintergrund rechts der Kleinbahnbahnhof, links am Bildrand das alte Krankenhaus. Daß die neue Bahnlinie für Handel und Verkehr von wesentlicher Bedeutung sein würde, war anzunehmen. Alle Züge wurden von Preetz abgelassen und hierher zurückgeleitet. Auch der Sitz der Bahnverwaltung, die Reperaturwerkstatt etc. befanden sich hier. Die Bahnlänge betrug 41 km mit 52 Weichen, einer doppelten Kreuzungsweiche, sowie 0,5 km Übergabegeleise in Preetz mit zwei Weichen.

20. An Fahrzeugen unterhielt die Kleinbahn vier T3-ähnliche Tenderlokomotiven, Baujahr 1910, acht Wagen, zwei Postwagen, sechs Kieswagen und drei geschlossene Güterwagen. Ob es sich bei der abgebildeten Lok um 'Berta' oder 'Rosa', wie die in Preetz stationierten Lokomotiven liebevoll genannt wurden, handelt, ist nicht mehr festzustellen. 1938 wurden der Bahnbetrieb eingestellt und die Bahnanlagen abgebrochen.

21. Die Schellhorner Straße zeigt sich auf diesem Foto noch in ihrer ursprünglich gewachsenen Form. Fast alle Häuser der rechten Straßenseite sind Mitte unseres Jahrhunderts der Straßenverbreiterung zum Opfer gefallen. In der Höhe des Pferdefuhrwerks lag die Genossenschaftsmeierei, 1888 gegründet. Unter dem Baum rechts am Bildrand beginnt der Fußweg zur Schellhomer Mühle.

22. Die das Stadtbild von Preetz beherrschende Mühle auf dem Schellhorner Berg war ursprünglich 1801 im nahen Behnkenmühlen erbaut worden. 1905 wurde sie dort abgebrochen und kam an ihren jetzigen Standort. Der Galerieholländer mit zwei Schrotgängen und einem Mehlgang diente zur Deckung des Eigenbedarfs der angeschlossenen Bäckerei. Auf dem Bild, das aus der Zeit des Neubaus stammt, sind daher Müller, Bäcker und Gehilfen versammelt.

23. Dieses Haus, das sich rechts neben der Meierei befand, war die beliebte Gaststätte 'Zur Flora', die von 'Tante' Meinert geführt wurde. Wahrscheinlich machten die kleine Gaststube, bei der es sich um ein normales Zimmer handelte, und die außen angebaute Kegelbahn die Gaststätte für die im näheren Umkreis Wohnenden so gemütlich.

24. In einem der letzten Jahre des vorigen Jahrhunderts wurde der Meiereibesitzer Braasch König der Weinberg-Schützengilde. Sie wurde nach dem Ort ihres alljährlichen Treffens so genannt, wobei sie sich durch das Schießen nach einem hölzernen Vogel einen König erkor. Auf dem Foto wird 'König' Braasch gerade von den Gildebrüdern zum Festplatz abgeholt. Es gab auch eine Schützenliedertafel. Die Schützendamen hatten dieser Liedertafel 1876 die im Hintergrund mitgetragene Fahne gestickt und gewidmet.

25. Fährt man die Schellhomer Straße nach Preetz hinein, so biegt am Bismarckplatz die Wakendorfer Straße rechts ab. Der Platz neben der ehemaligen Furt durch die Schwentine wurde 1896 durch Aufschüttung vergrößert und neu gestaltet. Zu Ehren Bismarcks wurde auch die abgebildete Eiche gepflanzt. Die Fabrikgebäude links gehörten zur ehemaligen Wurstfabrik Schön, die bis 1929 an dieser Stelle Wurstwaren herstellte.

26. Gleich am Anfang der Wakendorfer Straße steht rechts das Haus von Jürgens, danach die Bäckerei Delfs, Haus Bergner, Schuhmacherei Petersen und danach das Haus Lindau. 1897 hatte Adolf Delfs aus Kellenhusen die Bäckerei hier begonnen; um 1900 brachte er den Zwieback in Preetz auf den Markt. Ganz schnell wurde die 'Preetzer Zwiebackfabrik und Bäckerei' über die Ortsgrenzen hinaus bekannt.

27. Schräg gegenüber lag das Haus von Schlachter Heinernann, der zusammen mit seiner Familie in der Ladentüröffnung steht. Rechts daneben das Haus des Milchmanns Peters, das im Zweiten Weltkrieg den Brandbomben zum Opfer fiel. Rechts davon hatte der Schlachter Oldenburg seinen Laden. Vor dem letzten Haus sind die beiden Schranken der Kleinbahn zu sehen, denn auch die Wakendorfer Straße wurde von ihr auf dem Weg nach Lütjenburggequert.

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