Prüm in alten Ansichten Band 1

Prüm in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Josef Faas
Gemeente
:   Prüm
Provincie
:   Rheinland-Pfalz
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3068-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Prüm in alten Ansichten Band 1'

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Prüm.

Total.

9. Im Jahre 1909 ist die bunte Ansichtskarte schon allgemein verbreitet, und ein beliebtes Motiv für Buntaufnahmen war die Stadt mit der Abtei vom Kalvarienberg her. Vor der grünen Held (Bergrücken im Hintergrund) liegt rechts das Konvikt, links davon die evangelische Kirche und noch weiter links die ehemalige Abteikirche. Im Vordergrund ist die 'Gerrnania-Brauerei' zu erkennen, eine der sieben Prümer Brauereien.

10. Die Jahrhundertwende liebte Romantisches. Und so schuf ein Lithograph 1900 diesen nächtlichen Gruß aus Prüm, bei dem es um die Stimmung, nicht um die genaue Darstellung ging.

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11. Wie kam man nach Prüm? Bis 1883 natürlich nur zu Fuß, mit dem Pferd oder mit der Postkutsche. Dann fuhr man mit der Eisenbahn von Gerolstein nach Prüm, die von der 'Rheinischen Eisenbahngesellschaft' eingerichtet worden war. Bahn und Bahnhöfe waren damals allgemein ein beliebtes Postkartenmotiv. Unsere Karte, eine Ansicht von Dausfeld (heute Stadtteil von Prüm), hat man durch eine Zeichnung der neuen Eisenbahn ergänzt.

12. Der Bahnhof in Prüm, davor ist die ganze 'Besatzung' zum Starfoto angetreten. Wie Generäle stehen die Bahnbeamten um 1910 vor dem Bahnhof, die Kinder wirken wie kleine Erwachsene. Der Prümer Bahnhof war wohl der größte in der westlichen Eifel, aus festen Sandstein gebaut. Diese erste Zweigbahn von der Strecke Trier-Köln aus wurde dann ergänzt durch weitere Stichbahnen nach Waxweiler, Bleialf und Neuerburg, alles militärische Bahnen, die rechtzeitig für den Aufmarsch 1914 fertig wurden.

13. Die Bahnhöfe der zu Ende des Jahrhunderts angelegten Strecken lagen meist außerhalb der Orte, im früheren Kreis Prüm von 12 bei 144 Orten allein neun. Man mußte daher neue Straßen bauen, die man vielfach zu Alleen ausgestaltete. Nur wenige dieser Bahnhofstraßen haben den Zweiten Weltkrieg überstanden.

14. Das erste Auto wird im Jahre 1912 in Prüm in der Hahnstraße vorgeführt. Vollgurnrnireifen haben wohl auf dem Kopfsteinpflaster wenig zur Bequemlichkeit beigetragen.

Die Hausfront mit der Gaststätte Biwer am Anfang und dem Hotel 'Engel' am Ende steht bis auf die beiden letzten Häuser noch heute in dieser Form. Ubrigens, wenn der Fotograf kam, fand sich gleich eine große Schar von Zuschauern, die dann mit auf das Bild kamen.

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15. Aus Richtung Trier kommend, stößt man in der Stadtmitte auf den Hahnplatz, seit Auflösung des Stifts und Niederlegung der Stiftskirche auch Marktplatz an Stelle des Altenmarktes. Oben in der Mitte erhebt sich die Konviktskirche. Leider ist die Karte stark retouchiert, so daß manches vezerrt wurde.

16. In regelmäßigen Abständen fanden in der Stadtmitte die Märkte statt. Unser Bild zeigt am Bildrand links die Stände des Krammarktes und im Hintergrund den Rindviehmarkt, im Vordergrund warten Pferde auf ihre Käufer.

17. Der Viehmarkt war für Prüm so wichtig, daß er auch auf einem zehn-Pfennig-Schein des Notgeldes, das die Stadt 1923 herausgab, abgebildet wurde. Er hat inzwischen seine Bedeutung verloren, es werden nur mehr Ferkel gehandelt. Der Krammarkt übt noch immer eine große Anziehungskraft aus.

18. Der obere Teil des Hahnplatzes mit dem Hotel 'Kaiserhof". An dieser Stelle soll das Hundertschaftsgericht getagt haben, dessen Vorsitzender Hun oder Hon hieß, daher der seltsame Name. Im 17. Jahrhundert wird berichtet, daß hier ein Pranger gestanden habe. Der Fuhrpark ist inzwischen gewachsen, auch das Motorrad gehört schon dazu.

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