Preetz in alten Ansichten

Preetz in alten Ansichten

Auteur
:   Peter Pauselius
Gemeente
:   Preetz
Provincie
:   Schleswig-Holstein
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5222-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Preetz in alten Ansichten'

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28. In der Schlachterei Heinemann wurde nicht nur geschlachtet, sondern auch ausgebildet. Im Bild festgehalten eine Meisterprüfung in zünftiger Form im Jahr 1917. Der zweite von rechts ist der Inhaber der Schlachterei, Heinrich Heinemann. Er entstammte einer Familie aus Eschwege, in der seit 1583 die Söhne nicht immer aus Neigung, wohl aber stets aus Pflicht das Gewerbe des Vaters erlernten. Christoph Wilhelm Heinemann kam ca. 1730 während seiner Wanderzeit nach Preetz, wo er sich selbständig machte. Sein Enkel Asmus Christopher wurde dann Obmarm der Schlachterinnung. Nach dem Krieg 1870171 nahm das Schlachtergewerbe in Preetz einen bedeutsamen Aufschwung. Preetzer Wurst wurde ein überall begehrter Artikel.

29. Die Gaststätte 'Holsteinisches Haus' ist eines der ältesten Lokale in Preetz. Hier kehrten früher meist die Kutscher ein, wenn die Herrschaft in Preetz einkaufte. Da es vor langer Zeit einmal die Herberge der Zimmerleute gewesen ist, hat sich zur Belustigung der Gäste der 'Nageltisch' erhalten. Mit möglichst wenig Schlägen mußte man einen großen Nagel in den Tisch versenken. Heute gibt es diese Attraktion nur noch auf Jahrmärkten.

30. Fast am Ende der Straße stand früher eine Scheune, die der Familie Gnutzmann gehörte. An einer Wand hing das abgebildete Wappen. Schon der Vorbesitzer Mosbach hatte es 1857 an diesem Platz angebracht, nämlich an der Stirnwand der Hofseite. Es war lange Zeit unbekannt, was das Wappen darstellt, doch 1925 kam heraus, daß es sich um einen Teil eines Grabschmuckes der Familie von Waltersdorff handelt, die aber zu Preetz keine Beziehung gehabt hat.

31. Das Amt der Böttcher wird in alten Urkunden erstmals 1705 für Preetz erwähnt. Es ist zwar nicht viel über die Böttcher überliefert und bekannt, doch hat es mehrere davon über die Stadt verteilt gegeben. Böttcher Rieken in der Wakendorfer Straße war mit seinem Beruf nicht alleine in dieser Straße. Im Zuge der aufkommenden modernen Verpackungen starb der Berufzweig aus. Heute erinnert nur noch der von der Schwentine zur Wakendorfer Straße führende Gang mit Namen Böttchersteg an diesen Teil der Geschichte.

Preetz i. Holstern Preelzer Hof mit Garten am Kl'c~see

32. Genau gegenüber der Einmündung der Wakendorfer Straße in den Bismarckplatz liegt der 'Preetzer Hof'. 1917 kauft ihn die Stadt Preetz aus einer Konkursmasse, kann aber als Stadt keine Konzession für Alkoholausschank erhalten. So übernimmt H. Siebken als Pächter das Lokal, bis August Tiedemann 1919 das Gewese von der Stadt kauft und in 'Driller's Hotel' umbenennt. Links ist der Ausspann mit der dazugehörigen Kutscherstube.

33. Der 'Preetzer Hof' liegt direkt an der Schwentine , die an dieser Stelle von der Brücke in der Langen Brückstraße überquert wird. Im vorigen Jahrhundert trug diese Brücke auf beiden Straßenseiten das abgebildete Wappen, das Hoheitszeichen des dänischen Königs Friedrich VII. Für die Benutzung der Brücke mußte eine Gebühr entrichtet werden.

34. Das erste Haus auf der linken Seite in der Langen Brückstraße war das Zollhaus für diese Brücke. Später wohnte hier der Maler Stark. Das anschließende Haus gehörte Sattler Wendt, der als Attraktion vor allem für Kinder ein ausgestopftes Pferd im Schaufenster zu Dekorationszwecken stehen hatte.

35. Im Jahre 1896 werden gegenüber von Maler Stark nach einem Schadenfeuer zwei Häuser eng nebeneinander aufgebaut, wobei nur der linke Teil zur Gaststätte Nolte wird. 1914 erwirbt J.P. Claußen das Gewese. Er verbindet beide Häuser zu einem und erhält die Erlaubnis Kaffee, Milch, Tee, Schokolade, Bouillon, Apfel- und sonstige Fruchtweine sowie Liqueur auszuschenken. Im Laufe der Jahre entwickelte sich diese Gaststätte zu einer der beliebtesten in Preetz, vielleicht auch wegen des Pavillons an der Schwentine.

36. Ein Bliek in Richtung Markt durch die Lange Brückstraße, früher auch 'Bratenstraße' genannt. Ob dies nun daher kam, daß es sich die finanziell besser Gestellten zur Aufgabe gemacht hatten, Bedürftige sonntags mit Essen zu versergen, weil dort nur diejenigen wohnten, die es sich leisten konnten mildtätig zu sein, oder weil die Häuser so eng beieinander standen, daß sich die Einwohner gegenseitig in die Bratenschüssel sehen konnten, ist nicht mehr feststellbar.

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37. 'Die Ecke Rastorfer- und Kielerstraße belegenen Grundstücke der Herren Lindau und Schröder sind von dem Fabrikanten H. Donath hierselbst für den Preis von 12 500 Mk verkauft. Käufer beabsichtigt, an diesem günstig gelegenen Platz eine Villa zu bauen, welche der dortigen Gegend zu großer Zierde gereichen wird.' Der Ankündigung in der Zeitung 1906 folgte bald eine eigene Postkarte. Links im Bild eine Wand der Gaststätte 'Kieler Tor'. Direkt dahinter biegt die Straße Sandkuhle ab.

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