Prüm in alten Ansichten Band 1

Prüm in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Josef Faas
Gemeente
:   Prüm
Provincie
:   Rheinland-Pfalz
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3068-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Prüm in alten Ansichten Band 1'

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29. Die Ritzstraße beginnt an der Prümbrücke und endet in die Hahnstraße. Der Fotograf stand auf der Prümbrücke vor der Schranke der Eisenbahn Prüm-Gerolstein.

30. Die Heldstraße mit sehr schönen Beispielen von Häusern aus der Bareek- und Empirezeit. Auch hier finden wir wieder die kleinen Treppen. Im Hintergrund erhebt sich der dichte Laubwald der Held, rechts der Trockenspeicher einer Gerberei. Wenn der Fotograf kam, war der Briefträger fast immer dabei, und auch sonst fanden sich immer viele Statisten.

31. Die Unterbergstraße erinnert an eine gernütliche Dorfstraße: kleine rundbogige Fenster, Blumen davor, Kübel mit Sträuchern vor den Türen, und, nicht zu vergessen, die zweiteiligen Türen, deren oberen Teil man öffnete, um den Küchenrauch abzulassen, zugleich aber auch, um sich auf den unteren Teil zu lehnen und dem Dorfgeschehen zuschauen zu können. Dem Kleinvieh war so der Zugang verwehrt.

32. Die Oberbergstraße ist eine typische Straße der zwanziger Jahre unseres Jahrhunderts. Die Häuser stehen nicht mehr in einer Reihe, man baut jetzt noch weiter über die alten Stadtgrenzen hinaus und findet so auch noch Platz für einen Vorgarten.

33. Wir sind nach unserem Rundgang durch die Straßen der Stadt zurückgëkehrt zum Zentrum, zur ehernaligen Abteikirche und zur Abtsburg, ein Bild, das sich noch bis in die achtziger Jahre des 19. Jahrhunderts erhalten hat. Die Abtsburg war im 13. Jahrhundert als Residenz der Äbte errichtet worden, sie wurde allerdings schon lange vor der Auflösung der Abtei nicht mehr benutzt. Johann Theis, ein Prümer Bürger, wollte das interessante Gebäude retten und der Stadt erhalten, die Gegenkräfte waren jedoch stärker, und man hat die Burg abgerissen.

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34. Der Bliek vom oberen Hahnplatz auf die Salvatorkirche war bis 1937 zum Teil durch das Zeughaus verstellt. Die Kirche zeigt einige der ganz wenigen Barockfassaden in der Eifel; erbaut wurde sie vom kurtrierischen Hofbaumeister J ohann Georg Judas, der eigentlich Zimmermann war. Irgendwann hat man die ehemals geöffneten Turmspitzen geschlossen (Bild 33), in den zwanziger Jahren unseres Jahrhunderts wurden sie wieder geöffnet.

35. Ein Teil der Fassade der Salvatorkirche. Das recht wuchtige Portal mit dem Prümer Wappen, darüber die Muschelnische mit der Madonna auf der Mondsichel zwischen den Putten. Rechts und links vom Portal stehen in großen Nischen König Pippin und Kaiser Karl. Beide Figuren wurden im Zweiten Weltkrieg beschädigt und dann durch neue Figuren ersetzt.

Prüm (Eifel) Portal der Salvatorkircbe,

36. Das Innere der Salvatorkirche bildet mit seinen drei Schiffen im Grund eine gotische Kirche, die dann bei der Restaurierung in den Jahren 1861-1863 neugotisch ausgestattet wurde. Der sicher nicht sehr pompöse barocke Altar wurde durch einen neugotischen des Kölner Architekten Statz ersetzt. In der Mitte stand das Kreuz, Maria und Johannes zu beiden Seiten, davor das Tabernakel, 'ein Dom im Kleinen', wie der Fremdenführer begeistert berichtet.

37. Im Jahre 1927 schenkte Bischof Bornewasser von Trier der Prümer Kirche den barocken Altar der Karmeliterkirche in Kreuznach, im Jahre 1726 gebaut von zwei Brüdern. Neugeschaffen wurden die Figuren der heiligen Brigida und des heiligen Prümer Abtes Ansbald, die in einer Reihe stehen mit den alten Figuren der heiligen Helena und des heiligen Nikolaus. Rechts vom Hochaltar erkennt man das Grabmal Kaiser Lothars 1., das Kaiser Wilhelm bei einem Besuch in Prüm stiftete. Die Renaissancekanzel ist ein Werk des Trierer Bildhauers Hans Ruprecht Hoffmann, von dem auch die Domkanzel und der Petrusbrunnen stammen. Der Schalldeckel ging im Zweiten Weltkrieg verloren.

38. Der Reliquienschrein wurde zu Ende des 19. Jahrhunderts von den Apothekern des Prümer Landes gestiftet für die Reliquie der Sandale Christi, die Papst Zacharias 762 König Pippin für das Prümer Kloster geschenkt hat. Bei besonderen Anlässen, so bei der Aachener Heiltumsfahrt oder bei der Ausstellung des heiligen Rockes wurde der Schrein geöffnet.

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