Prüm in alten Ansichten Band 1

Prüm in alten Ansichten Band 1

Auteur
:   Josef Faas
Gemeente
:   Prüm
Provincie
:   Rheinland-Pfalz
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-3068-4
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Prüm in alten Ansichten Band 1'

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49. Der Musiksaal des Lehrerseminars im ehemaligen Zeughaus. Interessant sind die Schrägtische mit den Thonet-Stühlen, auch Rundbogenstühle, wie sie seit dem Ende des 19. Jahrhunderts im Gebrauch waren; im Hintergrund die Hausorgel, rechts vermutlich das Kaiserbild, links eine Musikerbüste.

GruB

aus

Prüm (Eilel).

Seminarsurlus 1904-1907.

50. Der Seminarkursus 1904-1907. Drei Jahre dauerte die Ausbildung im Seminar, daneben gab es schon seit 1874 einen Präparandie- oder Vorbereitungskurs, der 1903 dem Seminar angeschlossen wurde. Jeder der drei Jahrgänge zählte durchschnittlich fünfundzwanzig bis dreißig Schüler. Von 1884 bis 1926 wurde annähernd eintausend Lehrer hier ausgebildet.

51. Die Hahnstraße mit dem 'Kaiserlichen Postamt', der Apotheke und dem Barockbau am Johannismarkt. Zunächst war das Postamt am Altenmarkt, dann im Hotel Stern untergebracht. 1890 bezog man dann das neue, von Görgen erbaute Amtsgebäude in der Hahnstraße, über dessen Haupteingang der Reichsadler prangte. Eine Telegraphenstation der Linie Köln-Malmedy-Prürn-Trier gab es in Prüm seit 1865. Die Straße wirkt übrigens recht gepflegt mit gutem Pflaster und Wasserrinne, allerdings fehlen die Bürgersteige.

52. Das Casino-Gebäude in der Gartenstraße. 1840 hatte man in Prüm eine CasinoGesellschaft gegründet mit der Aufgabe, ihren Mitgliedern 'Gelegenheit zur Geselligkeit' zu geben. Mitglied konnte man werden, wenn man von ordentlichen Mitgliedern vorgeschlagen wurde. Zum Casino gehörten natürlich ein ordentlicher Weinkeller und auch Tennisplätze. Das Haus wurde durch Bomben völlig zerstört, die Gesellschaft löste sich 1950 auf.

53. Hotel 'Zum Engel'. Neben dem bereits erwähnten Hotel 'Zum goldenen Stern', dem ersten Haus am Platz, das 'Hausdiener an allen Zügen' offerierte, und dem 'Kaiserhof' gab es das Hotel 'Zum Engel', benannt nach einer Steinplastik, die am Eekgiebel angebracht war und erhalten blieb nach der restlosen Zerstörung im Zweiten Weltkrieg; es stand in der Hahnstraße und empfahl seine reinen Weine, hatte sehr früh elektrisches Licht und Bäder im Haus und bot Vollpension zu dreieinhalb Mark an.

Hotel- Restaurant .Zum Engel"

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54. Festsaal im Hotel 'Kaiserhof' , in dem alle großen Veranstaltungen, vor allem die Feste der Vereine und auch das Essen zum Geburtstag des Kaisers stattfanden. Hier hatte der Radfahrerverein sein Lokal, es gab auch eine Kegelbahn und eigene Forellenfischerei. Die Preise: Ubernachtung mit Frühstück 1.75-2.00 Mark, Gesamtpension 3.50-4.00 Mark.

55. Im 18. und 19. Jahrhundert hatte Prüm eine beachtliche Kleinindustrie, an erster Stelle stand die Ledererzeugung, man sagte damals stolz, auf Prümer Leder sei der Krieg 1870-1871 gewonnen worden. Damit ist schon gesagt, daß ein Großteil des fertigen Leders an das Militär ging. 1852 gab es in Prüm zwanzig Gerbereibetriebe, der größte mit sieben, der kleinste mit zwei Arbeitern. Ursprünglich verarbeitete man Häute aus der Eife1, später solche aus Amerika. Man verkaufte das Leder unter anderem auf den Märkten in Halle, Leipzig und Magdeburg. 1960 etwa wurden die letzten Gruben zugeschüttet.

56. Die wichtigste der Prümer Zünfte war die 'Wüllenweberzunft', die besonders für die J ahrmärkte der Nachbarschaft und in französischer und preußischer Zeit auch für das Militär arbeitete. 1756 werden 65 Weber genannt, 1825 noch 18 Tuchmacher. 1814 wurden zwei Spinnmaschinen angeschafft. Um 1850 hat man sie wieder verkauft und damit die Tuchproduktion in der Stadt eingestellt. Vor den Toren der Stadt, in den heutigen Vororten, wurde aber weitergewebt, zum Teil bis in den Zweiten Weltkrieg hinein.

57. Zur Klosterausstattung gehörte bis zur Auflösung die Klosterbrauerei, die allerdings schon vor 1802 verpachtet war. Im 19. Jahrhundert entstanden dann viele kleine Brauereien. 1846 gab es in Prüm vier, um 1900 fünf Brauereien. Die letzte Brauerei, die 'Gerrnania-Brauerei' (vergleiche Bild 9), stellte nach dem Ersten Weltkrieg ihre Arbeit ein, als ihr Hauptabsatzgebiet um Eupen und Malmedy verloren gegangen war.

58. Café Simon, ein typischer Bau des 19. Jahrhunderts, bildet den Hintergrund zu einer Gruppenaufnahme mit Brauereiwagen und kleinen Statisten. Das Haus blieb zu einem Teil erhalten.

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