Prenzlau in alten Ansichten Band 1

Prenzlau in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Dr. Annegret Lindow und Dr. Lutz Libert
Gemeente
:   Prenzlau
Provincie
:   Brandenburg
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-5388-1
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Prenzlau in alten Ansichten Band 1'

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EINLEITUNG

Postkarten und Erinnerungsfotos aus der Zeit zwischen etwa 1890 und den 1930er Jahren zeigen in diesem Buch 'Prenzlau in alten Ansichten' die einstige 'Hauptstadt der Uckermark'. Dieser Titel entsprach nicht einem politischen Rang, sondern ergab sich aus der zentralen Stellung der Stadt im wirtschaftlichen und kulturellen Leben der Uckermark. Auch nach der 1816 vorgenommenen Teilung des uckermärkischen und des stolpinischen Kreises in die drei Landkreise Angermünde, Prenzlau und Templin blieb Prenzlau die bevölkerungsreichste Stadt der Region. Um 1900 lebten hier etwa 20 000 Einwohner.

Wichtige Fernhandelsstraßen kreuzten sich hier. Seit dem Mittelalter nahm der bedeutende Getreidehandel aus der Uckermark über Prenzlau den

Weg in den baltischen Raum. Sogar kleinere Seeschiffe konnten von der Ostsee über die Ucker bis nach Prenzlau gelangen. 1863 erhielt die Stadt Anschluß an die neue Eisenbahnstrecke von Berlin nach Stralsund. Güterzüge der 'Prenzlauer Kreisbahnen' brachten landwirtschaftliche Erzeugnisse von den Gütern des Umlandes in die Stadt, wo eine Molkerei, die Zuckerfabrik und die Margarinefabrik die Weiterverarbeitung vornahmen. Eine Brauerei, Eisengießerei sowie Handwerksbetriebe zeigten ein geschäftiges Wirtschaftsleben.

Dennoch bot sich dem Besucher der Innenstadt ein eher beschauliches Bild einer Ackerbürger-, Garnisons- und Beamtenstadt, in der neben der markanten Marienkirche zahlreiche weitere Türme

von Kirchen und der alten Stadtbefestigung die Stadtansicht bestimmten. Nahezu geschlossen zeigte die Stadtmauer mit den Tortürmen und Wiekhäusern die Ausdehnung der mittelalterlichen Stadt.

Etliche Institutionen wirkten über die Stadt- und Kreisgrenzen hinaus. Dem Landgericht unterstanden zwölf Amtsgerichte in kleineren Städten. Schüler aus der gesamten Uckermark besuchten die landwirtschaftliche Fachschule oder das evangelische Lehrerseminar.

In den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs zerstörten Brände die bereits durch Kampfhandlungen in Mitleidenschaft gezogene Innenstadt. Am Markt blieb nur die Ruine der Marienkirche erhalten. Doch selbst dieses markante, inzwischen re-

konstruierte Bauwerk läßt es oft nur schwer zu, die Standorte einstiger Geschäfte, Wirtshäuser oder Wohnungen zu lokalisieren. Zuviel hat sich verändert. Völlig neue Straßenzüge entstanden.

Dieses Buch möchte eine Hilfe sein, Erinnerungen aufzufrischen oder Kenntnisse über die Heimatstadt zu erhalten. Die Aufnahmen stammen zum großen Teil aus der Sammlung der Prenzlauer Autorin. Einige Motive konnten aus dem Fundus des Kulturhistorischen Museums Prenzlau zur Verfügung gestellt werden.

Viel Freude bei der Lektüre wünschen

DIEAUTOREN

1. Aus 39 Miniaturansichten besteht diese 'Mikroskop'-Grußkarte. Aber keine Angst, die folgenden Motive sind auch ohne Lupe zu erkennen.

2. Die Vielfalt mittelalterlicher Backsteinbauten bestimmt den Reiz der Stadt.

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3. Wahrzeichen Prenzlaus ist die Marienkirche. Vorn im Bild ragt hier der Hexenturm empor.

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4. Das beeindruckendste an dem Bauwerk ist der reich gegliederte Ostgiebel,

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Markt mit St Marienkirche

5. Selbst dreigeschossige Geschäfts- und Wohnhäuser wirken in unmittelbarer Nähe der Marienkirche klein und gedrungen.

6. Dieser Bliek auf den Westgiebel zeigt deutlich die unterschiedliche Ausführung der 65,5 und 62 Meter hohen Turrnabschlüsse. Sie ergaben sich als Notlösung nach früheren Zerstörungen.

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7. In zarten Pastelltönen zeigt diese frühe Farbpostkarte den idyllischen Marktbereich.

8. Diese Innenansicht der Marienkirche mit der um 1845 entstandenen Orgelempore läßt die gewaltigen Maße des Kirchenschiffs kaum ahnen. Vorn steht die spätgotische Taufe.

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