Preetz in alten Ansichten

Preetz in alten Ansichten

Auteur
:   Peter Pauselius
Gemeente
:   Preetz
Provincie
:   Schleswig-Holstein
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5222-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

Levertijd: 2-3 weken (onder voorbehoud). Het getoonde omslag kan afwijken.

   


Fragmenten uit het boek 'Preetz in alten Ansichten'

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

68. Ein kleines Stück weiter in der Löptiner Straße lag diese Bäckerei. Bäcker Gilbert war in Preetz zu seiner Zeit als Blätterteigspezialist bekannt. Sein Vorgänger im Geschäft war Bäcker Stahmer. Im Haus rechts daneben wohnte der Maurer Steen, wegen seines Aussehens nur 'Bismarck Steen' genannt.

69. Die Häuser in vielen Preetzer Straßen waren so gebaut, daß man das folgende Haus zum vorherigen um soviel versetzte, daß noch aus einem kleinen Fenster, dem 'Utlucht', in die Straße eingesehen werden konnte. Ein Beispiel dafür ist das Haus des Maurers Steen auf der vorigen Seite, ein anderes das hier abgebildete Haus des Lokomotivführers Glandien, ein typisches Traufenhaus mit Frontspieß.

70. Fast am Ende der Löptiner Straße lag dieses Haus, das bis 1913 von der Familie Lepthien als Wohnhaus benutzt wurde. Der Neubau eines Hauses, im vorigen Bild links zu sehen, ermöglichte es, das alte nur noch als Scheune zu benutzen. In der Zwischenzeit ist es abgebrochen worden. Die Straßenbeleuchtung hatte sich zu der Zeit schon bis hierher ausgebreitet.

71. Benutzt man den 'Bäckergang', der neben Bäcker Gilbert beginnt und die Löptiner mit der Kührener Straße verbinder, kommt man zwischen der Schuh- und Stiefelhandlung H. Sievers rechts und dem damals noch unverputzten Gasthof 'Zur Börse' links heraus. Diese Gaststätte erhielt ihren Namen daher, weil dort irn Hof Vieh gewogen wurde und dann die Verkaufsgespräche im Lokal geführt wurden.

72. Schräg gegenüber der 'Börse' liegt das 1892 gegründete Ladengeschäft von Chr. Hingst. Nachdem der Müller Peter Stuhr dieses Haus zur Lagerung von Müllereiprodukten und ab 1873 der Bäckermeister G. Griese es als Bäckerei benutzt hatten, lagerte Hingst jetzt im ersten Boden Porzellan und Steingut, im zweiten Boden Mehl, Zucker und ähnliches, das in großen Mengen über eine außen angebrachte Winde ohne viel Mühe eingelagert werden konnte.

73. Die Kührener Straße verbreitert sich bei Hingst zu einem Platz. Dieser hieß früher 'Pferdemarkt', da hier die Remontepferde gekauft wurden. Direkt an diesem Platz liegt die Gaststätte 'Schützenhof'. Seit der Zeit des Turnvaters Jahn wurde in Preetz auf dem Schützenplatz geturnt, doch bei schlechtem Wetter oder für das Geräteturnen zog man um in den Saal des Schützenhofs. Dies ist eine Aufnahme vor dem Brand 1912.

74. Das Ausflugsziel für Sonntagspaziergänge war der hinter dem Schützenhof gelegene Wehrberg. Von hier aus konnte man über die Schwentine hinweg zum Schellhorner Berg sehen. Auf dem Foto sind links die Schellhorner Mühle, rechts daneben die drei überragenden Bauten der 'Heilanstalt für Nerven- und Gemütskranke weiblichen Geschlechts' des Sanitätsrates Dr. OHo Jaspersen.

75. Am Ortsausgang lag auf der linken Seite der Kührener Straße die Imkerschule. Sie war die erste ihrer Art in Deutschland. Die Imkerschule soll sein eine Bildungsanstalt für Anfänger, für andere zur Fortbildung, eine Musteranstalt zur anschaulichen Darstellung einer rationellen Bienenzucht, für Vereine und einzelne Imker eine Versuchsanstalt zur Prüfung und Erprobung von Bienenrassen, Bienenwohnungen, Geräten und Nährpflanzen. (X) Im Garten standen die zur Schule gehörenden Bienenhäuser.

<<  |  <  |  1  |  2  |  3  |  4  |  5  |  6  |  7  |  8  |  >  |  >>

Sitemap | Links | Colofon | Privacy | Disclaimer | Leveringsvoorwaarden | © 2009 - 2019 Uitgeverij Europese Bibliotheek