Prüm in alten Ansichten Band 1

Prüm in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Josef Faas
Gemeente
:   Prüm
Provincie
:   Rheinland-Pfalz
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3068-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Prüm in alten Ansichten Band 1'

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19. Vom Hahnp1atz aus führt seit 1826 - Niederlegung der Stiftskirche - die Hahnstraße in Richtung Euskirchen-Köln, Das Hotel 'Zum goldenen Stern' rechts war bis 1802 Dechanei, das heißt Sitz des Dechanten, des Leiters des Marienstifts. Auf derselben Seite liegt im Hintergrund das ehemalige Pfarrhaus, auch ein Kanonikerhaus des Stifts. Auf der linken Seite stand ursprünglich die Scholasterei, der Wohnsitz des Stiftsscholasters, der für die Stiftsschule zuständig war. Dahinter lag der Friedhof der Stadt.

20. Das Wohnhaus DI. Müller, ein typischer Bau der Gründerjahre. An dieser Stelle stand früher die Scholasterei oder das Refektorium des Stifts. Wann dieser Bau abgerissen wurde, ist nicht bekannt. Der Neubau wurde von G. Walt her errichtet; 1887-1889 war hier das neugegründete bischöfliche Konvikt untergebracht. Eine Zeitlang beherbergte das Haus ein Textilgeschäft, dann war es Sitz einer Sparkasse, kam dann in den Besitz von Arntsgerichtsrat DI. Müller, dessen Erben es an die Kreissparkasse verkauften. Diese verkaufte es wieder an die Stadt, die hier ihr Rathaus einrichtete, während die Sparkasse in den alten Garten daneben baute. Heute beherbergt das Haus das Heimatmuseum und das Verkehrsamt sowie die Geschäftsstelle der Volkshochschule.

Pr '::1, Hahnetrasse,

21. Bliek vom Johannismarkt durch die Hahnstraße zur ehemaligen Abteikirche, die aber durch das Zeughaus zum Teil verdeckt ist. Es ist zu vermuten, daß der Verkehr noch sehr bescheiden war. Die meisten Häuser haben auch nach den Kriegszerstörung ihre Grundform behalten.

22. Die Nordwestecke des Johannismarktes zu der Zeit, als noch der Ein- und Mehrspännerkasten- oder leiterwagen zu den wichtigsten Verkehrsmitteln gehörte. Links ist das Haus Steinheuer zu erkennen, das in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts nach dem großen Brand errichtet wurde. In der damaligen Form fällt der Barockbau kaum neben den anderen Häusern auf. In der Mitte des Johannismarktes erhebt sich der Johannisbrunnen.

23. Der Johannisbrunnen auf dem Johannismarkt wurde nach 1933 beseitigt. Er gehörte zu den über die ganze Stadt verstreuten Brunnen, die den Bewohnern das nötige Wasser brachten. Er war ein Bohrbrunnen, der Teil über der Erde bestand aus einem gußeisernen Pfeiler mit muschelförmigen Becken, auf der Spitze der Säule stand die Figur des Evangelisten Johannes rnit dem Adler.

24. Der Kreuzerweg vom Tal her gesehen. Angelegt wurde er im 19. Jahrhundert, darauf weisen die Häuser im Stil der Gründerjahre und auch die gotische Kapelle des bischöflichen Konvikts hin. Die Straße ist für die damalige Zeit recht gut ausgebaut mit breitem Bürgersteig und ausgebauter Wasserrinne. Später wurde auch die linke Straßenseite bebaut.

25. Die Hillstraße, die vom Johannismarkt zum Wendelshäuschen und zur Kalvarienbergstraße führt. In dieser Straße misehen sich Häuser im Stil des 18. Jahrhunderts mit kleinen rundbogigen Fenstern mit Häusern aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts, man kann mit Einschränkungen auch von Empirestil sprechen. Hier finden wir die kleinen Treppen, die das Gefälle der Straßen auszugleichen versuchen, heute sind sie in die Flure hineinverlegt.

26. Der Fuhrweg, der vom Hahnplatz aus zur Wendelskapelle und zur Kalvarienbergstraße führt. Die Straße war nicht gefestigt, wohl schützten Schrägsteine die Gartenmauern vor allzu unsicheren Fahrzeugen. Im unteren Teil der Straße ging man gleich von der Straße ins Haus, im oberen Teil gab es eine Reihe von Vorgärten, die zu einem Teil auch heute noch erhalten sind.

27. Die Unterbergstraße mit dem im Zweiten Weltkrieg zerstörten Giebelhaus Auw. Auch in dieser Straße finden wir wieder die kleinen Treppen, dazu die Kellereingänge von der Straße her. In einem Tagebuch von 1918 wird besonders darauf hingewiesen, daß Mauern und Treppen sehr gelitten hätten beim Rückzug der deutschen Truppen.

28. Der Altenmarkt war einst Mittelpunkt der Bürgersiedlung, hier lag bis 1769 der Bannbackofen, wo jeder backen konnte und mußte. An dessen Stelle wurde später das 'neue Rathaus' errichtet, ebenso die Post. Um den Platz lagen Gaststätten, Bäckereien und andere Geschäfte.

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