Querfurt damals und heute

Querfurt damals und heute

Auteur
:   Ute Müller
Gemeente
:   Die Presse in alten Ansichten
Provincie
:   Sachsen-Anhalt
Land
:   Deutschland
ISBN13
:   978-90-288-6577-8
Pagina's
:   80
Prijs
:   EUR 16.95 Incl BTW *

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Fragmenten uit het boek 'Querfurt damals und heute'

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15 Am Rathaus endet die Professor- Voigt -Straße. Sie führt, wie der Blick zeigt, ebenso wie die Burgstraße zur Burg. Die Straße wurde benannt nach Heinrich Gisbert Voigt (1860-1933), Professor für Kirchengeschichte an der Universität Halle. Professor Voigt hat sich mit der Erforschung der Geschichte Querfurts große Verdienste erworben. 1932 wurde er Ehrenbürger der Stadt. Das Bild wurde am 19. November 1912 aufgenommen. An diesem Tag richteten sich alle Blicke nach oben. Das LuftschiffHansa' überflog Querfurt und die Türme der Burg. Es war vom Altertums- und Verkehrsverein eingeladen worden.

16 In der Professor- VoigtStraße steht das Georg-Muehe-Haus. Georg Muche wurdeam8.Mai 189Sin Querfurt geboren. Er trat mit 2S [ahren dem Bauhaus bei, dessen Weberei er bis 1927 leitete. 1933 - Muche war inzwischen Professor an der Akademie für Kunst und Kunstgewerbe in Breslau wurde er von den Nazis entlassen. Seine Werke galten als 'entartet'. Auf dem Höhepunkt seines Schaffens war Georg Muche nach dem Zweiten Weltkrieg. Er starb im Jahr1987.

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"GEBURTSHAUS DES" IAUHAUIMEISTERS

GEORG MUCHE

GIB. S S. lB9~

" J*ST. 111.3. 1987 "

1 7 Der hinter dem Rathaus gelegene Gasthof'Zum Goldenen Stern' ist der älteste Ausspanngasthof Querfurts. Besucher der Leipziger oder Frankfurter Messe ließen hier ausspannen, um zu übernachten. Ursprünglich 1502 in

der Klosterstraße erbaut, brannte er dort 1619 nieder. Erst im [ahr 1 709 baute man ihn an der heutigen Stelle wieder auf. 1807 wohnte hier Jerome von Westfalen, der Bruder Napoleons, ein Kriegsgast, der der Stadt eine Menge Unkosten verursachte. Im Querfurter Umland wurde viel Schafzucht betrieben. Die alljährlich stattfindende Wollbörse wurde hier im Stern abgehalten.

18 Das Haus an der Spiegelbrücke Ecke Klosterstraße war die Gaststätte 'Zurn Deutschen Haus'. Die Spiegelbrücke führt über die Querne. Zwischen Haus und Brückengeländer sieht man den Zugang zu deren Ufern. Das Gebäude wurde 1999 saniert und wird in Zukunft wieder als café genutzt.

19 Dieses alte Foto zeigt die Tränkstraße mit Blick auf das Rathaus. So sah es aus, bevor das Häuserdreieck zwischen Klippe, Graben und Tränkstraße im Oktober des [ahres 1968 abgerissen wurde. Einige Chronisten nehmen

an, daß hier in der Tränkstraße das einzige Haus stand, das die beiden großen Brände 1655 und 1678 unbeschadet überstanden hatte. Da dieses Haus beide Male nicht näher bezeichnet wurde, ist das aber recht ungewiß.

20 Nachdem der Abriß der Häuser auf Grund der schlechten Bausubstanz notwendig geworden war und für eine Sanierung die finanziellen Mittel fehlten, wurde die entstandene Leerfläche als Grünanlage gestaltet.

21 Die Gaststätte 'Zum Schwarzen Bár' war eine der ältesten in Querfurt. Sie wurde nachweislich im [ahr 1562 genannt, als ein Blitz in eines ihrer Wirtschaftsgebäude einschlug und ein Brand entstand.

Ursprünglich ragte der 'Schwarze Bár' weiter zur Klostergasse hinüber. Mit der Sanierung des Gebäudes war auch eine Veränderung seines Äußeren verbunden. Es wurde aber darauf geachtet, daß sich das Gebäude in den alten Stadtkern einfügt.

Die am Haus befindliche Hausmarke der 'Schwarzc Bár' ist eine Nachbildung. Das Original befindet sich im Flur des Rathauses. Die [ahreszahl 1763 ist nicht das Erbauungs-

jahr. Wahrscheinlich ist die Hausmarke 1763 anläßlich einer Renovierung vom damaligen Besitzer eh. Rödger angebrachtworden.

22 Der Gasthof'Zum Fürstenhut' wird erst nach 1721 errichtet worden sein, da er in der Chronik eher nicht zu finden ist. Der Fürstenhut als Symbol war allerdings schon seit 1663 Teil des Wappenzeichen für das reichsunmittelbare Fürstentum SachsenQuerfurt geworden.

Heute beherbergt das Gebäude ein Geschäft. Die Mönchsbrücke zeigt sich heute völlig verändert. Die beiden riesigen Pappeln links im Bild wurden gefällt, um eine Fahrbahnerweiterung zu erreichen.

23 Zwischen den beiden Gebäuden der vorangegangenen Seite, dem 'Schwarzen Bären' und dem ehemaligen 'Für stenhut', liegt der Roßplatz. Am S. September 1887 wurde hier der Grundstein für eines der schönsten Gebäude Querfurts gelegt. Im ehemaligen Klostergarten entstand eine neue Bürgerschule.

Bei den Ausschachtungsarbei ten stieß man auf die gut erhaltenen Grundpfeiler des ehemals hier gelegenen Karmeliterklosters. Das Kloster wurde im Feuer von 1 61 9 völlig zerstört.

Am 21. Oktober 1889 wurde die Schule ihrer Bestimmung übergeben. Der aus heimischen Steinen errichtete, harmonische Bau beherbergt heute die Grundschule I und die Sekundarschule 1.

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