Preetz in alten Ansichten

Preetz in alten Ansichten

Auteur
:   Peter Pauselius
Gemeente
:   Preetz
Provincie
:   Schleswig-Holstein
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5222-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Preetz in alten Ansichten'

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38. Im Jahre 1857 erhielt der Tischlermeister Marx Hinrieh Sehlüter vom Kloster die Erlaubnis, in der Sandkuhle ein Haus mit Werkstatt zu errichten. Sein jüngster Sohn Wilhelm Hinrieh übernahm 1888 den Betrieb. Dieser gliederte dem Unternehmen eine Glaserei sowie eine Kunstglaserei an. Auf dem Foto steht ermit seiner Familie vor dem Haus.

39. Gegenüber der Ecke Pohnsdorfer Straße und Sandkuhle lag das Anwesen von Schmiedemeister Schlüter. Im Haus nebenan wohnte ein Stellmacher, so daß die anfallenden Reparaturen jeglicher Art bei ihnen in den richtigen Händen lagen. Wie schon die Leiterwagen auf dem Foto zeigen, gab es noch Landwirtschaft in Preetz, die eine Arbeitsgrundlage für Schmiede und Stellmacher darstellte.

40. Die Pohnsdorfer Straße trifft auf ihrem Weg in Richtung Stadtmitte auf die Kieier Straße. Diese Kreuzung ist in vorliegendem Foto festgehalten. Links die Pohnsdorfer Straße mit ihren Zwerchgiebelhäusern und den etwas im Grund liegenden Häusern der Sandkuhle, rechts die Kieier Straße mit der Gastwirtschaft 'Kieier Tor' am Ende. Das Haus in der Mitte war der Laden von Herrn Schäfer mit einem öffentlichen Brunnen vor der Tür.

41. Ein Bliek in das Gebiet des adeligen Klosters Preetz: rechts die Klosterkirche, links das Priörinnenhaus. Im Klostergarten plätschern die Bronnen, / Die Nachtigall singt und die Sonne verloht, / Im Klostergarten wandeln die Nonnen / Und blieken sehnend ins Abendrot. / Von ferne rauschen die Buchenwäider, / Das klingt so süß, das klingt so sacht. / Der Nebel wandert über die Felder, / Und über den Himmel wandert die Nacht. (XI)

42. Am 21. März 1910 nahm der Fotograf Lechner dieses Bild einiger spielender Jungen auf. Im Hintergrund sind zum einen das Klostertor, der damals noch abzuschließende Eingang in den Klosterbezirk, zu sehen; davor das Ehrenmal für den Klosterprobsten Graf Friedrich von Reventlou, der nach dem Aufstand der Holsteiner 1848 und dem Rücktritt der provisorischen Regierung am 27. März 1849 mit Beseler Statthalter wurde. 1897 wurde von den Preetzem dieses Denkmal eingeweiht. Die Jungen. von denen einige im Zweiten Weltkrieg gefallen sind, haben sich nicht ohne Stolz für dieses Bild ausstaffiert.

43. Die KieIer Straße wird beim Klostertor zur Klosterstraße. Hier lag die Bäckerei Muxfeld. Der Meister mit Gesellen und Familie hatte noch Zeit, um sich vor seinem Haus 'photographisch abnehmen' zu lassen. Die goldene Brezel außen an der Wand ersetzte damals aufwendige Werbung, die aber kaum benötigt wurde, da fast in jeder Straße ein Bäcker arbeitete, und alle Bewohner der Straße bei 'ihrem' Bäcker kauften. Er buk sogar Teig, den man ihm brachte.

44. Bei diesem Bau handelt es sich um das klösterliche Altenheim, das für alte Damen aus dem Kloster bestimmt war. In der rocaillegerahmten Inschrift über der Tür heißt es: Dieses Altershaus, so unsere Vorfahren gestiftet, ist durch Mildthätigkeit der wohl seeligen Frau Priörin Elisabeth von Ahlefeldt und durch die christliche Anleitung von deren Frau Erbin Anna Dorothea Runtzow unter der Aufsicht der Frau Priörin und Herrn Probsten Fr.C.B. von Ahlefeldt und Herrn F. V. Buchwaldt im Jahre MDCCLV wieder erbauet worden. Gott allein die Ehre, der milden Geberin herzlichen Danek.

Freetz

Partie a. d. Mühlen Aue

45. Idyllisch wurde es dann kurz vor dem Marktplatz beim Überqueren der Mühlenau. Im Hintergrund die Brücke für die 1866 erbaute Staatsbahn, rechts oben das 1866 hierher verlegte neue Krankenhaus, vorn rechts die Werkstatt des Töpfers und Ofensetzers A. Havekost, links die Betriebsgebäude der Meierei Semper. Aufgenommen wurde das Foto aus dem ersten Stockwerk der inzwischen abgebrochenen klösterlichen Wassermühle.

~.

46. Naturgemäß lebten in Preetz viele Maurer und Bauhandwerker. In alter Zeit waren sie entweder unorganisiert oder in Innungen zusammengeschlossen. 1912 wird dann ein Zweigverein Preetz des Deutschen Bauarbeiter Vereins ins Leben gerufen. Verbunden mit zwei Ansichten der Heimatstadt wurde ein Bild der Fahne als Postkarte verkauft.

47. Im Jahre 1861 wurde in Preetz ein Männer-Turnverein gegründet, der sich gemäß den Regeln von Turnvater Jahn zur Maxime gemacht hatte, daß das Turnen nicht bloß zur Geselligkeit führen, sondern als oberster Zweck zur Entwicklung des Leibes dienen solle, indem es diesen gewandt macht und stählt und folgeweise auch zur Geistesfrische beiträgt. In den ersten Jahren wurde in unterschiedlichen Sälen geturnt, bis 1907 diese Turnhalle von der Stadt errichtet wurde.

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