Prüm in alten Ansichten Band 1

Prüm in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Josef Faas
Gemeente
:   Prüm
Provincie
:   Rheinland-Pfalz
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3068-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Prüm in alten Ansichten Band 1'

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1829 - 1929

39. Die evangelische Kirche in der Hillstraße wurde 1895 fertiggestellt. Bis dahin benutzte die 1824 gegründete evangelische Gemeinde die Aula des Gymnasiums, den früheren Fürstensaal der Abtei, für ihre Gottesdienste.

40. Im Jahre 1887 gründete die bischöfliche Behörde in Prüm ein Konvikt (Internat) für Jungen, die das Gymnasium besuchten. Dieses war zunächst in der Hahnstraße untergebracht, 1889 konnte es sein eigenes Haus, einen neugotischen Bau oberhalb der Stadt, beziehen. Dieser neugotische Bau wurde 1912-1913 erweitert und erhielt auch eine neugotische Kapelle. Beim Abzug der deutschen Truppen 1944 wurde das Konvikt gesprengt und später durch einen modernen Neubau ersetzt.

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41. Im Jahre 1865 starb die Witwe Anna-Maria Koch, die einen Teil ihres Vermögens zur Gründung eines Hospitals in Prüm gestiftet hatte. Man kaufte das Haus des Bierbrauers Schiefer, erweiterte es, und 1869 konnten Schwestern aus Nonnewert hier einziehen, 1872 kam eine Kapelle hinzu, 1888 die Ökonomie sowie ein Neubau. 1944 wurde das Haus durch Bomben zerstört, nach Ende des Zweiten Weltkriegs durch einen Neubau ersetzt.

42. Auf dem Kalvarienberg errichtete 1527 Hans Bircthoen, Bürger von Prüm , einen Kreuzweg, dessen Endstation die Kapelle auf dem Berg bildete, die, 1696 errichtet, seit 1777 als Einsiedelei diente. Die Kapelle und der Kreuzweg wurden bis auf eine Station zerstört.

43. Im Inneren war die Kapelle einfach gehalten. Eine geschwungene Treppe führte in die erhöhte Apsis zu einem Rokokoaltar mit Passionsszenen, die aus einem spätgotischen Schnitza1tar des 16. Jahrhunderts stammen. Rechts und links von der Treppe führten geschwungene Treppen in die Krypta. Das Chorgestühl stammte aus der abgerissenen Stiftskirche.

44. In der Krypta der Kapelle stand diese Grablegungsgruppe hinter dem Altartisch. Sie stammt aus der Erbauungszeit der Kapelle und galt als 14. Station des Kreuzweges. Christus, Maria und Johannes sind in Haltung und Ausdruck ganz barock, die übrigen Figuren zeigen späte Renaissanceformen bei steifer Haltung. Rechts und links außen Joseph von Arimathea und Nikodemus in Haltung und Form, wie sie immer wiederkehren bei solchen Gruppen. Man sah die Tücher, die sie halten, als Schürzen an, in die man den Kindern am Brotvermehrungstag den Fastenweck legte. Die beiden Männer nannte man Holtermänner. Die Gruppe konnte gerettet werden und steht heute im rechten Turm der Basilika.

45. Der Mittelbau an der Westfront der ehemaligen Abtei. Die Westfront war 1768 nur zum Teil fertig geworden, erst 1908-1912 wurde sie nach B. Neumanns Plänen fertiggestellt. Im Giebel brachte man das Wappen des Bauherrn, des Königs von Preußen an, den von zwei nackten Männern gehaltenen Preußenadler. Dieser Giebel wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört und nicht wieder aufgebaut. Die Abteigebäude beherbergen seit 1852 ein Progymriasium, das 1893 zur Vollanstalt aufgestockt wurde.

46. Das Lehrerkollegium des Gymnasiums im Jahre 1906. Napoleon hatte 1804 bestimmt, daß in jedem Hauptort eines Arrondissements eine höhere Schule zu errichten sei. Prüm gehörte zu diesen Hauptorten. Die aufgehobene Abtei wurde der Stadt zur Schulgründung zurückgegeben. Nach vielen Zwischenversuchen konnte endlich 1852 ein Progymnasium gegründet werden. Die Schule war bis 1908 städtisch, dann wurde sie vom Staat übernommen und legte sich den Namen 'Königliches Gymnasium' zu, später nannte sie sich 'Staatliches Gymnasium' und seit 1926 trägt sie den Namen des Prümer Abtes und Historikers Regino von Altrip.

47. Der Platz vor der Abtei mit dem Zeughaus. Dieses, ein hufeisenförmiger Bau, wurde in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts als kurtrierisches Amtshaus errichtet. Den Prümer Mönchen war es das äußere Zeichen der aufgezwungenen trierischen Regierung. Bis 1852 wurde dieses Amtshaus als Zeughaus eines Landwehrbataillons und als Kantonsgefängnis benutzt, letzteres lag bis 1911 im Westf1ügel; der Ost- und Südflügel beherbergte bis 1912 das Lehrerseminar. Ihm folgte die Stadtverwaltung und die Amtsverwaltung NiederprümPronsfeld sowie die städtische Mädchenschule. In den zwanziger Jahren lag hier auch das Hauptzollamt und das Büro der Polizei.

48. Im Jahre 1884 gründete man in Prüm ein Lehrerseminar zur Ausbildung von Volksschullehrern, das zunächst in der Bäckerei Löwen, dann bis 1912 im Zeughaus und, nach der Erweiterung, in der Abtei untergebracht war. Es wurde 1926 aufgehoben. Unser Bild zeigt den Hausmeister Franz Saal vor dem Portal des Zeughauses, vor 1912.

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